• Gerüchten zufolge steht in den Anwendungsanleitungen der hochhitzefesten Auspufflacke, dass diese eingebrannt werden müssen.


    Dummerweise braucht es dazu (passende) Ofenräume, damit auch überall die erforderliche Einbrenntemperatur erreicht wird.


    Manchen die Meisten aber nicht und drum taugt das Ergebnis auch nix bzw. sieht zügig kacke aus.

    Die Einbrenntemperatur ist nicht das Problem. Die wird locker erreicht.


    Der Lack geht btw. als Erstes am Übergang zum Brennraum, also an der heißesten Stelle hops.

    Genauso wie bei Puzzi oder Bindulin qualmt es beim ersten richtigen Betrieb und dann nicht mehr.


    Problem ist Splitt und kaltes Wasser auf sehr warme Krümmer: Über kurz oder lang hält da kein Lack, deshalb muss man da immer wieder bei.

  • Gerüchten zufolge steht in den Anwendungsanleitungen der hochhitzefesten Auspufflacke, dass diese eingebrannt werden müssen.

    Ich habe vor einigen Jahren den Kat (der bei der SC60 ja ordentlich unter dem Motorrad hevorsticht wenn man rechts etwas entfernt steht) mit schwarzem Auspufflack 600° gemacht.Da ist in der Beschreibung gestanden daß der mit X Temperatur in X Zeit Stufenweise "engebrannt" werden soll.Die Schritte habe ich im Backofen (habe eine verständnisvole Frau) vorgenommen (und das hat ganz schön gequalmt.Das hat dann zwei Jahre Gut ausgeschaut aber inzwischen naja.Eine Weile hat es noch der Bugspoiler etwas verdeckt der weit nach Hinten ging.Leider mußte der weichen da die "Ecken" aufgeschürft waren.

    Somit halten die Auspufflacke eben nur eine begrenzte Zeit.Ähnlich wie bei den Edelsthlkrümmern das sauber machen mit Antiblau eben auch ur eine gewisse Zeit hilft bevor es wiederholt werden muß (und das ist beim 4-Zylinder teilwise eine enge Sache).

    Grüße Michael


    Wünsche euch daß Ihr immer heile ankommt :dafürx:


    Mein Spaß steht im Vordergrund :wink1:

  • Mein Credo bewährt sich immer wieder:


    Wenn ich drauf sitze, sehe ich es nicht.


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    Fährt wenig, labbert viel. :o

  • Hitzefeste Auspufflacke haben bei manche ein slechten Ruf, einfach weil es immer auf gleicher weise falsch benutzt wird.


    Das Teil muss unbedingt nach Lackherstellerangaben gebacken werden.

    Nicht kalter, nicht warmer, nicht länger, nicht kürzer.


    Einfach draufsprühen und "warm" Fahren geht nicht. Mit Brenner gehts auch nicht.

    Dann hatt mann danach nix besseres als normaler Sprühdosenlack.

    Die abplatzt, einfach abgekratzt werden kann, abbrennt und nicht vor Rost schutzt.

    :eek: "Ihr seid ja immer noch da - abschalten!" :wavey:

  • Es handelt sich um Sprühdosenlack, nicht um einen Anlassvorgang aus der Metallurgie.


    Ich hatte schon 5-8 Dosen und auf keiner davon war solch ein Verfahren wie von dir angegeben beschrieben.

    Folgendes Produkt hatte ich in den letzten Jahren mehrfach:

    https://www.bauhaus.info/autol…ray-supertherm/p/12524742


    Der Lack brennt sich ab einer bestimmten Temperatur ein. Das geschieht ab der Temperatur (hier 160°C) schnell, es hört dann schnell auf zu rauchen, brennt sich aber weiter ein. Insgesamt eine halbe Stunde nach Werksangaben.


    Diese Temperatur wird nicht unbedingt auf dem Auspuff, aber auf dem Krümmer erreicht. Beim Auspuff kann man da genauso nicht hitzebeständige Lacke nehmen. Die sehen auch besser aus.


    Klar hält der Lack theoretisch Jahre. Aber genauso wie bei neuen Krümmern führen Regenfahrten relativ schnell dazu, dass er wieder rostet. Ich entferne den Rost darunter auch nie ganz, was das Hauptproblem ist.

    Und, dass die CB seit 29 Jahren auch und in den letzten Jahren vor allem im Winter bewegt wird. Da muss man eben mal bei.


    Abplatzungen hatte ich mal beim Auspuff, da gibt es die Einbrennproblematik.

    Beim Krümmer nie.


    Herdplattenschwärzer ist aber eine viel schnellere und einfachere Methode, das macht man dann auch mal eben. Wohl doch häufiger als lacken.

  • Am Anfang kommt der Gammel, dann die Motivation, zum Schluss die Resignation :aengstlich:


    ...ne, das ganze etwas lockerer sehen ist eh gesünder :sup1:

    Nur zu Klarstellung: Vergammelt sehen meine Maschinen nicht aus - ich veranstalte nur nicht nach jeder Fahrt eine Putzorgie! 😉

    Beiträge dieses Benutzers können Fachwissen, Wahrheit, Ironie, Uran, Sarkasmus und Spuren von Erdnüssen enthalten!

  • Gerüchten zufolge steht in den Anwendungsanleitungen der hochhitzefesten Auspufflacke, dass diese eingebrannt werden müssen.


    Dummerweise braucht es dazu (passende) Ofenräume, damit auch überall die erforderliche Einbrenntemperatur erreicht wird.


    Manchen die Meisten aber nicht und drum taugt das Ergebnis auch nix bzw. sieht zügig kacke aus.

    Krümmer und Enddämpfer getrennt, dann passt es auch in einen großen Gasgrill zum Einbrennen.

    Gute Fahrt

  • Hat‘s schon mal jemand mit richtigem Ofenlack probiert?


    Ich hab im Wohnzimmer einen Kaminofen, da sind auch einige Teile schwarz lackiert. Und der musste sich auch erst einbrennen am Anfang, als das Teil neu war. Von Abplatzern bisher keine Spur, ist extrem hitzebeständig…. In der 6. Saison mittlerweile.

    Junge ... und wie du wieder aussiehst ... 8)

  • Zur Not nicht lang gefackelt und die FLEX angeschmissen, genug Platz ist schließlich im kleinsten Ofen :)-

    Gruß

    Gerhard

  • Denken „out of the Box“ könnte helfen,

    um mittels einer großen Box, einer Rolle Alufolie und einer Heissluftpistole einen provisorischen Backofen zu bauen.

    Falls der Weber-Grillmaster nicht langt….


    ;)


    PS


    Ein Feuerlöscher in Bereitschaft und ein Telefon mit 112 auf Kurzwahl wäre auch noch günstig.

    Fährt wenig, labbert viel. :o

  • Netz Heissluftpistole funktioniert in Kombi mit laserthermometer oder thermischer erfahrung ganz gut zum lack einbrennen, oft genug gemacht. An Krümmern hälts trotz elektropuzzi auf dem auspufflack nicht so lang das schwarz, uuuund titan könnt ihr euch schenken da hält nur keramikbeschichtung von z.b. menze. Das ist natürlich was feines, nur beim kat auch nicht soo farbecht.

  • Motip Hitzefest 800grad: 30-60 minuten bei 200 grad.


    Duplicolor Color Special Thermospray 690 grad: 1 stunde bei 160 grad.


    Duplicolor Tuning Supertherm : 30 minuten bei 160-200 grad.


    VHT Flameproof: 30 minuten bei 120 grad, 30 minuten abkühlen, 30 minuten bei 200 grad, 30 minuten abkühlen, 30 minuten bei 340 grad.



    Die Zeit wird also genau beschrieben, entweder ein festwert oder ein minimum und maximum.

    Die Temperatur wird auch genau beschrieben, entweder ein festwert, oder ein minimum und maximum.


    Also genau so wie ich geschrieben hab.


    Mann kann auch Pulverbeschichten ohne die Herstellerangaben zu folgen: auf den rostiger Auspuff sprühen, losfahren und dann nach 30 minuten fahrt gucken obs geklappt hatt. Herstellerangaben gibts nicht umsonnst.

    :eek: "Ihr seid ja immer noch da - abschalten!" :wavey:

  • Die Datenblätter sind ja bekannt.

    Der Aushärtungsprozess ist bei den genannten Parametern optimal, findet aber auch bei Abweichungen statt.


    Ich habe 30 Jahre Erfahrung mit diesen Lacken bei ein und demselben Motorrad mit gut erhaltenen Krümmer trotz Winterbetriebs.

    Das Einbrennen des Supertherm-Lacks funktioniert prima direkt beim Fahren.

    Beim Pott funktioniert es nicht, den müsste man in den Ofen stecken.


    Aber kein Lack der Welt kann bei diesen Stahl und Winterbetrieb lange den Krümmer schön halten. Da kannst du brennen wie du willst. Da musst du anders bei.

    Und deshalb kann man gleich Plattenschwärzer nehmen. Schöner finde ich aber den Thermolack.

  • Da haste recht, bei diesen Stahl und Winterbetrieb hatt alles seine Begrenzungen.

    Plattenschwärzer ist dann genau so gut, und einfacher.

    Wenn der Krümmer nach 30 jahren immer noch drann hängt dann ist das schon ganz gut.

    :sup1:

    :eek: "Ihr seid ja immer noch da - abschalten!" :wavey:

  • Mein Kat hat keine Abplatzer und der Lack lässt sich auch nicht abkatzen (zumindest nicht mit den Fingernägeln).Aber der Lack sieht einfach nach ein paar Jahren auch mit Regenfahrten (die bei einer mehrtägigen Reise nicht ausbleiben) einach "abgewittert" aus.

    Dies ist nie mit einem Ofenrohr das nur Temperatur bekommt zu vergleichen.

    Bei meiner Sprühdose stand etwas drauf wie der "einzubrennen" ist was ich dann mit dem Backofen eben machen konnte (auch weil meine Frau das tolleriert hat denn das hat bis zur zweiten Temperaturstufe ganz schön "gedampft".Das gute war daß beim schönen Wetter die Fenster geöffnet werden konnten und mit einem Ventilator den "Dampf" ins Freie verbracht werden konnte.Als der dann montiert war und damit auf "Endtemperatur" gebracht wurde hat es auch noch etwas Geruchsbelästigung gegeben (habe nach etwa 10 Km kurz angehalten).Als ich nach der Ausfahrt Zuhause war war kein Geruch mehr feststellbar.

    Grüße Michael


    Wünsche euch daß Ihr immer heile ankommt :dafürx:


    Mein Spaß steht im Vordergrund :wink1: