Moin,
ich plane eine Reise von Deutschland über Spanien, Marokko, Mauretanien nach Banjul in Gambia. Dafür suche ich einen oder mehrere Reisepartner. Die Reise möchte ich ausnahmsweise nicht mit dem Motorrad, sondern mit dem Auto machen.![]()
Eine ähnliche Reise habe ich bereits vor 2 ½ Jahren gemacht. Damals hat jemand aus dem Bekanntenkreis, von dem ich dachte, dass er mir freundschaftlich gesonnen wäre, die Reise organisiert. Das geschäftliche Interesse des Organisators vor und während der Reise und die üblen Auseinandersetzungen, die nach der Reise noch folgte, haben mir leider einen nicht unerheblichen Teil der Urlaubsfreude genommen. Diese Geschichte habe ich aber mittlerweile als Lebenserfahrung abgehakt.
Da eine solche abenteuerliche Reise aber auch sehr interessant und schön sein kann, möchte ich gerne noch einmal nach Gambia reisen.![]()
Weil ich nun aber gerne mit anderen Leuten zusammen fahren möchte, und es auch nicht zu empfehlen ist, eine solche Reise alleine zu unternehmen, suche ich nun zuverlässige Mitreisende, die auch Lust auf eine solche Reise haben. Das Reisen in Afrika ist natürlich nicht ganz so sicher wie dies in Europa der Fall ist. Ich halte das Risiko aber, wenn man ein paar Regeln beachtet, für vertretbar. Das muss aber jeder für sich selbst beurteilen und verantworten. Bei der letzten Reise war das Schlimmste, dass wir uns, allerdings mit mauretanischem Führer, auf einer kaum befahrenen Sandpiste festgefahren hatten und dann eine Stunde gebraucht haben, um das Auto wieder frei zu bekommen.
Sehr von Vorteil sind in Marokko, Mauretanien und dem Senegal auch Französischkenntnisse. In Gambia, dem Reiseziel sind dagegen Englischkenntnisse von Vorteil. Ein Autoführerschein sollte natürlich auch vorhanden sein. Ich würde, je nach Anzahl der interessierten Mitreisenden, mit ein bis 2 Autos fahren wollen. Dabei sollten es möglichst nicht mehr als 3 Leute pro Auto sein.
Im Gegensatz zu meiner früheren Reise, sollte diese Reise nicht das Ziel haben, möglichst viele gute Geschäfte zu machen. Dabei muss man bedenken, dass dort die Leute im Verhältnis zu uns in Deutschland bettelarm sind. Der damalige Reiseorganisator hatte keine Bedenken, in Marokko einen Haufen Schrott als intakten, funktionierenden Automotor für viel Geld zu verkaufen. Das finde ich nicht gut und möchte so etwas auf der jetzt geplanten Reise nicht haben.
Natürlich sollte man ruhig ein paar Sachen dabei haben, die man dort als Bakschisch oder Cadeau gebrauchen kann.Manchmal kann man diese Sachen auch, wenn man geschickt verhandelt, benutzen, um den Tank zu füllen, den eigentlich überflüssigen Parkwächter oder aber das Hotel zu bezahlen. Dann kann/soll man auch ruhig ein paar Sachen verschenken. Wenn das Auto am Ende der Reise für den Preis verkauft werden kann, den man vor der Reise dafür bezahlt hat, soll man zufrieden sein. Wenn man das Glück hat, mehr als den Kaufpreis zu bekommen soll man sich einfach nur freuen.
Mit den Mitreisenden würde ich mir die anfallenden Auto und Fahrkosten teilen wollen.
Reisebeginn soll so um das erste Märzwochenende sein. Als Zeitrahmen für die Reise habe ich 4 Wochen geplant. Dann wäre man rechtzeitig vor Ostern wieder zurück.![]()
Als Strecke schlage vor, in Marokko durch das Atlasgebirge über Fès, Marrakech, Essaoira, dann entlang der Küste bis Dakhla. Von Dakhla aus könnte es dann z.B. direkt oder aber über Nouadhibou nach Nuakchot in Mauretanien gehen. Von Nuakchot aus soll es dann an einem Tag bis nach Saint-Louis im Senegal gehen. Dort soll man es sich dann erst mal mindestens einen ganzen Tag gut gehen lassen. Weiter gehen könnte es dann über Thies (N2), Mbur, Fatick, Kaolack, Sokone nach Barra. In Barra muss man dann mit einer Fähre über den Fluss Gambia, um nach Banjul zu kommen. Dort könnte es notwendig sein, Bakschisch zu bezahlen, um in erträglicher Wartezeit auf die Fähre zu kommen. Banjul soll dann der letzte Ort sein, an dem wir dann auch die letzten Tage bis zum Rückflug bleiben. Die Strecke ist natürlich erstmal ein Vorschlag und kann nach Absprache auch anders verlaufen.
Sollte es jemanden geben, der selbst solch eine Reise bis nach Gambia plant und mit dem eigenen Auto fahren möchte, könnte ich ggf. auch bei demjenigen mitfahren.
Wenn ich bis Ende Dezember/Anfang Januar keine zuverlässigen Reisepartner gefunden haben sollte, werde ich diese Reise nicht machen, da vorher auch noch ein paar Sachen erledigt werden müssen, wie z.B. die notwendigen Impfungen und das Visum für Mauretanien zu beantragen.
Ein paar Infos zu Afrika und ähnlichen Strecken findet man z.B. unter:
Mauretanien - Senegal - Gambia
Startseite - Rallye Dresden-Dakar-Banjul
Hinweis: Der Link steht hier nur der Informationen wegen. Es ist ausdrücklich nicht geplant, an der Rallye Dresden-Dakar-Banjul teilzunehmen!
Mauretanien - Visabestimmungen
Mauretanien Reiseführer - Wikitravel
Gambia Reiseführer - Wikitravel
Auswärtiges Amt - Reise- und Sicherheitshinweise: Länder A-Z
Mauretanien/Senegal (Mauretanien – Senegal Januar /Februar 2004 mit dem Wohnmobil)
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich über das Board zuverlässige Mitreisende finden würde, die auch Lust zu so einer Reise haben.
Gruß
Wolfgang


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