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Thema: Stehbolzen abgerissen

  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Standard Stehbolzen abgerissen

    Hi,

    ich hab ein Problem un bräuchte ein paar nützliche Informationen.
    Das ganze hört sich vielleicht etwas dämlich an aber ok...

    Ich wollte heute meinen Motor (CBR 125R BJ. 2004) wieder zusammenschrauben, nachdem ich die Zylinderkopfdichtung gewechselt habe. Dabei hab ich die Muttern über der Nockenwelle mit 29NM angezogen, dabei ist mir ein Bolzen abgerissen (ich weiß auch nicht warum...).

    Nun meine Frage besteht die Möglichkeit den Motorstehbolzen zu ersetzen? Wenn ja, wie ist dieser im Motorblock befestigt? Kann ich diesen durch erneutes gewindeschneiden und 2 Kontermuttern herausdrehen? Oder ist mein geliebter Motor nun schrott?

    Ich hoffe mir kann wer weiter helfen, da ich sehr an meiner Maschine hänge.

    Danke schonmal Gruß Kleinsaurus

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Hondaschredder
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    Hallo erstmal.

    Meines Wissens sind die Stehbolzen eingeschraubt.
    Man bekommt sie auch raus wenn sie bündig ab sind.
    ( Ausbohren Gewine neu schneiden)
    Gewinde neu schneiden und mit 2 Muttern kontern ist schon mal
    eine gute Idee.
    Man kann das Ding auch warm machen, damits leichter geht.
    Ich würde aber doch jemand ansprechen der sich da besser auskennt.
    ( Schlosser, KFZ-Mechaniker oder ähnliches.)
    Schrott ist dein Hobel deswegen noch lange nicht.

    Gruß Wolle

  3. #3
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    Alles klar danke hab den Bolzen schon draußen ging mit einer großen Zange recht problemlos und einen neuen hab ich mir schon bestellt

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von AlterSack
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    Wenn der Bolzen ausgerissen ist hat er das Gewinde im Block mitgenommen. Motorgehäuse sind üblicherweise aus Aluguss, und der ist erheblich weniger zäh als so ein Bolzen - der üblicherweise aus Stahl ist.
    Das ausgerissene Gewinde wird zunächst gründlich gereinigt und entfettet. Dann wird es mit Flüssigmetall gefüllt (ein metallhaltiger 2-Komponentenkleber auf Polyesterharzbasis). Dem gibt man 24h Zeit auszuhärten. Erwärmen mit einem Föhn erhöht kurze Zeit die Fliessfähigkeit und sorgt dafür daß sich das Zeug gut im Loch ausbreitet, verkürzt aber auch die Verarbeitungszeit.
    Dann wird ein neues Kernloch vorgebohrt. Das zu befestigenden Teil kann dabei als Schablone für Position und Bohrwinkel dienen. Ich würde es dazu leicht mit den übrigen Bolzen fixieren und dann durch das Loch bohren. Klappt freilich nur wenn es nicht zu tief ist und der Bohrer lang genug. Das Teil dabei nicht ausschlagen. Ansonsten bekommt man das wohl nur mit einem Bohrständer und korrekter Fixierung des Motorblocks hin. Ist es schief gesetzt fängt man nochmal von vorne an.
    Dann entsprechend ein neues Gewinde einschneiden, fertig.
    Ich wäre etwas vorsichtig mit dem Vertrauen auf Drehmomentschlüssel und den Angaben dazu. Evtl. war es etwas zuviel des Guten und ich weiß nicht ob es nicht wieder ausreisst, insbesonders an der Reparaturstelle.
    Geändert von AlterSack (22.09.2010 um 19:16 Uhr)

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