Beiträge von hondaschlumpf

    Wenn jemand nicht schrauben kann wird er trotz Drehmomentangabe schlechte Arbeit liefern.

    Drehmomentangaben verführen Laien sogar dazu sich selbst zu überschätzen weil sie glauben mit den Drehmomentangaben und Drehmomentschlüssel alles im Griff zu haben. Das Resultat sind dann u.A. kaputte Ölwannengewinde.

    Alleine schon die Frage wie man eine M6 in Alu anzieht zeigt von mächtiger Ahnungslosigkeit von der Materie.

    Und ein Motorgehäuse steht mit 5000.-€ in der Liste, ohne Arbeitszeit.

    Alle derartigen M6 in haben ca.10Nm. Da hat sich in 60 Jahren wenig geändert.


    Aufpassen muss man da eher beim Aufschrauben wenn metallische Korrosion eingetreten ist. Dann Drehmoment links 10Nm und axial klopfen bis Schraube offen, also nicht einfach die Schraube abdrehen.


    Die 10Nm erreicht man mit Schraubendreher samt Bit, Griffdurchmesser ca 25mm.

    So schaffen selbst Grobmotoriker passende und ziemlich exakt gleiche Anzugsmomente.


    . Die riskantere Art diese kleinen Schrauben in Alu anzuziehen ist ein Werkzeug mit Hebel. Da kann dann vieles schief gehn.

    Jetzt ist es eh schon zu spät. Aber festsitzende Schrauben darf man immer nur mit einem nicht allzu hohen Drehmoment aufschrauben. Wenn es nicht geht muss axial gehämmert werden, gleichzeitig zum mässigen Drehmoment.


    Das heisst auch du könntest die Schraube ausdrehen probieren mit Schlitzschraubendreher der hinten durchgehend Metall am Kopf hat. Hinten draufklopfen und mässig drehen. Die Kanten des Schlitzschraubendrehers greifen im Kegel des Bohrloches.

    Mindestens einmal verträgt so ein Luftfilter auch eine Reinigung.


    Von innen nach aussen Schmutz ausblasen, mit Spülmittel tränken, dann in einen Kübel heisses Wasser geben, schwenken, dann von innen nach aussen trockenblasen mit Druckluft. So habe ich nach 40 000 km den Filter meiner CBF (Gleichdruckvergaser) wieder hingekriegt. Vorher war beim Hochschalten und in gewissen Situationen die Gasannahme nicht mehr ruckfrei.

    Die Frage ist ob überhaupt ein Problem besteht.

    Normalerweise fällt ein Tropfen Flüssigkeit in dem Bereich nicht auf, und wenn die Kette geschmiert würde wäre in dem Bereich noch mehr Schmoder. Und bei heissem Wetter und betriebswarmen Motor verdunstet die geringe Leckage an Dichtungen normalerweise auch sofort.

    Die Leckage ist meiner Meinung nach eine vorübergehender "Winterstandschaden"

    Wenn du Neuling bist solltest du dich fragen ob du es gewohnt bist tagelang jede Sekunde konzentriert und gut zu fahren, damit es dich nicht gleich auf die Pfeife haut.

    So hirnlos wie mit dem PKW kann man mit einem Motorrad nicht fahren, da ist ein riesen Unterschied.