Beiträge von olaf-frankfurt

    :wink1:

    Ab Modelljahr "unbekannt" hatte Honda diese Schrauben - aber nur links vom Steuerkettenschacht zur Abdichtung von kleinen Kanälen, deren Sinn niemand kennt

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    (Bild eben mal bei i-bäh geklaut).

    Natürlich kann es passieren, dass diese Dichtungen - wenn sie einmal draussen waren - nicht wieder dicht werden. Habe da mehrfach mit Curil rumpfuschen müssen :o

    Ob diese Kanäle und Dichtungen zusammen mit dem Wechsel der Ölversorgung kamen :nixweiss: die Ölversorgung ist aber kein N- oder T-Unterschied, die Modelle wurden zu Anfang parallel gebaut und hatten beide die innenliegende Ölung. Die Umstellung kam wohl 1982 - von der CB 400N gibt es kein 1982er Modell, aber mit Baujahr 1982 gab es trotzdem ein paar kleine Änderungen (u. a. auch die besseren Gabelbrücken). Die 1982er CB 450T (hier nie auf dem Markt gewesen) und CM 400 Custom hatten schon aussenliegende Ölleitung.

    Dass Ölaustritt zwischen den Zylindern andere Ursache hat, ist mir noch nicht untergekommen. Wenn Du aber sicher sagen kannst, dass es rechts vom Steuerkettenschacht rauskommt, muss da was defekt sein. Riss im Zylinder eher nicht, aber vielleicht Riss im Steuerkettenschacht.
    Die inneren Kopfschrauben-Kanäle sind offen, die Dichtungen dichten normal gegen Öl von unten. Wenn es wirklich von oben kommt - hast Du die Kupferscheiben an den Schrauben? Ist da vielleicht eine marode/gerissen?


    :wavey:

    :wink1:

    Wenn Du nur das Öl wehseln willst, brauchst Du die Gabel nicht auszubauen und zu zerlegen. Gabelstopfen ausbauen wie beschrieben, Öl ablassen über die Schraube Nr. 26 im oben verlinkten Mikrofilm (Vorsicht beim Festdrehen der Schraube!). Neues Öl einfüllen - fertig. Eventuell erst 50 Kubikzentimeter zum Spülen in jeden Holm, ein paar mal "pumpen", ablassen.
    Menge laut Werkstatthandbuch + 10 Kubikzentimeter.

    Wenn Du kein Werkstatthandbuch hast: Feder rausnehmen, Öl einfüllen, bis der Dämpferkolben bei vollkommen gestreckter Gabel gerade nicht mehr zu sehen ist (ein paar mal "pumpen", dass keine Luft mehr unter dem Kolben ist), dann noch 20 Kubikzentimeter draufgeben.
    Mit kleinem Messbecher arbeiten, dass Du eine feine Skala hast und auf beiden Seiten möglichst genau die gleiche Menge einfüllst.


    :wavey:

    :wink1:

    Wenn der Motor nur in Neutral automatisch startet, sobald die Zündung an ist, liegt der Fehler im Steuer-Stromkreis des Anlasserrelais. Und das schaltet dann auch automatisch wieder ab, sobald ein Gang eingelegt ist und die Kupplung nicht bis zum Anlasser-Entsperrschalter durchgezogen ist, Anlasser läuft also nicht ständig mit.

    Nur länger mit laufendem Motor und Neutral oder mit Gang drin und Kupplung gezogen sollte man so nicht machen. Sollte man sowieso nicht :D

    Steuerleitung zwischen Startknopf und Anlasserrelais (meistens rot/gelb) Zentimeter für Zentimeter absuchen. Irgendwo ist 'ne Scheuerstelle mit Querschluss. Schliesst gegebenenfalls abhängig von Lenkerstellung oder Zufall :o
    Oder unter dem Anlasserknopf kleben die Kontakte, obwohl die Feder den Knopf zurückdrückt.


    :wavey:

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    Wenn das Lager viel Spiel hatte, war mehr als ein Millimeter schon richtig - aber Vorgehensweise in kleinen Schritten und immer wieder prüfen ist besser :D
    Autobahn, gerade Strecke und 80 - 100 km/h - zittert die große Hutmutter auf der oberen Brücke? Wenn ja, noch zuviel Spiel. Wenn nicht, und Lager leichtgängig und ohne Rastpunkte => gut.
    Rastpunkte werden bei der nächsten HU beanstandet. Spürbares Spiel im Lager auch. Wenn Du nur noch "entweder ... oder ..." einstellen kannst, müssen die Lager neu.

    Kegelrollenlager sind kein Hexenwerk - das mühsamste ist, die alten Lagerringe zu entfernen, ohne die Sitze zu beschädigen. Wenn Du die Ringe schräg aus dem Rahmen klopfst (einseitig Schraubendreher ansetzen und raushauen), ziehst Du die Sitze oval :o
    Und Rost, Farbreste etc. aus den Sitzen gründlichst entfernen, dass die neuen Lagerringe ordentlich reingehen.

    Bevor Du den Gabelstopfen rausdrehst, Motor abstützen, dass das Vorderrad angehoben ist. Wenn Du eine Feder entlastest, kann es passieren, dass der andere Holm soweit zusammengeht, dass die Maschine vom Ständer kippt.
    Der Gabelstopfen bringt etwas Vorspannung auf die Feder - lässt sich von Hand aber wieder eindrücken und festdrehen. Wenn Du das große Feingewinde richtig gerade triffst - muss sich von Hand bis zum o-Ring eindrehen lassen.


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    Dunkelblau: Fernlicht-Kontrolle
    Hellblau, Orange: Blinkerkontrollen
    Hellgrün mit roter Linie: Neutralkontrolle
    Braun könnte Instrumentenbeleuchtung sein
    Dann gibt es noch 2 Kabel für einen "Reset-Switch", was auch immer der resettet - könnten schwarz/gelb und gelb/schwarz sein
    Pink könnte die Temperaturkontrolle sein.

    Schwarz ist üblicherweise geschaltetes Plus, und grün Masse.

    Aber du solltest doch feststellen können, welche Farbe sich zu welcher (Kontroll-)Leuchte bzw. zum Reset verzweigt, die Positionen sind doch schön verteilt auf der Unterseite.


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    Zündfunken ausserordentlich schwach

    deutet auf Ausfall einer Generatorspule hin - kann Kontaktfehler durch Korrosion sein.

    Leitungsfarben:- in diesem Fall sind blau und weriß in dem kleinen Stecker zwischen Lichtmaschine und CDI relevant

    weiß: Ladespule
    blau: Ladespule
    braun (hellblau?): 1. Pickup (Standard-Zündzeitpunkt)
    hellblau (braun?): 2. Pickup (Frühverstellungs-Begrenzung)
    rosa: Frühverstellungs-Geber
    grün: Masse Stator

    Steckverbindung prüfen und reinigen, wenn Du ein Muiltimeter mit Widerstandsmessbereich hast, durchmessen (bei getrenntem Steckverbinder)

    grün-weiss 387-473 Ohm
    blau-weiss 77-95 Ohm


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    Wenn die Dämpfung zu weich ist, hilft dickeres Öl - mehr Öl kann gefährlich werden, weil Du damit den Federweg verkürzt (der Federweg reicht nur soweit, wie Luft in der Gabel ist und komprimiert werden kann). Ich fahre Wilbers SAE15 bzw. 20.
    Solltest aber erstmal die Gabel komplett zerlegen und alles reinigen - und schauen, ob die Kolbenringe an den Dämpferkolben (hier Teil 11 - sitzt in der Nut von Teil 12) in Ordnung sind. Ohne intakte Kolbenringe wird das nicht viel mit Dämpfung. Neue Simmeringe sind bei der Gelegenheit auch eine Empfehlung.

    Wenn das Lenkkopflager beim hin- und herdrehen knackt, hilft anziehen garnichts. Dann sind wahrscheinlich die Kugelkäfige (hier Nr. 5) nicht mehr ok. Alles zerlegen, Trümmer der Käfige entfernen, den Ring mit Kugeln vollsetzen (mit Fett "ankleben") und wieder zusammenbauen - ohne dass die Kugeln vom unteren Lager wegfallen .o

    Wenn das Lager Spiel hat: Untere Gabelklemmschrauben lösen, die Hutmutter auf der Gabelbrücke lösen, die Nutmutter mit dem Schraubendreher einen Millimeter zudrehen, Hutmutter festmachen und prüfen, ob das Spiel weg ist. Wenn nicht weg, Nutmutter noch einen Millimeter drehen - wiederholen, bis kein Spiel mehr feststellbar. Kann zum Geduldsspiel werden :o
    Wichtig: Die Nutmutter hat etwas Spiel im Gewinde (wenig, aber relevant!). Wenn Du die Hutmutter oben festziehst, drückst Du die Nutmutter runter und machst damit das Spiel enger - also Spiel immer mit angezogener Hutmutter prüfen.

    Wahrscheinlich hast Du, wenn Du kein Spiel mehr hast, Rastpunkte beim Lenken (Kugeln sind unrund geworden, Lagerrringe haben Dellen bekommen). Das beste ist, gleich komplett neue Lager (wenn für das Modell verfügbar, Kegelrollenlager) einzubauen.

    Nachher Vorderrad auf Geradeaus-Stellung prüfen, wenn der Lenker quer steht - lässt sich (solange die Klemmschrauben nicht fest sind) leicht zurechtdrehen. Dann die unteren Klemmschrauben wieder festziehen - die müssen beim Einstellen locker sein, weil Du den Abstand der Gabelbrücken veränderst und die Rohre etwas nachrutschen müssen.


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    Wenn diese Motoren lange Zeit nicht oder kaum gelaufen sind, ölen sie gerne an den Simmeringen (Getriebeausgangswelle, Schalthebelwelle, Kurbelwelle). Wenn sie dann wieder häufiger genutzt werden, gibt sich das oft wieder.
    War auch am Motor meines Scramblers so - der hatte bei meinem Bruder in 4 Jahren grad mal die Fahrt zur HU erlebt :o

    Wenn ein Motor im "laufenden Betrieb" da anfängt zu ölen, gibt sich das nur selten wieder.


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    :wink1:

    Das ist so gewollt, damit der nicht nach außen rauskommt.

    Hat sich aber wohl als überflüssig erwiesen - die Stufe ist bei den neueren Gehäusehälften (die noch lieferbar sind) und bei den dazu gelisteten Simmeringen nicht mehr vorhanden. Insofern könnte der Versuch, den Ring nach aussen rauszuziehen (Baujahr des Moppeds bzw. des Motors ist hier nicht bekannt) schon erfolgreich sein. Aber wenn die Dichtscheibe dahinter marode ist, wird ein neuer Ring nicht lange dichthalten :o


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    Variante 1 (die zweifelhafte Variante): wenn es Dir gelingt, den Ring nach aussen rauszuziehen, neuen Ring reindrücken und Maschine schnell verkaufen :crazy:

    Variante 2: Öl raus, Ölfilter weg, beide Seitendeckel weg, Anlasser und Lichtmaschine weg (Kupplung kann bleiben!). Motor raus und kopfrum in eine Kiste stellen, alle Schrauben der Unterschale raus (auch die in der Mitte, und da wo der Anlasser ist, sind auch zwei - der müsste eigentlich nicht weg, verdeckt nur die Schrauben :o ). Unterschale abheben (ist mit Passhülsen fixiert), Getriebewelle rausheben, Simmering und Scheibe tauschen.
    Auf die Dichtfläche hauchdünn Flüssigdichtung auftragen - muss sich beim Zusammenbau auf Schichtdicke Null wegdrücken, und alles was nach innen wegdrückt, schwimmt später im Öl und verstopft Dir Ölsieb und Filter.
    Rechter Deckel braucht neue Dichtung, links ist egal, da ist es doch trocken (bzw. sollte trocken sein).

    Variante 3: Irgendwo in der Nähe 'nen intakten Motor abgreifen und komplett tauschen ...

    Konstruktionsfehler? Das Getriebeausgangslager hat Drucköl-Schmierung und ist dadurch so gut wie unkaputtbar. Honda hat bei den Moppeds einiges an Sparkonstruktionen gebaut, aber da wnigstens nicht.


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