Forza 300 Startschwierigkeiten nach einer längeren Pause

  • Heute habe ich nach einer dreieinhalb wöchigen Abstinenz eine Tour machen wollen. Beim Anlassen ging der Roller nur seeehr unwillig zu Werke, d. h. er ist erst nach einer längeren Röchelphase angesprungen.

    Schuld daran war, wie ich vermute, eine leergesaugte Batterie.

    Der Schalter war in der ganzen Zeit in der "Fuel/Seat" Stellung, wodurch die Elektrik offensichtlich immer noch aktiv war und an der Batterie genuckelt hat.

    Hat jemand ähnliche Erfahrung damit gemacht? Ich hätte nicht gedacht, dass das soviel Leistung fordert.

    Beim meinem Forza 125 Baujahr 2015 musste ich mir über solche Dinge keine Gedanken machen.

    Auch im 6. Jahr nach 5 Monaten Winterpause ist das Ding direkt angesprungen, als ob es gerade neu aus dem Werk gekommen wäre.

    Ja, ja die Segnungen der modernen Technik...

  • Dieses Verhalten kenne ich von meinem Forza 125 Bj 2017 auch. Der Drehknopf steht seit dem grundsätzlich auff abgeschlossen.

    Ärgere dich nicht, ärgere andere!

  • So ich bringe das mal nach vorn.

    Irgendwo steckt der Wurm drin. Ich achte jetzt tunlichst darauf, den Drehknopf nach Abstellen in Blockadesstellung zu halten und der Transponder ist aus, Wenn der Roller länger als eine Woche stehen bleibt, startet er schwerfälliger, als wenn ich den tags darauf anlassen würde.(am nächsten Tag nämlich so resolut, wie ein junges Reh)

    Ich kann mich nicht des Verdachts erwehren, dass es im Hintergrund einen Stromabnehmer gibt, der ständig an der Batterie nuckelt.

    Interessant war der Anruf heute bei dem Freundlichen (da wo ich den Roller gekauft habe)

    Es war ein 20-minütiges Gespräch, in dem er nichts unversucht ließ, um mich zu überzeugen, dass

    a) es absolut normal wäre, oder aber

    b) es an meinem Fahrverhalten liegen würde.

    Nein, kein Abstellen des Fahrzeugs mit dem Drehknopf in Zündstellung

    Nein, keine kurzen Touren mit x Zwischenhalten

    Er meinte, meine Touren wären zu kurz (im Übrigen ab 2 Stunden), damit sich die Batterie auflädt.

    Auf die Frage, wie lange denn so eine Tour sein müßte, meinte er was von 10 Stunden.

    Nein, nein ich habe nicht mit jemand vom Verkauf gesprochen, sondern mit der Werkstatt selbst.

    So am Ende sind wir so verblieben, ich soll die Batterie mit einem Ladegerät vollladen und es weiter beobachten.

    Habe ich inzwischen gemacht. Ladevorgang bei 13,6 V angefangen und nach ca. einer halben Stunde bei 14,3 V abgeschlossen.

    Dann beobachte ich das mal...

  • 2 Stunden sind zu kurz um die Batterie aufzuladen? Habt ihr auch sicher über den Forza gesprochen und nicht über einen Audi SQ8 o.Ä.?


    Wahnsinn was als normal abgetan wird. 10 Stunden fahrt um die Batterie wieder aufzuladen? Meint er damit nach 2 Wochen Standzeit? Aber selbst 10 Stunden fahrt nach 2 Wochen Standzeit klingen etwas übertrieben. Vielleicht wenn sie allgemein so stark entladen ist dass sie mit allerletzter Energie den Roller gerade noch so startet. Aber gut, bin kein Experte, hab aber sowas noch nie gehört. Aber ich hab schon davon gelesen. Der Kymco AK550i, der erste Großroller von Kymco, hat seit Marktstart serienmäßig auch das KeylessGo-System. Nur las man in den ersten Dauertests nicht nur gutes sondern auch einen besonders üblen Kritikpunkt: die ersten Modelljahre sollen wohl die Batterie nach rund 2 Wochen Standzeit tiefenentladen haben. Das lag anscheinend aber an so einem Connectivity-Paket das serienmäßig dabei ist, so ein Verbinde Handy mit Moped Dingens wo das Ding sich ständig mit dem Handy verbinden wollte, auch im abgestellten Zustand und dadurch ständig Saft verbraten wurde. Gab wohl Abhilfe von Kymco per Software oder so. Aber der Forza hat keine Smartphone-Verbindungsfunktion, oder?


    Das kann doch nicht Stand der Technik sein.

    Ist der Motor kalt, gib ihm Sechseinhalb. Schnell ist der Motor warm und Du kannst vollgas fahr'n.

  • Der Kymco AK550i, der erste Großroller von Kymco, hat seit Marktstart serienmäßig auch das KeylessGo-System. Nur las man in den ersten Dauertests nicht nur gutes sondern auch einen besonders üblen Kritikpunkt: die ersten Modelljahre sollen wohl die Batterie nach rund 2 Wochen Standzeit tiefenentladen haben. Das lag anscheinend aber an so einem Connectivity-Paket das serienmäßig dabei ist, so ein Verbinde Handy mit Moped Dingens wo das Ding sich ständig mit dem Handy verbinden wollte, auch im abgestellten Zustand und dadurch ständig Saft verbraten wurde. Gab wohl Abhilfe von Kymco per Software oder so.

    "Dauertest- Bericht" aus 2020 in Auszügen


    ... der Kymco AK 550i im Frühsommer für 10 Tage stand, ohne bewegt zu werden. Die böse Überraschung folgte beim nächsten Startversuch: Die Batterie war leer.


    folgte die nächste Standzeit von circa 1 bis 2 Wochen. Das selbe Bild: die Batterie ist tot.


    Kymco AK550i läuft dank neuer Batterie endlich wieder


    nach wenigen Tagen Standzeit begann der Zyklus von vorne: Der Kymco AK 550i startet nicht


    vergehen weitere Wochen, in denen unser Kymco ein stromloses Dasein lebt, bis uns der nächste Schock trifft. Bei einem Blick auf den linken Gabelholm und den Asphalt fällt uns eine Menge Öl auf. Ganz genau: Ein nur wenige Monate alter Roller verliert Öl an der Gabel. So bringen wir ihn zur Werkstatt und lassen die Gabel auf Garantie erneuern

    Hierbei handelt es sich jedoch ebenfalls um einen bekannten Mangel

    Dass der linke Gabelholm bei fast allen Fahrzeugen undicht wird wissen wir.

    Inzwischen liegt Batterie Nummer 3 für ihren Einbau bereit, da ihre Vorgängerinnen nach einigen Wochen Standzeit so tiefenentladen waren, dass das mitgelieferte Ladegerät keine Chance hatte, ihnen wieder Leben einzuhauchen. Dieses Bauteil wird auch das letzte sein, dass wir jemals in den AK 550i verbauen, denn nun heißt es Abschied nehmen: Wir trennen uns von unserem Redaktionsroller.Der Roller hat unsere Erwartungen nicht erfüllt.


    aus

    https://www.1000ps.de/testberi…lussbericht-zum-dauertest

  • Wenn die Zündung aus ist und der Roller verriegelt ist, dann ist es kein Problem den ROLLER AUCH DEN Winter über einfach nur stehen zu lassen. Das habe ich probiert und der Roller ist auch nach dieser langen Standzeit wieder gut angesprungen. In der Schlüsselstellung Fuel/Seat hatte ich nach relativ kurzer Standzeit das Problem. Connectivity hat der Forza nicht. Das kann also nicht die Ursache sein.

    Ärgere dich nicht, ärgere andere!

  • Ich hole mal das Thema hervor, denn es gibt hierzu Neues zu erzählen.

    Im Oktober stand der Roller wieder etwas länger, ca. 3,5 Wochen da (wg. Urlaubsreise + Krankheit + schlechtes Wetter)

    Am 31.10. war es die letzte Gelegenheit, den zu fahren, bevor ich ihn für den Winter einmotten wollte.

    Es kam, wie es kommen musste. Der Roller war (schon wieder!) nicht mehr angesprungen. Der letzte Ausritt mit dem Roller dieses Jahr damit gestrichen, da Saisonkennzeichen.

    Wieder beim Freundlichen angerufen. Er hat sich bereiterklärt, die Batterie zu vermessen. Diese habe ich am 31.10. ausgebaut, voll aufgeladen, wieder eingebaut, den Roller kurz gestartet - alles bestens. Dann direkt wieder ausgebaut und erstmal im Keller bis heute aufgehoben. Heute war ich beim Freundlichen zum Vermessen, mit folgendem Ergebnis:

    1. Batterie in Ordnung, wenn auch ein Leistungsverlust feststellbar wäre. Ich müsste diese "bei Gelegenheit" wieder aufladen.

    2. Zu der grundsätzlichen Frage, wieso der Leistungsverlust, wenn ich den Roller in verriegelter Stellung stehen lassen und den Transponder ausgemacht habe, meinte er, der Roller würde trotzdem den Transponder aktiv halten (nachvollziehbar) und das würde halt Energie kosten. Und ja, soweit, dass die Baterie nach 3 Wochen quasi leergesaugt wäre.

    3. Zu der Frage, ob das grundsätzlich bei allen modernen Fahrzeugen der Fall wäre, die über einen Transponder gesteuert werden würden, meinte er, ja das wäre so???!!!

    Ich kann mir nicht helfen, ich glaube ihm kein Wort, was ich ihm auch durch die Blume gesagt habe.Für mich wäre das ein glatter Konstruktionsfehler. Das liess ihn unbeeindruckt.

    4. Ich habe meinen Autoschlüssel rausgezogen und ihm gezeigt, dass die Transponderfunktion von einer Knopfzelle gespeist wird, die zw. 3 und 4 Jahre hält. Eine Batterie hält wahrscheinlich die 1000-fache Leistung vor. Das hat ihn auch nicht angefochten. Er beharrte darauf, das wäre der Grund, wieso die Batterie leergesaugt worden wäre.

    5. Vor Monaten habe ich seinem Kollegen auf das Thema bereits angesprochen, der mir wiederum weis machen wollte, ich würde mit dem Roller keine langen Fahrten machen, was dazu führen würde, dass sich die Batterie entladen würde. Steht auch noch weiter oben.

    Mein Fazit: ich habe mich noch nie so verar***** gefühlt, wie heute.

    Wenn man zu denen kommt, egal ob Inspektion oder Reparatur, wird man immer kräftig zur Kasse gebeten. Sollte mal was "umsonst" geleistet werden, wird abgeblockt. Kundenbindung? Interessiert niemand mehr.

    Ich würde/möchte das NICHT auf sich beruhen lassen. Welche Vorgehensweise empfiehlt sich in diesem Fall?

    Ach ja, der Roller ist in diesem Mai von mir bei dem Händler NEU gekauft worden.

  • Meine BMW ... letzten Winter eingemottet (nur die Alarmanlage ausgeschalten) ansonsten nichts gemacht. Batterie blieb angeklemmt. Nach 5 Monaten mit Keyless Knopf gestartet und ist sofort angesprungen. Ergo, ist die Aussage deines Händlers mit ALLEN Keyless Fahrzeugen schonmal gesichert ... (ich spreche es jetzt lieber nicht aus).


    Es gibt natürlich Unterschiede bei den Fahrzeugen und Stromverbrauchen im Standby.

    3 Wochen sind allerdings ein "Witz" wenn das Fahrzeug gestanden ist, insbesonders bei einem Roller der ohnehin von Vielen nicht sooo regelmässig genutzt wird. Nach 6-8 Wochen würde ich es noch akzeptieren wenn der Akku leer wäre. Am Besten wäre jetzt jemand zu finden der mal den Test mit dem gleichen Roller macht und schaut was bei dem nach 3 Wochen los ist ...

    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
    Schlimm wird es dann, wenn Theorie und Praxis sich vereinen: Nichts funktioniert, und keiner weiß warum.

  • lese ich das richtig, dass bisher NICHT eine andere/neue Batterie probiert wurde?


    Statt mit dem Händler rum zu diskutieren einfach ein paar Euros für eine gute Qualitätsbatterie investieren und dann mal weiterschauen.


    (Gute Erfahrung habe ich mit Intact Batterien gemacht).


    Man kann bei Batterien Glück oder Pech haben. Mein erster SH 125 hatte nach 11 Jahren immer noch die erste Batterie drin und sprang nach 3-4 Monaten Standzeit ohne nachzuladen auf den ersten Dreh an, mein 2016er SH300 (auch YUASA) war nach 2 Jahren (gleiches Nutzungsprofil) Feierabend...

  • boecki Ist das angekommen, dass der Roller auf Garantie ist? Die erste Beschwerde habe ich schon 2 Monate nach dem Kauf bezüglich der Batterie an den Händler gerichtet und damals schon wurde ich direkt abgewimmelt. Da fange ich nicht an, auf eigene Kosten irgendwelche Teile zu besorgen und selber zu probieren. Möglicherweise sogar mit dem Risiko, dass die Garantie verloren geht.

  • gut, dann kasper dich weiter mit dem Händler rum...

  • Na na na :fetch:

    :roll::nono:


    schon mal den thread genauer gelesen?

    Wer oder was auch immer der Verursacher ist / war -> das Verhältnis Händler vs Kunde scheint in jedem Fall sehr merkwürdig / befremdlich zu sein


    im Normalfall würde der Händler bestenfalls einmal nachladen - im Wiederholungsfall (zumal so rasch wieder aufgetreten) die Batterie tauschen + ggf prüfen ob es stille Verbraucher gibt ?

    Oder besteht die Möglichkeit / isses wahrscheinlich dass der Kunde selbst der Schuldige / Verursacher ist ?

  • Nunja, wenn ein Roller 3 Wochen nicht bewegt wird und danach nicht anspringt würde ich eine Kundenverschuldung eher ausschliessen. Es erstaunt mich immer wieder wie so manche Händler mit ihren Kunden umgehen und offensichtlich mit miesen Falschaussagen abwimmeln. Wenn man da nicht hartnäckig bleibt hat man den Schaden. So einen Händler würde ich mir "merken" und nie wieder aufsuchen (nach der Garantiezeit).

    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
    Schlimm wird es dann, wenn Theorie und Praxis sich vereinen: Nichts funktioniert, und keiner weiß warum.

  • wenn ein Roller 3 Wochen nicht bewegt wird und danach nicht anspringt würde ich eine Kundenverschuldung eher ausschliessen. Es erstaunt mich immer wieder wie so manche Händler mit ihren Kunden umgehen

    zweiter Ansatz: wie ist der Kunde mit dem Händler umgegangen ? :D

    das vorliegende Problem scheint nicht inhaltlicher sondern persönlicher Natur

    aber zumindest beim Kaufvertrag war man sich für nen Moment einig


    ansonsten denke ich auch, dass sowas bei einem wenige Monate alten Roller nicht vorkommen sollte + im Bedarfsfall Abhilfe (dauerhafter) geschaffen wird