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Thema: CB 450 N Bremssattel - Problem

  1. #1
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    Standard CB 450 N Bremssattel - Problem

    Hallo miteinander,
    Jungs, ich glaube, ich habe ein Riesenproblem!
    Heute wollte ich die Bremssättel meiner CB 450 N überholen. Allerdings scheiterte das schon nach 15 min. Hatte die Sättel ab und wollte die Bremsklotzstifte herausschrauben: fest, richtig fest. Einer Schraube fehlt nun die Imbuspassung ( überdreht ) und der anderen ? will ich das ersparen, da sich hier auch schon der ( gute ) Imbusschlüssel verdreht. Habe nun erstmal ein WD 40 Bad angerichtet.
    Kann mir jemand von Euch ein paar Tips geben, wie kriege ich nun die beiden Schrauben da raus? Oder hat jemand zwei Bremssättel liegen, über die er jeden Tag stolpert und die er unbedingt loswerden will? Selbst wenn es gelingen sollte, die Schraube zu lösen, ich brauche da jedenfalls eine neue. Und im Shop ist sie nicht mehr lieferbar. Gibt es denn von anderen Maschinen Teile, die ich ohne Probleme tauschen könnte? Die Sättel der CB 400 N/T sehen schon anders aus.Fragen über Fragen.
    Viele Grüße und einen Dank fürs Lesen ( vielleicht ja auch für ne Antwort/ Lösung)
    es grüßt Jens

  2. #2
    Honda seit 1991 Avatar von olaf-frankfurt
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    Moin,

    vermutlich sollte dieses Bild die Konstruktion zeigen - und wie üblich mit Sicherungsschraube vor dem Stift.

    Sicherungsschraube ist noch lieferbar - falls Du bis jetzt nur die ruiniert hast. Eventuell hilft es, einen etwas größeren Torx- oder Vielzahn-Einsatz da reinzutreiben. So habe ich schon etliche überdrehte Inbus-Schrauben noch holen können.






    Meine Maschinen sind alt genug, um selbst zu entscheiden, das macht es manchmal etwas anstrengend, mit ihnen unterwegs zu sein.
    Wenn meine Fähigkeiten nachlassen und ich meine CM 400T nicht mehr fahren kann, dann hole ich mir 'n Motorrad - und wenn's damit nicht mehr geht, 'n Lanz Bulldog.

  3. #3
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    Hallo Olaf,
    Danke für den Link. Der Zeichnung nach sitzt vor dem Stift ein Plastenippel ( mit oder ohne Gewinde? ), bei meinen Sätteln sitzen da ... na ich denke, dass es sich um einfache Abdeckungen aus dem Baumarkt handelt. Und tief versenkt ist die Schraube zu erkennen. Ja, ich werde wohl mit solch einem Vielzahn - bit mein Glück versuchen.
    Gruß Jens

  4. #4
    Honda seit 1991 Avatar von olaf-frankfurt
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    Bist Du an den falschen Schrauben? 'ne einfache Gummi- oder Kunststoff-Abdeckung und dahinter 'ne versenkte Inbus-Schraube findet sich an den Gleitstiften der Schwimmsattel-Führung, nicht an den Bremsklotz-Stiften. Da sollte auch das äussere Teil aus Metall und eingeschraubt sein ...


    Zur Überholung wirst Du aber auch die Schwimm-Führungen rausschrauben müssen






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  5. #5
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    Hallo Olaf,
    anscheinend bin ich nicht der erste, der an diesem Mopped schraubt. Es handelt sich wirklich um die Bremsklotzstifte. Deren Abdeckung waren schwarze Kunststoffkappen, ich denke mal aus dem Baumarkt Imbusabdeckungen o.ä. Diese haben ja ihren Zweck anscheinend erfüllt. Da ich den rechten Bremssattel zerlegt bekam, sah ich auch, wo es klemmt: die Lagerung des Stiftes in den Bohrungen in den "hinteren Klauen des Sattels" . Da habe ich nun auch mit WD 40 und einem Heißluftgerät versucht, etwas zu bewirken. Bisher nichts. Über Nacht soll das Öl mal kriechen ( gibt es was besseres als WD 40 für diesen Zweck? ) Morgen werde ich es nochmals probieren. Gibt es für diese Größenordnungen auch Schlagschrauber? Ich mache mir nun schon ernsthaft Gedanken, wo ich solch einen Bremssattel auftreibe, bei bucht kleinanzeigen will jemand ein total vergammeltes Teil für sehr viel Geld loswerden.
    Hat Honda dieses Teil nur an der CB 450 N verbaut? Auf der CMS Seite ist ja auch kein Alternativvorschlag gemacht, leider.
    Viel Grüße
    Jens

  6. #6
    Honda seit 1991 Avatar von olaf-frankfurt
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    Hi,

    was besseres als WD40 gibt's bestimmt - das ist ja nur so'n Universalöl, was alles können will, aber nix richtig
    Ob Caramba Rasant bei dieser Stahl-Alu-Korrosion was bringt bei Stahl-Stahl ist es der Hammer


    Ich wüsste auch kein anderes Modell mit diesen Bremssätteln - eventuell hilft "Rückwärtssuche" (bei welchem Modell passen diese Bremsklötze?) weiter ...






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  7. #7
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    Wenn alle Stricke reissen kann der Maschienbaubetrieb mit Werkzeugbau die Halteschraube rauserodieren.

    Dabei passiert dem Gewinde gar nichts.

  8. #8
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    ... dann schicke mir mal eine PN, vielleicht kann ich Dir helfen. Habe erst vor 2 Wochen fremde 2 Bremssättel mit dem gleichen Problem "gerettet".

    H.

  9. #9
    Moderator Avatar von Streusel13
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    Dein Ansinnen die Bremsen zu reparieren ist sicher gut, aber probiere es doch mal hier

    Gib PC17 ein und Bremssattel, dann hast Du bestimmt keine weiteren Sorgen.
    Gruss Streusel


  10. #10
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    Die PC17-Bremssättel (CB 450S) sind andere als an der PC14 (CB 450N) - insofern führt dieser Tipp in die Irre

    Ob es da auch PC14-Bremssättel gibt, hab ich jetzt nicht gecheckt ...






    Meine Maschinen sind alt genug, um selbst zu entscheiden, das macht es manchmal etwas anstrengend, mit ihnen unterwegs zu sein.
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  11. #11
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    Ich danke euch allen, es schimmert Licht am Ende des Tunnels. Ich habe also mehrere Optionen. Über den Fortgang werde ich berichten.
    Es grüßt ein wieder optimistischer
    Jens

  12. #12
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    Hallo miteinander,
    mit guter Laune melde ich mich zurück, die Bestellung bei Oliver zwecks Dichtungen ist raus. Soll heißen: ich habe es geschafft!. Caramba Rasant und ein Heißluftgerät sowie für den vermurksten Innensechskant ein eingeschlagenes Vielzahn- Bit haben's gebracht. Mehrere Tage und Nächte Öl & Erwärmung na und am Mittwoch löste sich erst der intakte Bolzen und dann - nach Stoßgebeten - auch der vermurkste Stift. Da ich auch ein Paar Bremssättel ergattern konnte, habe ich auch alle Stifte und nun auch die originalen Abdeckungen zur Erneuerung. Ja!
    Jungs, da habe ich aber gleich die nächste Frage: Womit verhindere ich die Korrosion der Stifte in der Führung? Kupferpaste? Alu + Kupfer + Wärme = elektrochemische Spannungsreihe = neue Korrosion? Silikonfett? hitzebeständig? Was gibt es noch?
    Ich bedanke mich schonmal fürs Lesen und für den einen oder anderen Tipp, wünsche einen schönen zweiten Advend und grüße Euch
    Jens

  13. #13
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    Auf keine Fall Kuperpaste!!!! Hat bei Alu nix zu suchen.

    Entweder was Keramikpastenmäßiges, Plastilube von ATE, sowas in die Richtung.....
    "Du redest mit deinem Motorrad? Findest du das nicht merkwürdig?"
    "Wieso? Ich finde die Gespräche mit manchen Menschen viel merkwürdiger!"

  14. #14
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    Hi, - allen ersteinmal noch einen schönen Feiertagsabend -
    habe Plastilube am Start und werde mich morgen ans Werk machen. Zuvor habe ich noch eine Frage: die "Schwimmsattelstifte"- ich hoffe die Bezeichnung stimmt, in der CMS Zeichnung ist's die Nr. 14 - werden in Silikonfett gelagert und nur einer der beiden Stifte bekommt solch einen Gummi - Ring verpasst ( Nr. 15 ) . Welchen Grund gibt es dafür? Hat es etwas mit der Führung zu tun, eine sieht aus, als wäre sie kunststoffbeschichtet ?
    Es grüßt
    Jens

  15. #15
    schonungslos ehrlich
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    Zitat Zitat von tom_ate Beitrag anzeigen
    Auf keine Fall Kuperpaste!!!! Hat bei Alu nix zu suchen.

    Entweder was Keramikpastenmäßiges, Plastilube von ATE, sowas in die Richtung.....
    Hi

    Und da ist es wieder das Märchen von der "elektrochemischen Korrossion"

    Vergiss das ganz schnell. Das hat ein 8-Klässler geschrieben der einmal im Chemieunterricht bei der Spannungsreihe der Elemente aus seinem Halbschlaf erwacht ist...

    Kupferpaste ist kein Kupfer. sondern in Fett eingebettete Kupferteilchen.
    Zur Korrosion ist aber eine elektrisch leitende Verbindung vom Alu zum Kupfer und eine Wasserbrücke zwischen den beiden notwendig.
    Da bekanntlich sich Wasser nicht in der Lage ist Fett zu lösen kommt es also auch nie (wirklioch absolut Nie!) zu dem oft beschworenen Super-GAU, dass das Aluminium angegriffen wird.

    mfg GS_man
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    A>bort R>etry P>anic?

    PS: Ich nehme mich selbst nicht ernst, Du bist selbst schuld, wenn Du es tust!

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