Forza 300 Startschwierigkeiten nach einer längeren Pause

  • Wenn mich sowas treffen würde, dann würde ich ja mal das Strommessgerät anschmeissen und dem Händler dann den Verbrauch auf den Tisch knallen den er mir erklären soll/muss ;) .

    Schwierig wirds nur wenn es kein konstanter Verbrauch(er) wäre sondern ein unregelmässiger ...


    Im Übrigen würde ich nach dem 3. Mal "passt schon so alles"-Abwimmeln auch leicht die Komfortzone verlassen ...

    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
    Schlimm wird es dann, wenn Theorie und Praxis sich vereinen: Nichts funktioniert, und keiner weiß warum.

  • Zu meinem Verhalten: als ich mit der Geschichte konfrontiert wurde, die Transponderfunktion würde ständig, an der Batterie nuckeln, so dass nach drei Wochen Standzeit die Startschwierigkeiten normal wären in Verbindung mit dem weiteren Seemannsgarn, alle modernen Fahrzeuge hätten dieses Verhalten, wurde ich ungehalten.

    Konkret bedeutet das: ich habe dem Verkäufer (es war also kein Mann aus der Wekstatt) auf den Kopf zugesagt, ich würde das nicht glauben.

    Ich habe als weiteres die Aussage von weiter oben angeführt, dass jemand anderer das gleiche Fahrzeug fahren würde und er hätte nach der Winterpause keinerlei Probleme.

    Seine Antwort, zitiert "Dann lügt er" Ja ab dem Moment gab es in der Tat eine sehr eisige Stimmung. Ich bin kein Psychologe aber sein Gesicht sagte mir "Zisch endlich ab".- mein subjektiver Eindruck. Ich wollte mich noch eigentlich im Verkaufsraum umschauen, war aber bedient. Die Batterie wieder mitgenommen und nach Hause gefahren.


    Eine andere Frage: es gibt für mich zwei Möglichkeiten:

    1. Entgegen der Aussage des Verkäufers ist die Batterie kaputt. Das werde ich herausfinden, wenn ich diese Anfang April anklemme und der Roller nicht anspringen sollte.Denn sowas darf nicht sein.

    2.Wenn er anspringt, würde ich die Batterie vermessen wollen, denn einen Multimeter habe ich zu Hause.

    Was darf denn der Roller max. an Strom von der Batterie ziehen, wenn ich den verriegelt in der Garage stehen habe?

    Weiss das jemand? Oder muss ich mich damit schon wieder an den gar nicht so freundlichen Händler wenden?


    Im Übrigen: Auf YouTube gibt es zwei nette Herren, die Geschichten aus ihrer Autowekstatt erzählen. Da kam einmal ein älterer Mann und hat denen erzählt, sobald er das Auto länger als 2 Tage stehen lassen würde, könnte er den Wagen nicht mehr starten. Er wäre schon damit in der Werkstatt seines Händlers gewesen, man sagte ihm, man könne nichts machen, es wäre halt so bei dem Modell. er müsse halt häufiger fahren.

    Beim näheren Hinsehen hat sich herausgestellt, dass der Wagen davor eine neue Hupe bekommen hat, die falsch angeklemmt wurde. Ist deshalb nicht direkt aufgefallen, weil sich erst später die Lebensumstände (und damit das Fahrverhalten) verändert hat. Geschichten gibt es.

  • :D ... da bist du ja eigentlich noch eher zurückhaltend gewesen. Wie intelligent muss der sein sich wegen sowas seinen Ruf zu versauen? Wie gesagt ... messe mal den Strom von der Batterie bei "alles aus". Dann kannst du selbst errechnen wie lange die Batterie damit halten kann. Wenn der dauernd so hoch ist das der Akku in kurzer Zeit leer wird ist was nicht in Ordnung. Mach das mal über ein paar Tage zu verschiedenen Zeiten und du weisst mehr ...

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  • as darf denn der Roller max. an Strom von der Batterie ziehen, wenn ich den verriegelt in der Garage stehen habe?

    LECKSTROMPRÜFUNG

    ZULÄSSIGER LECKSTROM: max. 0,92 mA

    sigpic2_2.gif

  • Unter 1mA :gruebelx:, das kommt mir schon sehr wenig vor. Leckstrom ist ja der Konstantstromverbrauch (ohne jedweden aktiven Verbraucher), aber kommt da nicht noch ein bisschen für das Keyless hinzu?

    Wenn ich mich nicht verrechnet habe müsste dann eine rappelvolle neue 11Ah Batterie 458 Tage halten :irre:

    Gut da gibts wohl noch ein paar mehr Faktoren, aber sagen wir mal länger als 3 Wochen :D:D

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  • Ich habe es ausgerechnet. Mit dem Leckstrom von knapp 1 mA würde es bei meiner Batterie (8,6A/h) etwas über ein Jahr dauern, bis diese total leergesaugt ist.

    Da ich aber nur Physikgrundkenntnisse habe, wie hoch muss denn die Mindestkapazität der Batterie sein, damit der Roller gerade noch anspringt?

    Ich weiss, dass hängt von vielen Faktoren ab, aber ein Orientierungswert würde mir da auch schon helfen.

    Dass es mehr als drei Wochen sind, steht für mich ausser Frage.

  • Ich hatte an meiner Transalp ein Voltmeter im Cockpit verbaut.
    Bei 10,8 Volt sprang sie gerade noch an...


    KTM Adventure 1190 R 658153_5.png

  • Die Spannung ist erstmal am Wichtigsten zum Starten. Wenn die beim Starten zusammenbricht ist der Akku hinüber ...

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  • Nach knapp dreimonatiger Standzeit hat sich mein Forza auch wieder lange bitten lassen, bis er endlich ansprang.


    Den Akku hatte ich frisch aufgeladen, der hat das ewige Genuddel gut mitgemacht.


    Als er dann endlich lief, fuhr er aber als wäre nie was gewesen.


    Na ja, nichts Neues, habe ich nach jedem Winter.


    Und der Akku ist nun auch schon acht Jahre alt.

  • Ich auch nach 3 Monaten, sprang an, wie gestern abgestellt, Batterie noch nie ausgebaut, 6½ Jahre alt.

    70 km bei 17/18°C.


    Allen eine gute Saison,


    Vuk

  • Mein SH300 NF05 hat das letztes Jahr nach einer Saison in der Einstellhalle gemuckt. Der NF02 (Neue Batterie 2019?) welcher den ganzen Winter draussen an der Kälte stand sprang an als hätte man ihn gestern abgestellt. Habe mich mal gefragt ob die Einstellhallen temp. sich auf die Lagerung ev. eher Nachteilig auswirken könnte. Hauptsache es läuft wieder.


    Gehört zwar hier nicht wirklich hin aber es sind ja auch 300er Motoren.

  • Gestern die erste Fahrt zur Arbeit bei 2 Grad Außentemperatur.

    Der Forza sprang mit der zweiten Anlasserdrehung spontan an.


    Keine Ahnung warum er nach der Winterpause immer so rummuckt.