Beiträge von schreyhalz

    Moin Moin !

    Zitat

    In der Honda-Reifenliste für Motorräder bis 1993 (hier zu finden) kann ich nur den Hinweis "Reifenpaarung nur von einem Hersteller" finden

    Natürlich! da findest du ja auch nur Reifenvorgaben jeweils für das Vorderrad und das Hinterrad , das heisst , hier ist die Marken- und Typbindung zementiert. Das aber sind die damals bei der Erstellung der ABE erlaubten Typen , die es schon ewig nicht mehr gibt. Da aber auch damals schon mehrere Reifenhersteller genannt waren , die erlaubt waren, muss der Satz "Reifenpaarung nur von einem Hersteller" rein , damit du nicht vorne einen (genehmigten) Dunlop-Reifen mit einem (ebenfalls genehmigten) Metzeler hinten paarst. Der Satz " gleicher Profiltyp" ist hinfällig , weil sowohl der Dunlop als auch der Metzeler (und ggf. weitere Hersteller) mit genauem Reifentyp hinten und vorne angegeben sind.Siehe z.B. mein Moppett SC01 auf Seite 31 aus deinem Link.


    insofern findet man "Nur Reifen eines Herstellers und Profiltyps" nur bei Motorrädern , die eben keine Reifenbindung haben!


    Das trifft auf deine Moppetts zu , wenn ich von der CM400T aus deinem Profil ausgehe.


    Zitat

    Ich darf auch nach Angaben "meines" aaS einen Grobstolligen und einen Strassensportreifen (sofern beide vom gleichen Hersteller und in den eingetragenen Größen) kombinieren - ob das sinnvoll ist, lassen wir da mal aussen vor

    stimmt ! Aber wie du selber einsiehst, ist das eben nicht sinnvoll. daher spricht auch gar nichts dagegen, diesen Passus einzufügen, wenn man im Gegenzug die exakte Typbindung rausstreicht. Irgendwie muss sich ja der aaS/Unterschriftsberechtigte auch absichern.

    Mfg Volker

    Moin Moin !

    Zitat

    "Mein" aaS hat mir (und wohl auch dem DEKRA-Prüfer, der das mal anders sehen wollte) dazu ausdrücklich erklärt, dass Reifengrößen, die per Einzelabnahme in Feld 22 ohne Fabrikatsbindung eingetragen sind, auch nicht einer Fabrikatsbindung unterliegen, die eventuell für die in 15.1/15.2 eingetragenen Größen gilt


    Das ist völlig richtig!


    Zitat

    Kein ordentlicher aaS wird sowas ungenaues wie "Nur Reifen eines Profiltyps" eintragen

    Das ist der Standartspruch bei fast allen Motorrädern , die über keine definierte Herstellerbindung verfügen , sondern hier steht werksseitig " Nur Reifen eines Herstellers und Profiltyps"


    Zitat

    Naja, keine Michelin Stollen gemeinsam mit Michelin Straßenprofil.

    Genauso ist das zu verstehen




    Zitat

    Gut dass das der TÜV anders sieht...

    Der TÜV (und auch die anderen Prüforganisationen sowie die Kontrollorgane) beziehen sich auf das


    VkBl. Heft 16-2019 Amtlicher Teil, Nr. 90:

    Vom TÜV Nord habe ich noch keine Informationen , was die auf ihrem I-Net-Auftritt schreiben , ist noch uralt und nicht mehr zutreffend.


    Meine Informationen kommen von DEKRA und GTÜ und stimmen mit diesem Schriftstück überein:


    https://www.motorradonline.de/…n-nicht-mehr-ausreichend/


    Die Reifenfreigabe für Motorräder mit EG-Typgen. nennt sich dann "Serviceinformation"


    MfG Volker

    Moin Moin !

    Zitat

    Und wer einmal per Einzelabnahme andere Reifengrößen ohne Fabrikatsbindung drinstehen hat (weil es die alten Zollgrößen sowieso nicht mehr gibt), braucht auch beim Wechsel des Reifenfabrikats keine neue Einzelabnahme

    Das ist richtig und das habe ich auch im Beitrag darüber geschrieben.


    Zitat

    Für viele alte Motorräder ist die Reifenbindung aufgehoben - für meine CMs war das wohl Nachtrag IV zur ABE.


    Davon ist mir nichts bekannt!


    Zitat

    Das heisst, es ändert sich nur das fröhliche Aufziehen anderer Größen

    Meinen Beitrag nicht gelesen oder verstanden?


    Zitat

    Es gibt z. B. von AVON eine Freigabe für 'nen MT90 (= 130/90) auf meiner CM hinten. Die gibt AVON nicht mehr raus (nur noch für 120/80), weil der 130er doch seeeeehr grenzwertig ist (wenn das Rad sauber gerade eingebaut ist, schleift er am Kettenschutz). Die Freigabe ist (nach alter Regelung) aber weiterhin gültig - wenn ich irgendwo noch 'nen AVON Venom in 130/90-16 auftreibe (wird wohl nicht mehr produziert), dürfte ich den nach alter Regelung noch fahren

    Falsch ! Du darfst nur noch vor 2020 hergestellte Reifen mit Freigabe fahren , deren Dimension der serienmässigen entspricht! Und das auch nur bis 2025 !


    Ganz nebenbei : Die Information des ADAC (Link Seite 1) ist falsch! Da haben es die Verfasser nicht begriffen , sie schreiben zwar dass die Anforderungen an die Reifen , wie sie im COC beschrieben werden , weiterhin gelten , nur haben sie dabei nicht bedacht , dass genau dort die Hertseller und Typen aufgeführt sind. Deshalb ist ihre Schlussfolgerung völlig falsch , dass für Motorräder mit EG-Typge. die Reifenbindung wegfällt! Nein , die bleibt bestehen , kann aber weiterhin mit Herstellerfreigaben befriedigt werden. Motorräder mit ABE/EBE dagegen brauchen bei bestehender Reifenbindung jedesmal eine Einzelabnahme.


    MfG Volker

    Moin Moin !


    Tja , da haben wohl etliche die Problematik und den Sinn der Petition noch nicht verstanden!


    Worum geht es ? In Zukunft gibt es 2 Arten von Motorrädern!

    1. Solche mit EG-Typgenehmigung

    2. Motorräder mit ABE / EBE und Motorräder mit EG- TG , die nicht mehr serienmässig sind


    für Motorräder nach 1 ändert sich fast nichts, eigentlich fällt nur die Freigabe abweichender Grösse weg, womit man leben kann.

    Für Motorräder mit EBE oder nicht mehr serienmässige ändert sich eigentlich auch nichts

    Da Problem ist die grosse Masse der Motorräder mit ABE , also praktisch alle Motorräder bis etwa Ende der 90 EZ !

    Diese verfügen meist über eine Reifenbindung , diese Reifen sind natürlich lange nicht mehr lieferbar (was auch besser so ist ! ) und Freigaben für andere Reifen sind ab 2020 (Herstellungsdatum des Reifens) unzulässig.

    Das bedeutet , bei jedem Reifenwechsel ist eine Abnahme nach §21 nötig (also TÜV ,Dekra , möglicherweise auch mittlerweile GTÜ ) , anschliessend der Eintrag in die Papiere bei der Zul.stelle. Abgesehen vom Zeitaufwand kostet das etwa soviel wie der Reifen selber.

    Begründung ist völlig schwachsinnig (was anderes kann man denn auch von einem CSU-Ministerium erwarten ? ) : Fzge mit EG-TG werden bei der Erteilung der TG auf ausreichenden Freiraum überprüft ! Aha, das war also bei der Erteilung der ABE nicht der Fall ???? Und wem ist es jetzt aufgefallen , dass die Fzge mit ABE 25 oder 50 Jahre lang mit schleifenden Reifen durch die Gegend gefahren sind?

    Fakt ist : es ist eine völlig unberechtigte Ungleichbehandlung zu Lasten alter Motorräder gekommen. Weiterhin wird kein einigermassen vernünftiger Mensch abstreiten können , dass der beste Reifen , den es 1990 zu kaufen gab, schlechter als der schlechteste Reifen aus neuer Produktion ist.

    (Herstellerreifen Bolle : Mag Mopus , nach heutigen Masstäben unfahrbarer Schrott)


    Meine Hoffnung : Es finden sich genügend Prüfer mit §21 Berechtigung , die die Reifenbindung streichen und durch den Satz "Nur Reifen eines Herstellers und Profiltyps" ersetzen. Dann müssten alle Besitzer älterer Motorräder einmal da durch und haben dann ewig Ruhe !


    Mfg Volker

    Moin Moin !


    Zitat

    Wenn mein Hirn das Signal gibt , oeffnen sich die Finger einfachn nur schnell.

    Wat dat nich allet gippt!


    Kann man nicht einfach an den Ausrücker einen Dämpfer setzen ?

    oder die Kupplung auf Fussbetrieb umbauen ?


    MfG Volker

    Moin Moin !
    Ist zwar für den Blinker etwas spät,aber es geht wesentlich einfacher mit einer Kontrolleuchte.Man braucht dazu nur eine Kontrolleuchte mit isoliertem Gehäuse.Von der Lampe wird ein Anschluss mit der linken,der andere mit der rechten Blinkeransteuerung verbunden.Die jeweils nicht eingeschalteten Blinker dienen dabei als Masse.Da der Strom durch die nur geringe Aufnahme der Kontrollbirne stark begrenzt wird,leuchten die Blinkerbirnen nicht auf.
    MfG Volker

    Moin moin !

    Zitat

    Gang eingelegt und Seitenständer unten = Motor nicht startbar


    Das reicht nicht,er muss ausgehen.So wie du es beschrieben hast,könntest du im Leerlauf starten,einem Gang einlegen und losfahren,da der Motor schon läuft.
    Es muss auf alle Fälle sichergestellt sein,dass du nicht mit ausgeklappten Seitenständer losfahren kannst.Wie das erreicht wird,bleibt dir überlassen.Bei Kawa gab es mal die Version,dass bei Kupplungsbetätigung der Ständer über einen Bowdenzug eingeklappt wurde.Bei anderen wurde die Kupplungsbetätigung bei ausgeklappten Seitenständer blockiert. Alles möglich,aber mit viel Bauaufwand verbunden und demzufolge störanfällig.
    Am einfachsten und zuverlässigsten :Selbststätiges Einklappen oder Zündunterbrechung über einen Zugschalter wie beim Bremslicht.Letzterer liesse sich auch mit Leerlaufschalter kombinieren,damit die Möglichkeit erhalten bleibt ,den Motor laufen zu lassen,während die Maschine auf dem Seitenständer steht.
    MfG Volker