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Thema: Wann Bremsleitungen tauschen ???

  1. #1
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    Standard Wann Bremsleitungen tauschen ???

    Hallo,
    wann sollte man eigentlich die Bremsleitungen tauschen?
    Ich habe gehört, dass es Empfehlung sein soll die Leitungen alle 4 Jahre austauschen soll. Der Hobel meiner Frau geht trotz nur geringer Laufleistung im Jahr regelmässig zur Inspektion. Der freundliche HH hat aber auf einen notwendigen Austausch der Bremsleitungen noch nie hingewiesen und auf dem Wartungsplan ist immer unter Bremsanlage prüfen ein "o.K." eingetragen - TÜV hat bisher nie gemoppert. Mopped ist jetzt sieben Jahre alt...

    Gruss
    Zahlenknecht

  2. #2
    Standardgruppe für User Avatar von falkm2000
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    Standard Wozu?

    Hallo Zahlenknecht,

    wenn die Leitungen keine Ermüdung zeigen, also weder poröse Stellen haben noch Risse usw., kann man sie bedenkenlos weiterfahren.

    Ermüdungserscheinungen aus dem tatsächlichen Fahrbetrieb würde ich im zivilen Leben auch nicht erwarten. Problematischer sind die "Umgebundsvariablen" wie z.B. extreme UV-Einstrahlung, die den Gummi versprödet, ggf. stark salzhaltige Luft oder chemische Belastungen von diversen Ausdünstungen z.B. in Lagerhallen/Garagen.

    Mit der Bremsflüssigkeit sieht das allerings nicht so aus, die muss regelmäßig neu...

  3. #3
    TDM-die bessere Transalp
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    Standard

    Zitat Zitat von falkm2000 Beitrag anzeigen
    Hallo Zahlenknecht,

    wenn die Leitungen keine Ermüdung zeigen, also weder poröse Stellen haben noch Risse usw., kann man sie bedenkenlos weiterfahren.

    Ermüdungserscheinungen aus dem tatsächlichen Fahrbetrieb würde ich im zivilen Leben auch nicht erwarten. Problematischer sind die "Umgebundsvariablen" wie z.B. extreme UV-Einstrahlung, die den Gummi versprödet, ggf. stark salzhaltige Luft oder chemische Belastungen von diversen Ausdünstungen z.B. in Lagerhallen/Garagen.

    Mit der Bremsflüssigkeit sieht das allerings nicht so aus, die muss regelmäßig neu...

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Rastaman
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    Vom Tausch alle 5 Jahre hab ich auch mal gehört (die Jahreszahl verhält sich vermutlich umgekehrt proportional zum erwirtschafteten Gewinn der Werkstatt ).

    Je nach Belastung kann das sogar Sinn machen, aber ich gehe nicht davon aus dass nach 4 oder 5 Jahren die Bremsschläuche hinüber sind.
    Aber Vorsicht, die haben ne äußere Hülle! Wie der eigentliche Schlauch innen aussieht, kann man kaum erkennen.

    Nach dem Tausch wird oft Stahlflex empfohlen, kostet zwar mehr, kann aber nicht spröde werden und muss daher nicht mehr (oder erst nach Ewigkeiten) getauscht werden.

    Gruß, Sascha
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    - CBF600SA PC43 14.06.09 - 10.06.2010 RIP
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  5. #5
    Der Sammler Avatar von DerAlex
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    Ich habe damals bei meiner Uralten CD250 nach Jaaaaahren die Leitungen gewechselt. Halt es fast für unnötig das nach 5 oder auch nach mehr Jahren zu machen. Es sei denn es sind offensichtliche Stellen zu sehen etc.
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  6. #6
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    Solange keine äußeren Beschädigungen (Risse, Scheuerstellen usw.) vorhanden sind können Bremsleitungen unbedenklich 10, 20 Jahre verwendet werden.
    Bei Honda gibt es keinen Wechselintervall von 4 oder 5 Jahren!

  7. #7
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    Bin letztes jahr noch eine Transalp Xl 600v Bj 1997 gefahren mit 50.000 km als ich sie verkauft habe , da war noch garnichts gammelig oder Spröde von den ganzen Gummis, Schläuchen, kabeln oder sonstwas. Also brauchst dir da mal keine gedanken machen,
    es seidenn bei den neueren Bikes wurde nicht so hochwertiges Material verbaut wie bei den unkaputtbaren Transalps^^ mfg

  8. #8
    Standardgruppe für User Avatar von falkm2000
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    Standard Stimmt nicht ganz

    Zitat Zitat von Rastaman Beitrag anzeigen
    Vom Tausch alle 5 Jahre hab ich auch mal gehört (die Jahreszahl verhält sich vermutlich umgekehrt proportional zum erwirtschafteten Gewinn der Werkstatt ).

    Je nach Belastung kann das sogar Sinn machen, aber ich gehe nicht davon aus dass nach 4 oder 5 Jahren die Bremsschläuche hinüber sind.
    Aber Vorsicht, die haben ne äußere Hülle! Wie der eigentliche Schlauch innen aussieht, kann man kaum erkennen.

    Nach dem Tausch wird oft Stahlflex empfohlen, kostet zwar mehr, kann aber nicht spröde werden und muss daher nicht mehr (oder erst nach Ewigkeiten) getauscht werden.

    Gruß, Sascha

    Bei den Stahlflex-Leitungen ist auch nur die äußere Hülle aus Stahl - wie es also dem eigentlichen Schlauch geht, sieht man zunächst mal nicht. Aber zumindest haben die inneren Schläuche schon mal einen dauerhaften Sonnenschirm dabei.

    Dennoch gehe ich davon aus, dass die Bremsleitungen jeder Bauart zu den eher unkaputtbaren Teilen gehören. Jedenfalls habe ich noch nicht gehört, dass jemand mit einer auf natürlichem Wege zerbröselten Bremsleitung auf den Pinsel gefallen ist...

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Rastaman
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    Vielleicht weil derjenige nicht mehr in der Lage war, noch irgendwas zu erzählen? :P
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  10. #10
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    Ausrufezeichen Nach 10 Jahren besser tauschen!

    Zitat Zitat von Rastaman Beitrag anzeigen
    ... Nach dem Tausch wird oft Stahlflex empfohlen, kostet zwar mehr, kann aber nicht spröde werden und muss daher nicht mehr (oder erst nach Ewigkeiten) getauscht werden. ...

    Hallo,

    also nach ca 10 Jahren würde ich meine Bremsschläuche schon austauschen. Es kann nämlich passieren, das die zuquellen und dann geht auf einmal garnichts mehr.

    Mit dem Preis kann ich nur sagen, dass die Stahlflexleitungen für meine Q ungefähr die Hälfte von dem gekostet haben, was die original BMW-Gummileitungen gekostet hätten. Und die waren mit ABE, also keine Eintragung notwendig.
    Gruß von
    Jürgen us Kölle

  11. #11
    Board Wiki Avatar von Sangalaki
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    an der Bolle waren die Bremsleitungen jetzt 27 Jahre alt, da war nix gequollen, die hintere ist immer noch drin und bremst immer noch top!
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  12. #12
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    meine z550 hatte 30 jahre alte leitungen dran, die cb 400 noch ihre 28jährigen... sie pumpen, bzw. pumpten nicht mehr oder weniger als heutige, neue "gummi"leitungen... plötzliches zuquellen ist ein mythos. eher aber ein innerer rissschaden nach unsachgemässer verwendung. wie bremssättel an den leitungen hängen lassen bei demontierten sätteln. oder das umlegen der hinterradsättel auf die fussrasten, etc... DANN kann es wirklich dazu kommen das die leitungen schlagartig ihren dienst quittieren...

  13. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von Rastaman
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    Zitat Zitat von Wichsi-der-Wichtel Beitrag anzeigen
    meine z550 hatte 30 jahre alte leitungen dran, die cb 400 noch ihre 28jährigen... sie pumpen, bzw. pumpten nicht mehr oder weniger als heutige, neue "gummi"leitungen... plötzliches zuquellen ist ein mythos. eher aber ein innerer rissschaden nach unsachgemässer verwendung. wie bremssättel an den leitungen hängen lassen bei demontierten sätteln. oder das umlegen der hinterradsättel auf die fussrasten, etc... DANN kann es wirklich dazu kommen das die leitungen schlagartig ihren dienst quittieren...

    Im WHB wird die Demontage der vorderen Sättel aber genau so beschrieben, es steht nur der Hinweis dabei, dass die Leitungen nicht geknickt werden sollen. Hängen lassen ist erlaubt.

    Ergibt auch Sinn, beim Bremsen müssen die Leitungen nämlich viel mehr aushalten als das Kilogramm was so ein Sattel wiegt.
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  14. #14
    ImWinterVisieroffenFahrer Avatar von Wichsi-der-Wichtel
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    ist mir schon klar... aber viele legen sie hoch, UND knicken sie ab, binden sie kabelbindern i-wo verdreht dran oder lassen sie einfach baumeln wenn sie das krad bewegen, und sich so ein sattel mal in der felge verheddert beim schieben. klar hält so ein schlauch mehr aus wie man denken sollte, aber trotz das je nach ausführung (gummi, kunifer, stahlflex) er je nach prüfnorm und dem alter betriebsdrücken von knappen 100 bis weit über 300 bar unterliegt (berstdrücke oft doppelt oder drei mal so hoch) so ist die schwachstelle nach wie vor der verpresste fitting als die sensiebelste stelle im system.

  15. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von Rastaman
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    Klar, aber was du da beschreibst ist extrem. Selbst dem Dümmsten wird auffallen, dass so ein Bremsschlauch kein Hüpfseil ist.

    Ich setze bei meinen Aussagen immer gesunden Menschenverstand vorraus...wer den nicht besitzt hat den Darwin Award redlich verdient.
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