Hi,
ich habe zum Saisonende hin noch das Fahrwerk meiner SP bei einem Profi einstellen lassen. Das war sehr interessant, es wurde zuerst die Hornet komplett aus der Gabel und dem Dämpferbein hinten raus gezogen, um die Nulllage zu haben, dann die Leergewichtslage ermittelt und dann letztendlich mit mir als Fahrer in kompletter Ausrüstung drauf gesetzt. Darauf hin wurden dann nach bestimmten Faustregeln die Federvorspannungen eingestellt. Für meine 90 -95 KG ist tatsächlich die Federvorspannung der vorderen Showa Gabel am Limit, eigentlich müsste die Gabel noch 10 mm weiter heraus.
Es wurde vorne und hinten die Zug- und Druckstufen verändert und angepasst an mein Fahrprofil.
Beim Öhlins TTX hat mich erstaunt, dass sich bei der seitlichen Verstellung für die Federvorspannung gar nicht der Kranz verdreht, sondern das ganze hydraulisch einfach hochgepumpt wird. Ich vermute mal mit der Gewindeverstellung hätte man zusätzlich noch die Möglichkeit, die Hornet hinten höher (oder auch tiefer) zu legen.
Die Einstellarbeiten haben sich auf jeden Fall schon gelohnt, es werden nun die Strassenunebenheiten besser gedämpft, das Fahrwerk ist weniger hoppelig, den größten Effekt hat die höhere Vorspannung an der Front gebracht, die Hornet federt beim anbremsen an Kurven nicht mehr so stark ein und das Heck wird nicht mehr so leicht. Das hat mich gestört.
Ich liebäugle in der nächsten Saison noch mit dem Öhlins Umbau-Kit für vorne, das ist wohl gerade frisch auf dem MArkt, man kann die komplette Cartridge austauschen, bekommt oben neue Deckel und die EInstellung von Federvorspannung und Dämpfung teilt sich wohl anders auf, grundsätzlich würde ich damit auch vorne noch die 10 mm raus kommen können. Mal schauen.
