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Thema: 12 000 Inspektion

  1. #31
    Klaaaaus
    Gast

    Standard

    Ja, verstehe - die Heidenau sind jedenfalls echt Top Reifen, hatte sie selber schon auf einem Gilera Runner damals montiert.
    KÖnntest Du mir evtl. diese "Freigabe" von Heidenau irgendwie zumailen??
    Bin auch an diesen 140ern interessiert!

    wäre echt nett von Dir!!!

  2. #32
    Erfahrener Benutzer Avatar von matm911
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    Honda SH 125i (2010) & BMW R100S (1978)

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    Wie man sieht, hat sich eine jahrelang durchgezogene Marketingmasche mittlerweile als vermeintliche Tatsache in den Köpfen eingenistet hat

    Die Reifenbreiten auf heutigen Zweirädern (aber auch Autos) haben überwiegend nur noch optischen Nutzen - je breiter der Reifen, desto mehr Leistung wird vermutet. Und schließlich will ja auch kein Hersteller "leistungsmäßig" hinter den Mitbewerbern sein. Und natürlich hat auch die Reifenindustie einen Nutzen davon.

    Keine serienmäßige 600er oder auch 1000er braucht einen 180er oder 190er HR ... das haben hochgezüchtete MotoGP-Renner drauf. Kein 250er oder 300er Großrad-Roller braucht 130er Schlappen (schon gar keine Vespa mit ihren 12" Reifchen) ... die können sogar noch die 3-fache Motorleistung locker auf die Straße übertragen. Es braucht auch kein Auto 205er Reifen, außer es hat über 250PS.

    Auch heute gibt es noch "Gebrauchsmotorräder", die trotz 50 oder gar 80PS mit kostengünstigeren 130er Hinterreifen auskommen ... und das erste was viele machen, ist eine Eintragung im Fahrzeugschein für einen fetteren Reifen - denn je breiter der Reifen, desto besser

    Die subjektiven "Verbesserungen" beruhen meist nicht auf der Reifenbreite sondern in erster Linie auf der Reifenkontur (v.a. wenn der breitere Reifen auf der selben Felge montiert wird), der Profilierung und ggf. der Gummimischung.
    Die tatsächlichen Nachteile werden dagegen aber meist nicht mit den Reifen in Verbindung gebracht: stärkere Schräglage bei gleicher Geschwindigkeit erforderlich, stärkeres Aufstellmoment vorhanden, höheres Lenkmoment notwendig sowie geringere Spurtreue auf schlechtem Straßenbelag und kippeliges Verhalten bei niedrigeren Geschwindigkeiten.
    Das alles wird noch verschärft, je größer der Breitenunterschied zw. VR und HR ist. Auch hat der Reifendurchmesser und der Radstand mehr Einfluß auf das Fahrverhalten als die Reifenbreite.

    Der einzige Vorteil den breitere Reifen haben, ist der, dass mehr Grip beim Herausbeschleunigen aus der Kurve aufgebaut werden kann. Aber da muss auch die nötige Motorleistung zur Verfügung stehen (und der Fahrer diese auch optimal einsetzen können). Und da die meisten Bikes ohnehin schon unnötig breite Reifen haben, bringt eine weitere Verbreiterung nichts mehr.

    Noch ein paar Mißverständnisse:
    Ein breiterer Reifen muss am Motorrad (im Gegensatz zum Auto) nicht unbedingt auch größeren Rollwiderstand bedeuten. Bei gleicher Reifenbreite gibt's sogar schon größere Unterschiede auf Grund der Reifenkonturen und Felgenbettformen.

    Lenkerflattern bei 140 hat (im Gegensatz zum Shimmy) nichts mehr mit den Reifen zu tun, außer der Reifen ist schon sehr abgefahren oder unwucht.

    Vermeintlich höhere Geschwindigkeiten beruhen meist auf einem größeren Reifendurchmesser und der damit verbundenen Tachoungenauigkeit.
    Höhere mögliche Kurvengeschwindigkeit hat - sofern o.a. Tachoungenauigkeit ausgeschlossen werden kann - mehr mit weicherer Gummimischung (mehr Grip) und "sportlicher" Reifenkontur zu tun als mit der Reifenbreite (außer man hat vorher schon die Reifen an ihrer Haftgrenze bewegt. Nicht zu Verwechseln mit der "mentalen Grenze" des Fahrers. Den Unterschied macht der "Angststreifen" am Reifen deutlich.

    Nicht selten beruht die höhere Kurvengeschwindigkeit und andere "Vorteile" aber auf gestärktem Selbstvertrauen des Fahrers und damit auch an fahrverbessernden Faktoren wie Blicktechnik, Körperhaltung und dem gesteigerten Gespür Nach einem FST kommt dir das Zweirad auch plötzlich viel "besser" vor bzw. nach der Winterpause scheint mit dem Bike "etwas" nicht ganz zu stimmen

    achnaja hat schon recht:
    Den einen Zentimeter merke ich nicht wirklich.
    PS: Vielleicht sind die Heidenau-Reifen tatsächlich so viel besser, ich frage mich nur immer, warum einer der letzten großen deutschen Reifen-Hersteller fast ausschließlich nur von deutschen Motorrad-Magazinen so gelobt wird (von Werbeeinnahmen für diese Magazine mal abgesehen)? Und warum ist es selbst in Österreich schon seeeehr schwierig (ohne Internetbestellung) so einen Heidenau bei einem Händler zu bekommen?
    In einem nicht-deutschsprachigen Biker-Magazin ist mir noch nie etwas über Heidenau untergekommen ...
    Grüße aus dem sonnigen Malta

    Markus
    ---------
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  3. #33
    Klaaaaus
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    Zitat Zitat von matm911 Beitrag anzeigen
    Wie man sieht, hat sich eine jahrelang durchgezogene Marketingmasche mittlerweile als vermeintliche Tatsache in den Köpfen eingenistet hat

    Die Reifenbreiten auf heutigen Zweirädern (aber auch Autos) haben überwiegend nur noch optischen Nutzen - je breiter der Reifen, desto mehr Leistung wird vermutet. Und schließlich will ja auch kein Hersteller "leistungsmäßig" hinter den Mitbewerbern sein. Und natürlich hat auch die Reifenindustie einen Nutzen davon.

    Keine serienmäßige 600er oder auch 1000er braucht einen 180er oder 190er HR ... das haben hochgezüchtete MotoGP-Renner drauf. Kein 250er oder 300er Großrad-Roller braucht 130er Schlappen (schon gar keine Vespa mit ihren 12" Reifchen) ... die können sogar noch die 3-fache Motorleistung locker auf die Straße übertragen. Es braucht auch kein Auto 205er Reifen, außer es hat über 250PS.

    Auch heute gibt es noch "Gebrauchsmotorräder", die trotz 50 oder gar 80PS mit kostengünstigeren 130er Hinterreifen auskommen ... und das erste was viele machen, ist eine Eintragung im Fahrzeugschein für einen fetteren Reifen - denn je breiter der Reifen, desto besser

    Die subjektiven "Verbesserungen" beruhen meist nicht auf der Reifenbreite sondern in erster Linie auf der Reifenkontur (v.a. wenn der breitere Reifen auf der selben Felge montiert wird), der Profilierung und ggf. der Gummimischung.
    Die tatsächlichen Nachteile werden dagegen aber meist nicht mit den Reifen in Verbindung gebracht: stärkere Schräglage bei gleicher Geschwindigkeit erforderlich, stärkeres Aufstellmoment vorhanden, höheres Lenkmoment notwendig sowie geringere Spurtreue auf schlechtem Straßenbelag und kippeliges Verhalten bei niedrigeren Geschwindigkeiten.
    Das alles wird noch verschärft, je größer der Breitenunterschied zw. VR und HR ist. Auch hat der Reifendurchmesser und der Radstand mehr Einfluß auf das Fahrverhalten als die Reifenbreite.

    Der einzige Vorteil den breitere Reifen haben, ist der, dass mehr Grip beim Herausbeschleunigen aus der Kurve aufgebaut werden kann. Aber da muss auch die nötige Motorleistung zur Verfügung stehen (und der Fahrer diese auch optimal einsetzen können). Und da die meisten Bikes ohnehin schon unnötig breite Reifen haben, bringt eine weitere Verbreiterung nichts mehr.

    Noch ein paar Mißverständnisse:
    Ein breiterer Reifen muss am Motorrad (im Gegensatz zum Auto) nicht unbedingt auch größeren Rollwiderstand bedeuten. Bei gleicher Reifenbreite gibt's sogar schon größere Unterschiede auf Grund der Reifenkonturen und Felgenbettformen.

    Lenkerflattern bei 140 hat (im Gegensatz zum Shimmy) nichts mehr mit den Reifen zu tun, außer der Reifen ist schon sehr abgefahren oder unwucht.

    Vermeintlich höhere Geschwindigkeiten beruhen meist auf einem größeren Reifendurchmesser und der damit verbundenen Tachoungenauigkeit.
    Höhere mögliche Kurvengeschwindigkeit hat - sofern o.a. Tachoungenauigkeit ausgeschlossen werden kann - mehr mit weicherer Gummimischung (mehr Grip) und "sportlicher" Reifenkontur zu tun als mit der Reifenbreite (außer man hat vorher schon die Reifen an ihrer Haftgrenze bewegt. Nicht zu Verwechseln mit der "mentalen Grenze" des Fahrers. Den Unterschied macht der "Angststreifen" am Reifen deutlich.

    Nicht selten beruht die höhere Kurvengeschwindigkeit und andere "Vorteile" aber auf gestärktem Selbstvertrauen des Fahrers und damit auch an fahrverbessernden Faktoren wie Blicktechnik, Körperhaltung und dem gesteigerten Gespür Nach einem FST kommt dir das Zweirad auch plötzlich viel "besser" vor bzw. nach der Winterpause scheint mit dem Bike "etwas" nicht ganz zu stimmen

    achnaja hat schon recht:


    PS: Vielleicht sind die Heidenau-Reifen tatsächlich so viel besser, ich frage mich nur immer, warum einer der letzten großen deutschen Reifen-Hersteller fast ausschließlich nur von deutschen Motorrad-Magazinen so gelobt wird (von Werbeeinnahmen für diese Magazine mal abgesehen)? Und warum ist es selbst in Österreich schon seeeehr schwierig (ohne Internetbestellung) so einen Heidenau bei einem Händler zu bekommen?
    In einem nicht-deutschsprachigen Biker-Magazin ist mir noch nie etwas über Heidenau untergekommen ...
    Ja - die Vernunft auf der einen Seite und die Emotion auf der anderen Seite!

    Wer kennt ihn nicht, den Golf mit 90 PS und 225er Reifen drauf, oder den Custom Chopper mit über 300er SChlappen als Hinterrad - kaum mehr zu fahren!!
    Ich spüre in mir den "Kampf" zwischen Emotion und Vernunft!!!

  4. #34
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    Zitat Zitat von Klaaaaus Beitrag anzeigen
    KÖnntest Du mir evtl. diese "Freigabe" von Heidenau irgendwie zumailen??
    Bin auch an diesen 140ern interessiert!

    wäre echt nett von Dir!!!
    Da würde ich mich mal anschliessen
    Danke und Gruß
    Dirk

  5. #35
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    Habe die Unbedenklichkeitsbescheinigung von Heidenau für die K72 gerade gescannt. Leider darf man hier im Board keine größeren .pdfs anhängen. Wer das Ding möchte, schreibt mir bitte einfach eine Email an achnaja72@googlemail.com.

    Gruß
    achnaja

  6. #36
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    Standard Heidenau K72

    Kurze Rückmeldung zu den neuen Heidenaus K72. Seit die Temperaturen runtergegangen sind, rutscht mir das Hinterrad im Regen bei jeder Gelegenheit weg. Aus meiner Sicht sollten Ganzjahresfahrer daher von diesem Heidenau-Profil Abstand nehmen. Ich schätze die Reifen haben 25 - 30 % weniger Gripp im Nassen als die originale Bridgestonebereifung.

    Falls mal jemand über einen aktuellen Reifentest stolpert, bitte melden.

    Gruß
    achnaja

  7. #37
    Klaaaaus
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    Zitat Zitat von achnaja Beitrag anzeigen
    Kurze Rückmeldung zu den neuen Heidenaus K72. Seit die Temperaturen runtergegangen sind, rutscht mir das Hinterrad im Regen bei jeder Gelegenheit weg. Aus meiner Sicht sollten Ganzjahresfahrer daher von diesem Heidenau-Profil Abstand nehmen. Ich schätze die Reifen haben 25 - 30 % weniger Gripp im Nassen als die originale Bridgestonebereifung.

    Falls mal jemand über einen aktuellen Reifentest stolpert, bitte melden.

    Gruß
    achnaja
    Ist gut daß Du das hier schreisbst, aber irgendwie ist das ja auch ein sehr sportliches Profil, finde ich zumindest. Ich selber bin der reine Schönwetterfahrer und habe den Reifen bereits montiert - hatte bis jetzt keinerlei Probleme, fährt sich super!
    Wenn ich in den Regen komme, dann fahre ich sowieso superlangsam.

  8. #38
    Erfahrener Benutzer Avatar von matm911
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    Solange nicht gerade Schnee oder Schneematsch auf der Straße liegt, bin ich mit den Hoop bisher ganz zufrieden, sowohl auf trockener und auch auf nasser Straße. Klar gibt's immer wieder Rutscher und Schlenkerer (v.a. bei Schutzwegen, Straßenbahnschienen etc.), aber das gehört dazu

    Übrigens, ausführliche Roller-Reifentests habe ich bisher nur für 12" und 13" gesehen (Vespa-Klasse eben), und da ist der Hoop und der K61 unangefochten an der Spitze.
    Bei Großradroller soll neben dem Hoop auch der Pirelli Sport Demon bzw. Diabolo Scooter (hinten als 140er ... das gleiche Profil hatte der Diabolo auch in 17" damals für meine Bandit) sowie der Michelin Pilot City ganz gut sein.

    Von einem Heidenau habe ich in der 16" Dimension eigentlich bislang nicht viel mitbekommen ... aber wie gesagt für mich egal, denn nach den Hoops kommen wieder Hoops drauf

    PS: Wie schon früher mal angemerkt ist ein Heidenau außerhalb Deutschlands Grenzen ziemlich unbekannt und auch nur seeeehr schwer erhältlich ... wenn er tatsächlich sooooo gut sein soll wie die (fast ausschließlich) deutsche Motorradpresse darüber berichtet, fragt man sich doch nach dem Grund für diese Zurückhaltung bei der internationalen Vermarktung
    Grüße aus dem sonnigen Malta

    Markus
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  9. #39
    Klaaaaus
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    Nicht alles was "gut" ist , muß unbedingt bekannt sein - finde ich.

    Wenn man bei diversen Scooterrennen und Rollerrennen auf die Heidenau schwört, dann können sie ja wohl nicht so schlecht sein, oder?

    Wer kennt schon von Euch die

    "Dr. Pulley - Hit Kupplung"???...........Niemand, seht ihr

    Aber ich
    So ganz bescheiden möchte ich das mal sagen dürfen

    Die soll ja eine wahre Wunderkupplung sein, weniger Leistung verloren gehen bei der Kraftübertragung zum Hinterrad, leichter soll sie sein, weniger verschleißen und einfach die "Zukunft"!!
    Ja, gäbe es die für den Honda SH 300, dann wäre sie vielleicht meine.
    Gibts aber leider nur für den SH 150 und 125.

    Fazit: "Gutes muß nicht unbedingt jedem bekannt sein"

  10. #40
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    @ Klaaaaus,
    sieht ja echt gut aus die Dr.Pulley-Kupplung ... auch der grobe Belag. Schade das sie nicht fürn SH 300 passt.
    Ich muß trotzdem nochmal im Thema Kuppl. rumrühren.
    Nach einem Gesrpäch in einer and. Honda-Werkst. - erklärte mir der Cheff dort, das Kuppl. mind 30 TKm halten sollten und nicht wie bei mir geschehen nach 5 TKm abgeraucht sind.
    In and. Foren ( in denen über Dr. Pulley disk. wird) wird aber vom Durchdrehen der Kuppl. gesprochen ... und genau diesen Effekt habe ich bei steiler Geländefahrt erlebt. Mit 2 Pers. und 20 % Steigung, war die Drehzahl u. damit die Flieh-Andruckkraft eben nicht stark genug. Der 300 ccm Motor zieht wie Ochse durch ... das Ergebnis es qualmt mörderlich aus dem Kupplungskasten -und deutlicher Kupplungsgeruch.
    Nach einer halbwegs Abkühlung, kann man dann erst wieder fahren.
    Gibt es ähnl. Erfahrungen ?
    Sind das Schwachpunkte in der Konstruktion ?

  11. #41
    Klaaaaus
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    Zitat Zitat von Pahul Beitrag anzeigen
    @ Klaaaaus,
    sieht ja echt gut aus die Dr.Pulley-Kupplung ... auch der grobe Belag. Schade das sie nicht fürn SH 300 passt.
    Ich muß trotzdem nochmal im Thema Kuppl. rumrühren.
    Nach einem Gesrpäch in einer and. Honda-Werkst. - erklärte mir der Cheff dort, das Kuppl. mind 30 TKm halten sollten und nicht wie bei mir geschehen nach 5 TKm abgeraucht sind.
    In and. Foren ( in denen über Dr. Pulley disk. wird) wird aber vom Durchdrehen der Kuppl. gesprochen ... und genau diesen Effekt habe ich bei steiler Geländefahrt erlebt. Mit 2 Pers. und 20 % Steigung, war die Drehzahl u. damit die Flieh-Andruckkraft eben nicht stark genug. Der 300 ccm Motor zieht wie Ochse durch ... das Ergebnis es qualmt mörderlich aus dem Kupplungskasten -und deutlicher Kupplungsgeruch.
    Nach einer halbwegs Abkühlung, kann man dann erst wieder fahren.
    Gibt es ähnl. Erfahrungen ?
    Sind das Schwachpunkte in der Konstruktion ?
    Das hört sich ja echt schlecht an!!
    Welche Kupplung hast Du jetzt drauf? Von welcher Kupplung sprichst Du da grade die so "abraucht"??
    Die Originalkupplung oder die von Malossi oder welche?
    Würde mich echt interessieren - hast es leider nicht geschrieben. Die Dr. Pulley Kupplung ist doch für den SH 300 gar nicht erhältlich soweit ich weiß

  12. #42
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    Standard genau...

    Zitat Zitat von Pahul Beitrag anzeigen
    @ Klaaaaus,
    sieht ja echt gut aus die Dr.Pulley-Kupplung ... auch der grobe Belag. Schade das sie nicht fürn SH 300 passt.
    Ich muß trotzdem nochmal im Thema Kuppl. rumrühren.
    Nach einem Gesrpäch in einer and. Honda-Werkst. - erklärte mir der Cheff dort, das Kuppl. mind 30 TKm halten sollten und nicht wie bei mir geschehen nach 5 TKm abgeraucht sind.
    In and. Foren ( in denen über Dr. Pulley disk. wird) wird aber vom Durchdrehen der Kuppl. gesprochen ... und genau diesen Effekt habe ich bei steiler Geländefahrt erlebt. Mit 2 Pers. und 20 % Steigung, war die Drehzahl u. damit die Flieh-Andruckkraft eben nicht stark genug. Der 300 ccm Motor zieht wie Ochse durch ... das Ergebnis es qualmt mörderlich aus dem Kupplungskasten -und deutlicher Kupplungsgeruch.
    Nach einer halbwegs Abkühlung, kann man dann erst wieder fahren.
    Gibt es ähnl. Erfahrungen ?
    Sind das Schwachpunkte in der Konstruktion ?
    ...das gleiche ist mir auch passiert, es qualmte maechtig und ich dachte schon die Kuplung sei hinueber, aber bislang (16 Tkm) alles ok.

  13. #43
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    Es ist die orig. ausgelieferte Kupplung - auf den ganzen Kram ist doch eigentlich Garantie, deshalb habe ich bisher selbst nicht geöffnet. Hat aber sowieso nichts genützt ... die neuen Backen mußte ich mit 58 € Netto selbst löhnen.
    Die Ruckelei war aber hinterher dieselbe. Es verbessert sich anscheinend, wenn man mit angezogener Handbremse die Backen vorsichtig ein bischen einschleift.
    Das durchdrehen der Kupplung an steilen Hängen deutet doch auf folgendes hin:
    - entweder ist der Kupplungsdurchmesser zu gering
    - oder die 3 Rückzugsfedern sind zu straff
    - oder der neue Belag ist im Reibwert zu niedrig
    Anmerkung:
    Auf normalen Straßen und Autobahnen tritt der Fehler niemals auf - nur im Gelände.

  14. #44
    Klaaaaus
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    Zitat Zitat von Pahul Beitrag anzeigen
    Es ist die orig. ausgelieferte Kupplung - auf den ganzen Kram ist doch eigentlich Garantie, deshalb habe ich bisher selbst nicht geöffnet. Hat aber sowieso nichts genützt ... die neuen Backen mußte ich mit 58 € Netto selbst löhnen.
    Die Ruckelei war aber hinterher dieselbe. Es verbessert sich anscheinend, wenn man mit angezogener Handbremse die Backen vorsichtig ein bischen einschleift.
    Das durchdrehen der Kupplung an steilen Hängen deutet doch auf folgendes hin:
    - entweder ist der Kupplungsdurchmesser zu gering
    - oder die 3 Rückzugsfedern sind zu straff
    - oder der neue Belag ist im Reibwert zu niedrig
    Anmerkung:
    Auf normalen Straßen und Autobahnen tritt der Fehler niemals auf - nur im Gelände.

    Weißt Du was ich generell glaube??
    Ich glaube daß diese Kupplung in so einem extremen Fall wie "Gelände", aber eben auch sehr viele "Paßfahrten" auf steilen Pässen in den Bergen und evtl. noch zu "Zweit" - einfach viel zu klein in ihrer Dimensionierung ist!!
    Fahr mal an einer steilen Paßstraße aus dem Stand mit zwei Personen an!! Das sollte die Kupplung nicht nur einmal packen ohne zu rauchen, sondern mindestens 20 oder 30 Mal -dann wäre sie gut!
    Ich wohne in den Bergen und möchte nicht grade irgendwo am Stilfserjoch, zwischen "Kehre 16 und Kehre 40" ne verreckende, qualmende Kupplung haben - das wäre nicht die Honda - Qualität die ich mir so vorstelle!!!

    Das ist die gleiche Kupplung,meines Wissens, wie im Honda Foresight 250. Der hatte grade mal 17 PS!!!
    Wenn ich mir die Dimension ansehe einer Kupplung vom Piaggio BEverly 500 und der Kupplung vom Honda SH 300, dann ist die vom BEverly 500 gut 50% größer - einfach in ihrer gesamten Größe Okay, der 500er Piaggio Motor hat 39 PS, aber trotzdem finde ich die Dimension der SH 300 Kupplung einfach zu klein!!

    Diese Kupplung ist einfach mit 27 PS bei wirklich maximaler Belastung überfordert und müßte größer dimensioniert werden. Denke daß die Rückzugsfederchen schon okay sind, aber was hilfts, wenn das gesamte Bauteil einfach für 17 PS oder 21 PS konstruiert ist??
    Geändert von Klaaaaus (09.10.2009 um 18:23 Uhr)

  15. #45
    Erfahrener Benutzer Avatar von matm911
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    Zitat Zitat von Klaaaaus Beitrag anzeigen
    Wenn man bei diversen Scooterrennen und Rollerrennen auf die Heidenau schwört, dann können sie ja wohl nicht so schlecht sein, oder?
    Das kann man so nicht generell sagen, denn die Teile die auch bei Rennen eingesetzt werden müssen für den Alltagsbetrieb nicht unbedingt was taugen ... ist sogar meistens so !
    Deshalb funktionieren auch (Racing-)Teile von z.B. Polini oder Hebo oder Stage 6 teilweise nur mit sehr viel Abstimmungsaufwand in einem Alltags-Scooter.

    Und nochwas: Racingparts werden nicht für Maxiroller konzipiert !
    Roller für (kostenintensive professionelle) Rennen hören i.d.R. bei 180 oder 200ccm auf. In diese Gruppen wird viel Entwicklungsaufwand investiert. Teile für größere Roller werden meist nur auf Basis dieser Erkenntnisse/Erfahrungen für den Kommerz (weiter)entwickelt, d.h. optimiert auf einfachere Abstimmung und längere Lebensdauer.

    Bei einem Rennen wird das Setup für einen ganz bestimmten, schmalen Einsatzbereich optimiert. So sind für unterschiedliche Straßenbeläge und Witterungsbedingungen jeweils unterschiedliche Reifen vorhanden. Auch die Abstimmung von Motor, Antrieb und Fahrwerk werden auf den jeweiligen Streckenverlauf und dem Fahrergewicht abgestimmt. Je nachdem ob viele (enge) Kurven oder zahlreiche Geraden vorhanden sind wird auf Beschleunigung, Durchzug oder Höchstgeschwindigkeit optimiert.

    Ein Alltags-Roller muss auf jedem Straßenbelag, bei jedem Wetter und auf den unterschiedlichsten Strecken "funktionieren". Die Kunst der Abstimmung liegt also in einem Kompromiss, der in jeder Lage zumindest "gute" Ergebnisse liefert, also quasi "nirgends hervorragend" aber zumindest "überall ganz gut"

    Beim Thema Reifen wird z.B. der Trockengrip durch die Profilierung zu Gunsten des Nassgrips reduziert. Und da eine weiche Gummimischung relativ schnell verschleißt wird in Hinblick auf die Laufleistung der reifen eben mit einer härteren Gummimischung gebacken.

    Wie's aussieht ist der K72 eben mehr auf Trockengrip und Handling ausgelegt (was er offenbar auch ganz gut hinkriegt) während der K66 als Allwetterreifen mehr mit Kälte und Nässe zurecht kommt.
    Vielleicht sollte auch beim Roller zwischen Sommer- und Winterreifen gewechselt werden

    btw, von Dr. Pulley gibt's auch eine Variomatik
    Hier der Test an einer Vespa GTS 250:
    Angehängte Grafiken
    Grüße aus dem sonnigen Malta

    Markus
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