Neuer Tacho oder umbauen ?

  • Hiho, ich bin neu CL500èr und am den ersten 1000km dran :roll:

    Da ich verzweifelt gesucht und absolut nichts mit Drehzahlen gefunden habe, fahre ich nach gutdünken^^

    Ob das jetzt gut oder schlecht ist weis ich auch nicht so recht, aber ich schalte

    0-20 = 1

    20-30= 2

    30-40= 3

    bis 50= 4

    ab 50 = 5

    ab 65 dann den 6ten

    Im Stadtverkehr so bis 55 lass ich alles entspannt im 5ten laufen, außer die gelbe Ampel verlangt nach dem 4ten^^


    Aber das nur am Rande, eigentlich geht es mir um folgendes.

    Da der Tacho so ziemlich das einzige am Motorrad ist was mir nicht gefällt aufgrund des fehlenden DZM und der meiner Meinung nach schlechten Sichtbarkeit bin ich zum Entschluss gekommen,

    entweder den originalen zu ersetzen oder meine erste Idee ihn woanders zu platzieren.

    Habe mal an einer umgebauten Maschine den Tacho links unterhalb des Tankes gesehen, jetzt ist die Frage:
    Gibt es dafür einen Bausatz oder baut man sich sowas selber?

    Das würde den Lenker komplett clean erscheinen lassen, und wenn ich eh nach Gehör fahre bzw. dem Verkehrsfluss folge, brauch ich auch nicht alle 30sec auf den Tacho schauen.

    Oder kann mir jemand einen gut ablesbaren mit allen möglichen Anzeigen empfehlen der zum Bike passt und nicht gleich ein Vermögen kostet?

  • In jedem Frühjahr zu „Saisonbeginn“ kommen insbesondere von Besitzern mit einen neuen Motorrad Fragen zur Ablesbarkeit des Tachos.


    Meines Erachtens hat das mit dem niedrigen Sonnenstand zu tun,

    denn diese Fragen sind wirklich eine saisonale Erscheinung

    - immer im Frühjahr oder Herbst.


    Es ist natürlich alleine deine Sache,

    was du deswegen unternimmst, aber ich rate dazu,

    temporär mal die linke Hand zu benutzen und den Tacho abzuschatten,

    wenn man gerade sonst nicht ablesen kann.

    Wenn‘s dann plötzlich besser wird,

    ist man schon ein Stück weiter.


    Verschiedene Member berichten auch,

    das matte Display-Schutzfolien geholfen hätten.

    Scheiß drauf, ich probiers!

    :hehe:

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  • In der vorangestellten Helligkeit ab Werk kann ich den Kritikpunkt verstehen, aber das Display lässt sich noch um eine Stufe erhöhen und ab da ist es vernünftig abzulesen.

    Schon angepaßt?

  • Drehzahlmesser vermisse ich nicht, innerorts bei 50 fahre ich wahlweise im 4. oder 5. je nach Tageslaune. Der Motor ist derartig breitbandig, dass man die niedrigen Gänge eigentlich nur unter 40 braucht oder halt zum festen Hochdrehen im 2./3., dann sagt Dir spätestens der Begrenzer, wann es reicht. Der 2. geht leider nicht ganz bis 100.


    Wenn Dir ein passender plug&play-Tacho über den Weg läuft, lass es die Allgemeinheit wissen, das Thema zieht sich selbst bei den Profi-Testern wie ein roter Faden durch alle Berichte. Hatte mir mal eine 500er Rebel mit theoretisch baugleichem Tacho ausgeliehen und kann mich nicht erinnern, dass der so Katastrophe war. Meine SH 350 hat einen mit vergleichbarer Display-Technik, einwandfrei ablesbar.


    Ich habe keine Ahnung, was sich Honda bei diesem Tacho gedacht und wer das abgesegnet hat.





    In jedem Frühjahr zu „Saisonbeginn“ kommen insbesondere von Besitzern mit einen neuen Motorrad Fragen zur Ablesbarkeit des Tachos.


    Meines Erachtens hat das mit dem niedrigen Sonnenstand zu tun,

    denn diese Fragen sind wirklich eine saisonale Erscheinung

    - immer im Frühjahr oder Herbst.

    Meines Erachtens muss man nicht unbedingt alles aus Langeweile kommentieren, die Plauderecke ist groß genug.


    Der CL500-Tacho ist auch in der höchsten "Helligkeits" (🤣)-Einstellung mullo und sehr schlecht ablesbar. Kann mich tatsächlich noch an keinen anderen derart mies ablesbaren Digitaltacho erinnern, und ich habe schon einige gesehen. Egal wie die Sonne steht. Klar und deutlich erkennbar eigentlich nur bei Dunkelheit.

  • Grad mal mein Bildarchiv nach Fotos durchsucht, auf denen der Tacho meiner CL zu sehen ist. Letztes Bild direkt nach der Abholung in der dunklen Werkstatt zum Vergleich. Muss man, glaube ich, nicht groß diskutieren. Helligkeit im Display ist natürlich auf Max gestellt.

    Dateien

    • 1.jpg

      (365,09 kB, 39 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Auf Blick drei sieht man deutlich die Spiegelung des Fotografen.

    Insofern ist mein Hinweis auf eine matte Displayfolie vielleicht doch eine klitzekleine Diskussion wert?

    Scheiß drauf, ich probiers!

    :hehe:

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  • Ich finde das nicht soo schlimm, hab mich dran gewöhnt - mittlerweile weiß ich wie 50 und 100 klingen und gut iss...

    Beiträge dieses Benutzers können Fachwissen, Wahrheit, Ironie, Uran, Sarkasmus und Spuren von Erdnüssen enthalten!

  • was Honda da für einen billigen Mist installiert hat sieht man erst, wenn man wie ich direkt unter dem Tacho das Navi von Beeline installiert hat.


    Das Beeline hat ebenfalls ein Schwarz/Weiss-LCD mit Inversdarstellung, ist aber knackscharf mit Kontrasten wie eine Tageszeitung. Bei zunehmender Sonnenbestrahlung wird dieses Display sogar noch brillanter in der Darstellung.


    Und dann darüber die trübe Funzel von Honda.

    Noch extremer kann man Hondas Griff ins Klo kaum noch verdeutlichen….


    Ich vermute, dass das matschige Display während der taiwanesischen Regenzeit getestet wurde und daher den Entscheidern nicht negativ auffiel.


    Achja,

    wegen der Spiegelungen habe ich derzeit ein mattes Displayglas installiert.

    Spiegelungen sind weg, aber die Ablesbarkeit ist trotzdem nicht besser, weil die Hintergrundbeleuchtung des Tacho einfach viel zu schlapp ist und sich die Ziffern gegen das Umgebungslicht nur mangelhaft absetzen können.

    Ich lasse das Glas aber drauf, denn es schützt den Tacho vor schönen Wisch-Kratzern, wie sie damals der Vorführer hatte.

    2 Mal editiert, zuletzt von Elektrix ()

  • Objektiv betrachtet,

    ist die Lichtmenge unter strahlend blauem Himmel mit wenigen Wolken wie auf Tordis Bildern etwa acht bis sechszehnfach größer als in einer „dunklen“ Werkstatt,

    wie er selbst sein drittes Bild beschreibt.


    Bei einen Wolkenbruch wäre das Licht draußen noch mal um die Hälfte schwächer als drinnen in der Werkstatt.


    Im Gegensatz zu klassischen Instrumenten gibt es bei Displays deutlich mehr Probleme, so großen Schwankungen ausreichend eigene aktive Leuchtleistung passend entgegen zu setzen.


    In der Hinsicht genügt auch nicht jedes TV-Gerät, jeder Monitor, Laptop oder Smartphone allen hohen Erwartungen.


    Vergleiche sind nur dann tauglich, wenn gleiche Bedingungen herrschen, beispielsweise der gleichzeitige Betrieb von Tacho und Navi, wie beschrieben.


    Konkret hilft hier wohl nur,

    den Tacho aus dem hellen Licht zu holen.


    Entweder durch Anbau an anderer Stelle, wie im Eingangspost angedacht,

    oder durch Abschatten,

    indem eine Verkleidung oder ein Schirmchen verbaut werden.


    Hätte ich so einen Karren, würde ich im konkreten Fall der Nichtablesbarkeit erst mal durch Abschatten mit der Hand prüfen,

    ob das überhaupt ausreichend sein könnte.


    Mir hat‘s geholfen, als ich ein leuchtschwaches Autonavi an meine NTV genagelt hab.

    Im Schatten einer dunklen Puig- Lampenverkleidung war das Navi ablesbar.


    Ausser im Frühjahr und im Spätherbst. ;)


    Ein später erstandenes reines Motorradnavi war eine Klasse besser, wurde in der Ausnahmesituation maximale Sonnenstrahlung rechtwinkelig zum Display aber auch völlig überstrahlt.


    Zurückrüsten auf antiquierte Zeigerinstrumente?

    Sind schlecht ablesbar im Dunkeln. :D

    Scheiß drauf, ich probiers!

    :hehe:

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  • Es sind keine technischen Probleme, die eine mangelnde Ablesbarkeit begründen.


    So, wie es Zeigerinstrumente mit beleuchteten Zeigern und Hintergrundbeleuchtung für immer hervorragende Ablesbarkeit gibt, so gibt es bei Bildschirmen sogenannte „transflektive“ Displays, die immer eine hervorragende Ablesbarkeit bei allen Umgebungslichtstärken gewährleisten. (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Transreflektiv)


    Der einzige Grund warum man diese Displays selten verwendet ist, dass die Entscheider mit dem roten Stift erstmal die minderwertigste, d.h. billigste, Lösung verwenden, bis der Markt, also wir die Kunden oder der „Mitbewerber“, den Hersteller zwingen vernünftigeres Material zu verbauen.

    Am schnellsten geht das nach dem Meckern und keiner Reaktion mit Kaufverweigerung.

    Honda kommt mit dem Mist nur durch, weil Ablesbarkeit nicht mit klaren Zahlen definiert ist und man eine Ablesbarkeit, sei sie noch so schlecht, nicht abstreiten kann.



    Den Tacho mit einer Abdeckung zu versehen wäre einen Test wert. Nur da etwas optisch ansprechendes zu finden ist schwierig, zumal dererlei Abdeckungen auch TÜV-geprüft mit Materialgutachten sein müssen, weil man ja evtl. dort mit den Zähnen einschlagen könnte, oder vielleicht scharfe Splitter entstehen können. Ich liebe es in D zu leben.


    Den Tacho einfach „wegbauen“ sollte auch mit dem TÜV vorab(!) geklärt werden, da es eine Anbauvorschrift gibt, dass der Tacho „im direkten Sichtbereich des Fahrzeugführers“ zu installieren ist, da es sonst keine Betriebserlaubnis gibt, oder eine vorhandene erlischt.


    Wir leben ja nicht ohne Grund in Deutschland und was nutzt die schönste Lösung, wenn ich nicht mehr auf die Strasse darf, oder dort von der Rennleitung entfernt werde…

  • Vielleicht ist bei mir durch das angebaute (orginale) schwarze Windschild die Ablesbarkeit besser (aus den von Afrikaans genannten Gründen)? :gruebelx: Weil wie gesagt, ich das nicht als so schlimm empfinde: ein kurzer Blick reicht mir zur Info über die Geschwindigkeit.

    Wenn meine höhere Scheibe (Puig, schwarz) montiert ist, werde ich darauf achten.

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  • In der vorangestellten Helligkeit ab Werk kann ich den Kritikpunkt verstehen, aber das Display lässt sich noch um eine Stufe erhöhen und ab da ist es vernünftig abzulesen.

    Schon angepaßt?

    Naive Frage von einem Neuling: Wie passt man die Displayhelligkeit an?


    Danke,

    Frank

  • Gleichzeitig beide Knöppe rechts und links am Tacho gedrückt halten, bis er anfängt mit blinken, dann, ich glaube mit der linken Taste, die Helligkeit verstellen.

    Diese wird unten in Form von 5 "eckigen Punkten" angezeigt.

    Das steht aber auch gut erklärt im Handbuch.😉

  • Ich würde umbauen, einfaches Tacho mit Zeiger.

    Die sind immer sehr einfach und schnell ablesbar egal ob Tag oder Nacht, Sonne oder Regen.

    Drehzahlmesser braucht keiner, genau so wie Ganganzeige, Stoppuhr, Wecker, Radio, usw usw.

    Mein Deutsch ist nicht so gut, bitte verzeihen sie mir die Rechtschreibfehler.

  • Ich würde umbauen, einfaches Tacho mit Zeiger.



    Aber nicht vergessen:
    Das montierte Gerät zur Geschwindigkeitsmessung muss zugelassen sein. ;)

    Es muss also entweder vom Hersteller für das Fahrzeug homologisiert sein, oder eine KBA Nummer haben.


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