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Thema: Ölwechsel vor dem Winter...

  1. #1
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    Standard Ölwechsel vor dem Winter...

    Da mein Roller vom Vorbesitzer dieses Jahr noch keine jährliche Wartung bekam, mach ich den Ölwechsel (vor dem Winter wird ja empfohlen) selber. Nur frag ich mich jetzt natürlich, welches Öl? 10W40 ist klar. Im Handbuch steht ja nach JASO MB Norm, also für Kupplungen die nicht im Ölbad laufen, da unsere Fliehkraftkupplung ja trocken läuft. Allerdings findet man hier ja gar keine solche Öle. Alles nur JASO MA. Ein MB Öl dürfte aber besser schmieren. Also will ich da keins von den tausenden Nasskupplungs-Motorradölen reinkippen.

    Und wie siehts mit dem Getriebe aus, wann sollte dort das Öl gewechselt werden? Bei Autos kann das ewig drin verbleiben bis zum Wechsel (wird ja auch nicht verkohlt und verheizt).

  2. #2
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    Zitat Zitat von Ishigaki-kun Beitrag anzeigen
    Bei Autos kann das ewig drin verbleiben bis zum Wechsel
    Trugschluß. Auch bei PKW's sollte es regelmäßig gewechselt werden. Also: Öl- und Getriebeölwechsel zusammen machen.

  3. #3
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    Ja aber jedes Jahr? Beim Auto wird es auch gewechselt, aber nicht jedes Jahr soweit ich weiß. Da sind die Wechselintervalle doch meist deutlich höher, die Belastung eine andere ist. Es wird ja nicht so verunreinigt wie Motoröl.

  4. #4
    Grosse Klappe Avatar von Hippo
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    ääääähhhh, hmmmm ....

    Also beim handgeschaltenem Auto ist das Motorenöl in der Regel getrennt vom Getriebeöl. Das Getriebeöl hält fas ewig. Die Kupplung ist zumeist trocken.

    Beim Auto mit Automat ist das Automatiköl separat vom Motorenöl und muss nur im Ausnahmefall gewechselt werden.

    Beim Töff mit mechanischer Hand/Fussschaltung und Nasskupplung ist das Motorenöl gleichzeitig auch das Getriebeöl und Kupplungsöl. Dieses Oel muss bestimmte Eigenschaften punkto Haftfähigkeit aufweisen.

    Beim Roller mit Variomat nimmt man ein einfaches Motorenöl was nicht für Nasskupplungen gemacht ist.

    Bei allen Fahrzeugen (die ich kenne) wird vom Hersteller der jährliche Oelwechsel für das Motorenöl empfohlen.
    Aber wichtig ist das wirklich nur in den ersten drei Jahren. Danach kann man bei normalen Motoren den Wechselinterwall ausdehnen. Für Hochleistungsmotoren gilt natürlich der vorgeschriebene Interwall.
    Geändert von Hippo (28.10.2017 um 12:46 Uhr) Grund: Alternative Fakten berichtigt
    Ich nehme nur Menschen ernst die über sich selbst lachen können.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von nepamucke
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    Beim Auto ist hat das Getriebe ein spezielles Öl und wird nur selten gewechselt.
    Je nach Marke und Modell bei ca. 120.000 km.
    Machen aber die wenigsten. Wichtig ist, dass überhaupt welches in genügender Menge und Spezifikation drinnen ist.

  6. #6
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    Hallo,

    ich habe in meinem Sh300 ein günstiges 10W40 ohne Jaso drin.
    Der 5-Liter-Kanister für 20.- €.
    (Gibt es bei Louis, ATU, sogar in den Baumärkten..., ich habe ein Dt. Produkt aus dem Baumarkt genommen.)
    Die 1,2 Liter Motorenöl werden alle 6.000 km (alter NF02) gewechselt.

    Das billige Motorenöl kommt bei mir auch in den Endantrieb rein, sind ja nur ca. 280 ml, wird mit gleichzeitig mit dem Motorenöl gewechselt.
    An den einen Euro Öl-Kosten soll es nicht scheitern...
    Der Zeitaufwand mit ca. 10 min ist auch sehr gering und gibt einem halt ein sicheres Gefühl.


    Grüßle

    cs200peter
    Geändert von cs200peter (28.10.2017 um 15:21 Uhr)

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von nepamucke
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    In meinem ist das castrol 10W40 Power 1drin.
    1 Liter kostet je nach Anbieter 12 bis 19 Euro.
    4 Liter kosten ungefähr 30 Euro.
    Man braucht aber in der Regel nicht soviel und angebrochene Gebinde sollte man nicht zu lange aufbewahren.
    Bei der NF5 bleibt das Öl auch 12.000 km drin.

  8. #8
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    Nicht aufbewahren? Das ist doch keine Brewmsflüssigkeit. Wenn das Zeug zwei Jahre in der Garage steht, kommt es immer noch in den Motor und Schmitt natürlich, wie es seine Aufgabe ist.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von nepamucke
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    Es wird nicht empfohlen zu lange aufzubewahren.
    Wenn einmal Sauerstoff dran kommt, dann beginnt die Alterung.
    Für wenig belastete Motoren kein Problem.

  10. #10
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    Klar, die wollen ja auch neues verkaufen ...

  11. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von nepamucke
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    In jedem Artikel den ich bis jetzt gelesen habe, wird eine max. Aufbewahrungszeit bei geöffneten Gebinden von einem halben bis einem Jahr geraten.
    Noch ungeöffnete Gebinde können drei bis fünf Jahre aufbewahrt werden.

  12. #12
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    Wie gesagt, es wird dazu geraten.
    Ich fahre seit 35 Jahren und hab beim Öl nie auf das Alter geachtet. Es waren dabei auch stark hochgezüchtete Motoren, die auch gefordert wurden dabei. Nicht nur solch genügsame, wie der kleine Rollermotor.
    In all den Jahren hatte ich nicht einen Motorschaden, odersonstigen Schaden, der auf mangelhafte Schmierung schließen ließ.
    Bei Bremsflüssigkeit ist das allerdings was anders. Angebrochene Gebinde werden gleich entsorgt.

  13. #13
    Grosse Klappe Avatar von Hippo
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    Also alles was Recht ist aber das Hemd gehört in die Hose.

    In den professionellen Werkstätten liegen die angezapften Oelfässer oft mehrere Jahre und da kommt immer Luft ans Oel. Keiner käme auf die Idee, da irgend was zu reklamieren. Im ungeöffneten Metallgefäss ist ein normales Motorenöl fast unbeschränkt lange haltbar.
    Will man in seiner Prepperhöhle Motorenöl für unbestimmte Zeit einlagern geschieht das mit Vorteil im Metallkanister.

    In der Plastikflasche verliert ein Oel seine Eigenschaften nach 6 Jahren überhaupt nicht. Das Oel wird auch nicht schlechter durch die Ausdünstung der Kunststoffinhalte.
    Das Problem ist der Kunststoff, der nach Jahren spröd werden kann und beim Anfassen reisst. Deshalb steht auf mancher Verpackung; dunkel und kühl lagern.
    Ich nehme nur Menschen ernst die über sich selbst lachen können.

  14. #14
    Keine Angst vor Lutzilein Avatar von Brenner
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    Zitat Zitat von Hippo Beitrag anzeigen
    Also alles was Recht ist aber das Hemd gehört in die Hose.

    In den professionellen Werkstätten liegen die angezapften Oelfässer oft mehrere Jahre und da kommt immer Luft ans Oel. Keiner käme auf die Idee, da irgend was zu reklamieren. Im ungeöffneten Metallgefäss ist ein normales Motorenöl fast unbeschränkt lange haltbar.
    ...
    Also wenn ich bei mir in der Werkstatt mehrere Jahre bräuchte um ein Fass Oel zu verbrauchen müsst ich mir dringend Gedanken machen was bei mir falsch läuft...

    Gesendet von meinem Fernsprecher
    Wer vor Kurven nich bremst, is auf der Geraden zu langsam!!!

  15. #15
    Neuer Benutzer Avatar von tomcatfisch
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    Kurioser Weise habe ich in den letzten 25 Jahren (davor hab ich nix geschraubt ) keinen Motorölbehälter gesehen auf dem eine maximale Haltbarkeit
    des Öles vermerkt war.

    Und... Auf den Automatikgetriebe meines Bayrischen Wagens ist ein großer Aufkleber der verkündet: "Lebenslange Ölfüllung, nicht wechseln, Getriebe nicht öffnen"

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