Kette ist wie Öl, nur nicht ganz so arg ![]()
Kettenspannung einstellen
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Ich finde die Kettengeschichte nach 20 Jahren Buell echt nervig. Hab sie 2000 km nicht gereinigt, nur geschmiert und die Spannung kontrolliert.
Ggf. hält sie eben nicht so lange… -
Ich finde die Kettengeschichte nach 20 Jahren Buell echt nervig. Hab sie 2000 km nicht gereinigt, nur geschmiert und die Spannung kontrolliert.
Ggf. hält sie eben nicht so lange…Ging mir nach 13 Jahren Riemen fahren auch so. Bis ich dann konsequent nur mit Getriebeöl schmierte und nur außen abwischte. Das fand ich dann ok. Meine erste Kette hielt damit 45.000 und machte nie einen mucks Probleme. Diesem teuren Schmutzanzieher-Klebefett bin ich nur kurz am Anfang auf den Leim gegangen.
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Ich nehme Liqui Moly Classic Getriebeöl SAE 140, haftet perfekt auf der Kette wie Honig.
Geölt wird nach einer Tour wenn die Kette leicht warm ist, dadurch zieht das aufgebrachte Öl besser ein und dann lasse ich die Maschine über Nacht stehen.
Am nächsten Tag wische ich Überreste leicht ab und fertig, reicht für 500-700 km, je nach Wetter.
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Ja, Ketten schmieren ist eine Raketenwissenschaft.
Einige Gelehrte sollen durch das richtige Verfahren Ketten zu Laufleistungen über 50.000 KM animiert haben.
Mit Kettenöler (absolute Hightech) sollen Ketten bis zu 20 Hinterreifen überlebt haben.
Stumpfe Ignoranten (wie ich) schauen lediglich, ob die Rollen dunkel (schmutzig-fettig) sind.
Wenn sich eine Tendenz zu trocken/blank zeigt, wird mit dem Pinsel etwas Altöl aufgetragen.
Ein absolutes Nogo, da garantiert anschließend Öl auf Felge und Rahmen geschleudert wird.
Schutt und Asche auf mein Haupt!

Unerwünschte Nebenwirkung: Kniebeugen werden trainiert.
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kaum zu glaubende Kettenstandzeiten sind m.M. oft auch Folge von ignoranter Hartnäckigkeit.
So manche der "Ewigketten" hätte ich schon mit der Hälfte der angegebenen Laufleistung mit schlechtem Gewissen als verbraucht weggeschmissen. -
Wie alle ältere Männer wissen gibt's ein riesenunterschied zwischen "sich halten" und "topfit".
Man kann sich/etwas schon lange halten;-)
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Den Begriff Kettenspannung höre/lese ich auch nicht so gerne ,weil er eben "Spannung" impliziert. Es geht ja um den definierten Durchhang.
Alles weitere ist individuell. Ich mache es genau wie Afrikaans in hauchdünn und häufig und halte mich selbst nicht für einen Ignoranten. Habe selbst schon Ketten mit einer Laufleistung weit über 50 tausend erlebt. Mir ist bisher noch keine Kette gerissen und auch noch keine auf dem Zahnrad übergesprungen, also passt das für mich schon so.
Besten Gruß, Pit
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Ich würd sagen das hängt vom Moped ab
nur als Bspl., mit einer R1 würd ich nicht mehr mit ner Kette rumfahren wollen die den Status "kurz vorm im Arsch" ist. Lieber eher erneuern als in der Botanik landen. Verschleißteile heißen ja nicht umsonst so, Ewigkeitsteile kenn ich keine. -
Ich würd sagen das hängt vom Moped ab
nur als Bspl., mit einer R1 würd ich nicht mehr mit ner Kette rumfahren wollen die den Status "kurz vorm im Arsch" ist. Lieber eher erneuern als in der Botanik landen. Verschleißteile heißen ja nicht umsonst so, Ewigkeitsteile kenn ich keine.In der Tat, das macht Sinn, besonders wenn man bedenkt, das ein Kettensatz günstiger ist als eine Beinprothese oder ähnliche Körperersatzteile....
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Man darf die Definition einer Kettenhaltbarkeit nicht absolut sehen, den es gibt da teilweise regional unterschiedliche Definitionen.
Ich bin quasi in zwei Welten großgeworden, sprich ich habe im Westen in der 50 km Zone gewohnt und durfte mit einem Visum im Vierteljahr 9mal ohne weitere Voranmeldung zu einem Tagesbesuch (selbstverständlich gegen Besuchsgeld) am Grenzübergang "rüber". Ketten und auch MZ Kurbellager hatte ich praktisch immer zum tauschen oder als Gastgeschenke dabei.
Nur ein Beispiel:
In der DDR waren vernünftige Ketten Mangelware und da zieht sich eine für uns ungewohnte Angewohnheit sogar bis in die offiziellen Wartungsvorgaben. Eine Kette mit nicht mehr als 9 geplatzten Rollen, wenn sie nicht in unmittelbarer Nachbarschaft waren, galt als in Ordnung und mußte nicht getauscht werden.Bei uns gibt es selbst für Fahhräder Vorgaben ab wann eine Kette zu wechseln ist.
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Entweder solche Hilfsmittel oder Werte für eine Schieblehre.
Irgendwo dazwischen ist dann eine Größenordnung auf die man sich einigen muß. Man kann das aber auch zum Anlaß nehmen um richtig darüber zu streiten.
Genauso der Durchhang, die Spannung, die je nach Konstruktion unterschiedlich sein kann. Es gibt zB Fahrzeuge bei denen die Getriebeausgangswelle und die Schwingenachse in einer Flucht liegen (bei bestimmten Ducatis zB). Da wird der Durchhang praktisch auf fast Null eingestellt. Je weiter die Achsen/Wellen aus einander liegen zB bei Enduros etc, desto mehr Durchhang muß eingestellt werden.
Die Angaben aus den Handbüchern sind da auch nicht immer gut. Wenn man wirklich verläßliche Werte für sein Fahrzeug haben möchte und ein Fahrzeug hat, bei dem die Stoßdämpfer leicht ausbaubar sind, bringt man die GAW, die Schwingenachse und den Drehpunkt des Hinterrades in eine Flucht, stellt in diese Position den Durchhang praktisch auf Null ein. Für diesen Punkt macht man sich dann ein Maß.
Manchmal geht das auch mit einem über die Sitzbank gezogenen Spanngurt, da tut mir aber je nach Sitzbank diese dann etwas leid. Das mit der zusätzlichen Person auf der Sitzbank ist m.M. hilflos, wird aber immer wieder gemacht und funktioniert nur theoretisch, wenn es wirklich gelingt daß die Flucht erreicht wird
Sich darauf zu verlassen, daß eine Achse sofern sie angezogen ist, dann auch ohne Kettenspanner ausreichen gesichert ist, ist Blödsinn. Gerade, wenn man zB bei durchdrehendem Hinterrad auf Glätte wieder auf Asphalt mit Grip kommt, kann sich eine ungesicherte Achse problemlos verschieben. In der Regel verkeilt sich dann noch die Kette. Mit einem blockierten Hinterrad kann das geschwindigkeitsabhängig eine maximal unangenehme Geschichte sein -
Natürlich wechselt man Verschleißteile bevor sie verschlissen sind. Deshalb habe ich z.B. für die Monkey schon seit letztem Jahr einen neuen Kettensatz hier liegen. Allerdings weigert sich der Kettensatz ,der einem Fahrrad entnommen scheint, aktuell hartnäckig weiter zu verschleißen und wird deshalb noch gefahren.
To be continued , Pit
Edit: Die Beinprothese ist doch ein wenig überzogen. In den meisten Fällen rollt sich eine gerissene Kette elegant nach hinten ab. Im ungünstigen Fall schlägt sie von oben das Motorgehäuse kaputt.
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Bzgl der Definition verschlissen gibt es aber halt stark abweichende "Ansichten"
In den meisten Fällen rollt sich eine gerissene Kette elegant nach hinten ab. Im ungünstigen Fall schlägt sie von oben das Motorgehäuse kaputt.
Jepp,
Wenn jemand sich sein Motorgehäuse kaputtschlägt, ist mir das egal. Nicht egal ist es mir wenn eine Kette vom Vorderman entgegen kommt.
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Egal wo die Hinfliegt oder was Kaputthaut, Alles nicht gut. Der Supergau wär beim Überholvorgang. Kette reißt, Bumm Ende.
....Petrus freut sich über die Geschichte mit der Topfitten Kette.
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