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Thema: Ventilspiel einstellen CB 400 N mit großer Nocke

  1. #31
    einfach nur glücklich Avatar von TwinTreiber
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    Nein, fahre in allen Möpps nur mineralisch.
    Weder die Kupplung noch die Dichtungen sind für Synthetik und Teilsynthetiköle ausgelegt, gibt auch einige Beiträge hier im Board.



    .....mal verliert man, mal gewinnen die anderen......und nennt mich nicht RumTreiber!

  2. #32
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fabian
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    Gut zu wissen! Welche Marke, bzw. was soll ich in die Maschien kippen?
    MfG, mit freundlichen Grüßen, die Welt liegt uns zu Füßen, denn wir stehen drauf!

  3. #33
    und CB400N,79er Avatar von Gerald
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    Idee Mineralogie

    Zitat Zitat von TwinTreiber Beitrag anzeigen
    Warum rutscht die Kupplung so schnell? Meine fängt auch an zu rutschen....nach 30 Jahren....
    Öl? Fahre nur mineralisch.
    hi Detlef,
    .....nach 30 Jahren .....hier ist die Mechanik der Kupplung zu checken.
    >>> Druckfedern erlahmt ....tippe aber auf Reibscheiben/Lamellen die an der
    Verschleißgrenze liegen.

    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    Habe das 10W-40 Viscoil von Polo drin. Ist glaube ich halbsyntetisch.
    Aber mineralisch? Ist das nicht in anbetracht der kleinen Ölkanäle nicht zu grob?
    Bei Tante POLO gibt's das 10W-40 sowohl als mineralisch als auch
    teilsynthetisch

    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    Gut zu wissen! Welche Marke, bzw. was soll ich in die Maschien kippen?
    hi Fabian,
    Wer kein unnötiges Risiko eingehen will .......
    >> MINERALISCHES von einem der 3 großen Motorradzubehör Anbietern
    >> und GUT ist.
    Come out on a HONDA

  4. #34
    einfach nur glücklich Avatar von TwinTreiber
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    Zitat Zitat von Gerald Beitrag anzeigen
    hi Detlef,
    .....nach 30 Jahren .....hier ist die Mechanik der Kupplung zu checken.
    >>> Druckfedern erlahmt ....tippe aber auf Reibscheiben/Lamellen die an der
    Verschleißgrenze liegen.
    Gerald, der Unterschied ist: Ich weiß, woran es liegt, war bisher nur zu faul, die Kupplung zu tauschen.



    .....mal verliert man, mal gewinnen die anderen......und nennt mich nicht RumTreiber!

  5. #35
    und CB400N,79er Avatar von Gerald
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    Cool SOMMER

    Zitat Zitat von TwinTreiber Beitrag anzeigen
    Gerald, der Unterschied ist: Ich weiß, woran es liegt, war bisher nur zu faul,
    die Kupplung zu tauschen.
    detlef, kann ich nachvollziehen, bei den jetzigen (endlich) sommerlichen Temperaturen
    fahr ich auch lieber, als wie am Motor rumschrauben zu müssen
    Come out on a HONDA

  6. #36
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    Hallo! 1.) also ich habe nach deiner anleitung die ausgleichswellenkette gespannt. zuerst habe ich nur die verchromte schraube abgenommen und die mutter geöffnet. man hat das dreiecksteil bis zum anschlag ohne widerstand nach unten drücken können, sodass oben nichts mehr vom langloch zu sehen war. dann habe ich den kupplungsdeckel abegenommen, beide muttern komplett entfernt, und das dreiecksteil um einen zahn weiter nach unten versetzt. nun konnte man das dreiecksteil nach unten drücken bis ein leichter widerstand zu spüren war. genau so habe ich das dann auch wieder fest geschraubt. der markierungspunkt hat sich nicht wirklich verändert!(steht nach wie vor auf ca 5 nach 12.) aber nun steht eben oben ein kleines stück vom langloch noch raus. aber eines hat mich gewundert: ist es normal, das wenn man das dreiecksteil verschiebt(bis zum widerstand) die spannung der kette nicht verändert? spannt sich die kette erst wenn der motor läuft?(ist überhaupt die kette die man sieht wenn man den kupplungsdeckel abnimmt die kette der ausgleichsgewichte?) 2.) wenn ich die ventile einstellen will. nur zum verständnis. also ich stelle das polrad auf T, dann kann ich bei allen ventilen gleichzeitig das spiel überprüfen? oder muss ich für das überprüfen irgendwas hin und her bewegen? ich habe eben eine große nockenwelle drinnen bei meiner cm 400. woher weiß ich was einlass und was auslass ist? passen die beiden fühlerlehren 0.1 mm und 0.15mm zum einstellen? laut werkstatthandbuch sollten es bei einem ja 0.14 aber da steht ne toleranz von 2mm... vielen dank

  7. #37
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    0,15 ist ok. Du musst die Nockenwelle so drehen dass der Nocken dessen Schlepphebel du einstellen willst jeweils 180 Grad davon entfernt ist das Ventil komplett zu drücken, ich achte da auf sonst nix.

    Ausgleichswellenkette ist bei mir zu lange her dass ich da dran war, aber ja, die sitzt dort unten. Olaf hat glaub ich mal geschrieben dass er da nie was gemacht hat und alles passt.
    "Du redest mit deinem Motorrad? Findest du das nicht merkwürdig?"
    "Wieso? Ich finde die Gespräche mit manchen Menschen viel merkwürdiger!"

  8. #38
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    was meinst du damit "das ventil komplett zudrücken"??? und was bedeutet die nockenwelle so drehen das der nocken 180 grad wegschaut? ich dachte ich müsse das polrad auf T stellen! wenn ich die nockenwelle drehe, dreht sich denn dann das Polrad nicht mit?

    danke!!

  9. #39
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    Nocken öffnet das Ventil, irgendwann ist der Punkt wo das Ventil so weit wie möglich geöffnet ist. Soweit klar? Dann drehst du den Nocken 180 grad weiter. Das Ventil muss komplett geschossen sein und das größtmögliche Spiel zwischen Nocken und Kipphebel sein, dann misst du mit der Fühlerlehre und stellst gegebenenfalls nach. Bei OT müsste wenn ich keinen Denkfehler habe zumindest für Zylinder 1 die richtige Position sein.
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  10. #40
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    Die Kette, die Du siehst, ist die Ölpumpenkette - die wird nicht gespannt


    Auf OT kannst Du einmal die Ventile vom linken Zylinder einstellen (beide Nocken links stehen unter der Welle, Kipphebel lassen sich etwas bewegen, rechte Nocken zeigen nach oben), eine Umdrehung weiter wieder auf OT kannst Du rechts die Ventile einstellen (Nocken rechts unten und links oben).

    Hinten (wo die Vergaser sind) sind die 4 Einlassventile - 0,10 plusminus 0,02
    Vorne (zu den Auspuffrohren hin) sind die 2 Auslassventile - 0,14 plusminus 0,02 - kannst also bedenkenlos 0,15 nehmen, mache ich auch immer.






    Meine Maschinen sind alt genug, um selbst zu entscheiden, das macht es manchmal etwas anstrengend, mit ihnen unterwegs zu sein.
    Wenn meine Fähigkeiten nachlassen und ich meine CM 400T nicht mehr fahren kann, dann hole ich mir 'n Motorrad - und wenn's damit nicht mehr geht, 'n Lanz Bulldog.

  11. #41
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    Nein, du kannst nicht alle Ventile gleichzeitig einstellen.

    Du drehst das Polrad auf die T- Markierung und kontrollierst dabei bis eine Ventilgruppe an einem Zylinder sich überschneiden, d.h. das eine schliesst gerade während das andere sich gerade öffnet. Dann kontrollierst du das Ventilspiel am anderen Zylinder. Diese Ventile kannst einstellen. Und immer in Motordrehrichtung drehen, wegen den Schlupf der Steuerkette. Und halte dir vor Augen wie dein Motor funktioniert.

    Dann drehst du um 360° nochmals das Polrad bis das T kommt, guckst wieder auf Überschneidung und dito.


    Achte darauf das die Kipphebel entlastet(Einstellwerkzeug abnehmen) sind, wenn du einstellst, und die Blattlehre sollte etwas ölig sein und gleitend durch gehen. Und es soll kein Spiel mehr fühlbar sein wenn die Blattlehre drinsteckt. Sie darf auch nicht klemmen. Und mit Gefühl arbeiten.

    Und lass dir viel Zeit und kauf dir ne anständige Blattlehre. 0,01mm ist nicht die Welt, aber gewöhn dir an präzise zu sein.

    Die Steuerkette solltest du vor dem Ventileinstellen spannen. Es werden in der Literatur 2 Varianten beschrieben, mit laufenden Motor und stehenden Motor. Ich habe das auch nicht raus welche besser ist.

    Ahja, du tust deinem Motor nichts gutes wenn du synthetisches Öl nimmst, 1980 gab es nur mineralisches. Die Fachliteratur warnt davor synthetische Öle in solchen alten Maschinen zuverwenden. Und manche Motortypen mögen dieses Öl gar nicht. Ich nehme das billige und dicke von Onkel Ludwig.
    Geändert von der wanderfalke (19.06.2017 um 05:57 Uhr)

  12. #42
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    Also ganz verstanden habe ich deinen Text nicht Wanderfalke! Ich habs so gemacht wie Olaf sagte, einfach polrad auf T, wenn die Nocken links unten und rechts oben sind, kann man links ein und Auslass einstellen. Dann polrad eine Umdrehung wieder auf T, dann sind die linken Nocken oben und die rechten unten, dann habe ich rechts ein und Auslass gleichzeitig eingestellt. Ja Habs mit Öl so gemacht, das ein widerstand spürbar ist, aber nicht hakt. War das nun falsch so? Was meinst du mit Überschneidung? Wie stelle ich die ventile nun richtig ein? Bitte eine ausführliche schritt für schritt Anleitung wenns geht. Was mich auch gewundert hat, zwischen Ventilen und Kipphebel war der Spalt nicht gerade(also die Kanten waren nicht parallel), sondern schief zu einander. So ist die fühlerlehre zwar mit der ventiloberkante parallel gewesen, aber schief zur Unterkante vom Kipphebel und hat diesen nur in einem Punkt berührt. Passt das so? Und eine Frage zur Steuerkette, die habe ich nach der Methode mit ausgeschaltetem Motor auf T gespannt, spannmutter lösen und wieder anziehen gemacht! Ist es richtig so wenn sie recht straff ist, und sich etwa nur ein Glied leicht anheben lässt?

  13. #43
    Erfahrener Benutzer Avatar von der wanderfalke
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    Überschneidung ist der Übergang zwischen Auspufftakt und Ansaugtakt auf den ersten Zylinder dann befindet sich der Kolben im 2.Zylinder am oberen Totpunkt und Alle Ventile sind auf diesen geschlossen. Während am 1. Zyl. das Auslassventil gerade geschlossen wird, beginnt die Einlassventile sich zu öffnen. Dann stimmt die OT Markierung am Polrad mit der Position des 2.Kolben überein. Die 2 Zyl. arbeiten 180° versetzt. Der 2.Kolben befindet sich gerade im Übergang vom Verdichtungshub zum Arbeitshub.
    Im Prinzip ist es das selbe wie es Olaf erklärte. Er schaut auf die Position der Nocken, ich auf die Kipphebel.
    Es ist egal wie du sicher stellst für welchen Kolben gerad die Ventileinstellposition OT gilt.

    Schritt für Schritt Anleitung? Warum brauchst du sowas?
    Geändert von der wanderfalke (19.06.2017 um 18:50 Uhr)

  14. #44
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    Du kannst ein Ventilspiel nur sinnvoll einstellen an dem Punkt wo das Ventilspiel am größtem ist. Während es betätigt ist ist logischerweise kein Spiel da, kurz nachdem es geschlossen bzw. öffnen ist/würde ist das Spiel kleiner. Der Nocken der auf das Ventil drückt muss ziemlich genau 180 Grad vom Ventil wegschauen. Wann das ist ist ganz einfach zu erkennen.

    Mach es, das ist selbsterklärend. Die Bilder die du dann vor Augen hast erklären es tausend mal besser wie ich das hier kann.
    "Du redest mit deinem Motorrad? Findest du das nicht merkwürdig?"
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  15. #45
    Honda seit 1991 Avatar von olaf-frankfurt
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    Du hast es schon richtig gemacht. Dass Einstellschraube und Ventil etwas schief zueinander sind, ist normal.

    Steuerkette spannen: Motor auf T, Spannmutter lösen, Kurbelwelle eine Umdrehung vorwärts bis wieder auf T, festziehen (nicht zu fest) - fertig.

    Wie weit die Kette sich abheben lässt, sagt nur was über den Verschleiss - je weniger, desto besser






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