Beiträge von olaf-frankfurt

    :wink1:


    Zwei Zylinder und Doppelzündung sind nicht der Punkt - Wartungszustand und Fahrweise sind ausschlaggebend.

    Wann wurde die letzte Motorwartung gemacht? Zündkerzen, Öl, Ölfilter, Luftfilter neu (nix "sieht noch gut aus" => neu machen), Ventile eingestellt (sofern nicht automatisch), Steuerkettenspannung eingestellt (sofern nicht automatisch)?


    Irgendwelche Aussagen vom Vorbesitzer "Vor kurzem erst gemacht ..." sind das Papier nicht wert, auf dem sie (nicht) geschrieben stehen. Wekstattbeleg (oder eine tatsächlich über längere Zeit vom Vorbesitzer geführte Wartungshistorie) mit Datum und Kilometerstand können vertrauenswürdig sein, sonst alles mal durchziehen und dann weitersehen.






    :wavey:

    :wink1: & :welcome: hier


    Bei meinen CMs ist der (große) Tank von Honda mit 14 Litern angegeben - tatsächlich nutzbares Volumen ca. 13,4 :o

    Und wenn davon ca. 10,5 weg sind, muss ich auf Reserve drehen.

    Ob das dann für die VT auf 100 Meilen noch unter "zu hoch" fällt :nixweiss: bei meinen Moppeds und meiner Fahrweise reicht das für 250-300 Kilometer :D



    Ordentlich Verbrauchsberechnung: Volltanken => Meilen-Stand notieren => fahren => Tanken => Menge notieren => Tanken => Menge notieren => Tanken => Menge notieren => Tanken => Menge notieren => Tanken => Menge notieren => Meilenstand notieren.

    Dann die getankten Mengen addieren und durch die Differenz der Zählerstände (= gefahrene Strecke) dividieren und auf Liter pro 100 Kilometer umrechnen.

    Zwischendurch auch mal auf der Autobahn anhand der kleinen blauen Schilder am Rand nachprüfen, wieviel Meilen der Zähler tatsächlich auf 20 oder 30 Kilometer Strecke zählt - das kann dann durchaus nochmal 'nen Korrekturfaktor von einigen Prozenten ergeben.






    :wavey:

    :D


    Die "historischen" Schwungmagnetzündungen hatten einen (oder mehrere) genau positionierte Magnete im Schwungrad und eine dazu passend positionierte Spule. Dadurch war im Moment der Kontaktöffnung das Magnetfeld in der Zünspule optimal für die Erzeugung eines starken Zündfunkens.

    Es gab solche Systeme auch ohne separate Zündspule - da kam das Zündkabel direkt aus der "Lichtmaschine".


    Auf solche "Direktzündung" ist aber die Elektrik von batteroegestützten Zündungen meistens nicht mehr ausgelegt.






    :wavey:

    :wink1:

    ... stimmt nur bedingt. Ist ein Effekt von E5 in Kombination mit der Vergaserbelüftung und wenn noch vorhanden, dem Unterdruckbenzinhahn.

    :gruebelx:

    Wieviel Ethanol war Anfang der Neunziger im Sprit? Ich kenne diesen Effekt, seit ich 1991 meine erste CM gekauft hab (hat keinen und hatte nie einen Unterdruckbenzinhahn), und wenn ich nach ein paar Wochen Standzeit den Sprit aus den Schwimerkammern abgelassen hab (nachdem ich erkannt hatte, dass offensichtlich vollständig unbrennbares Zeug die Startprobleme verursachte), hatte ich teilweise gut erkennbare Wasserblasen im Glas.






    :wavey:

    :wink1:

    Zu der Zündung: Plus und Masse der Spulen läuft alles über die Oki‘s,

    Da hast Du vielleicht eine "Abzweigung" übersehen.

    Laut Schaltplan schwarz/weiss vom Zündschloss zum Killschalter, von da weiter mit Verzweigung zu den Okis und den Zündspulen.

    Das heisst, sowohl OKIs als auch Zündspulen werden vom Zündschloss mit Batterieplus gespeist (die OKIs brauchen Plus, damit die Elektronik arbeiten kann).






    :wavey:

    :wink1:


    Das haben wir vor längerer Zeit hier schonmal ausfühlich durchgekaut ...

    Die Wechselspannung von der LiMa gibt gleichgerichtet ohne Batterie eine stark pulsierende Gleichspannung. Die "Ladephase" (Aufbau des Magnetfeldes) der einen Zündspule fällt so weit mit einer "Hochphase" der Gleichspannung zusammen, dass der Zylinder einen brauchbaren Zündfunken bekommen kann (ob schwach oder sehr schwach, hängt vom Gesamtzustand des Systems ab). Die andere Seite bekommt - weil im entscheidenden Moment am Tiefpunkt der Gleichspannung - keinen brauchbaren Funken.

    Das heisst, bestenfalls läuft die Maschine ohne Batterie nur auf einem Zylinder, wenn nicht bestens, dann garnicht.


    Lässt sich auch mit einem "Batterie-Eliminator" nicht soweit glattziehen, dass es für saubere Zündung auf beiden Zylindern reicht.






    :wavey:

    :wink1:


    Nach meiner unmaßgeblichen Erfahrung ist die Verdünstung über die Belüftung nicht das Problem - es kondensoert Wasser aus der Luftfeuchtigkeit im Benzin. Das sammelt sich dann unten in der Kammer und wird beim Start als erstes angesaugt. Kerzen nass, aber da brennt nix mehr. Ich habe an die nassen Kerzen das Feuerzeug drangehalten und konnte zusehen, wie sie langsam abtrockneten. Das war absolut unbrennbar, das waren keine schlechter entzündlichen Benzinbestandteile ...


    Vergaser weitgehend leerfahren vor dem Abstellen hilft - nach ein paar Versuchen hast Du raus, an welcher Ecke Du kurz vor zuhause den Hahn zudrehen darfst (ca. 1 Kilometer).






    :wavey:

    Moin und :welcome:

    die Spannungsversorugung der Zündspulen durch neue Kabel sowie ein ?!Relais?! optimieren kann… Da kriege ich schon Kopfschmerzen, Masse über den Rahmen schon klar, aber Plus geht doch über die Oki‘s…. Wo soll da nen Relais rein?

    Wenn ich die Zündanlage richtig in Erinnerung habe, bekommen die Zündspulen Plus vom Zündschloss - mit allen Verlusten über lange (und eher dünne) Leitungen und Steck- und Schaltkontakte.

    'ne direkte Anbindung mit dickerem Kabel und nur noch dem Schaltkontakt im Relais kann da durchaus was bringen.


    OKIs simulieren elektronisch die Unterbrecherkontakte mit dem entsprechenden Verhältnis von "offen" zu "geschlossen" (Schliesswinkel), so dass eine OKI-Zündung genau dieselbe Zündspule verwenden kann wie eine Unterbrecherzündung.


    Nur CDI-Zündungen (egal ob AC-CDI oder DC-CDI) haben kein direktes Plus an den Zündspulen - CDI-Zündungen brauchen aber auch andere Zündspulen.






    :wavey:

    :wink1:


    Der "eine" Kondensator sind zwei Kondensatoren in einem Gehäuse - einer gelb gegen Masse, der andere blau gegen Masse.

    Der eine (blau gegen Masse) scheint kaputt zu sein, der andere wird dann aber auch nicht mehr im besten Zustand sein. Deswegen entweder einen originalen Doppelkondensator als Ersatz verbauen, oder je einen Einzelkondensator an blau und gelb (jeweils gegen Masse) anschliessen.






    :wavey:

    :wink1:


    Vermutlich Kondensator kaputt - infolgedessen der Kontakt auf der "blauen" Seite verbrannt, deshalb schliesst er nicht mehr richtig. Vorsichtig nachfeilen, korrekt einstellen, Kondensator abklemmen und nochmal messen. Wenn dann bei "offen" 12 Volt und bei "geschlossen" 0 Volt anliegen, neuen Kondensator anschliessen (muss kein originaler sein, kann auch von 'ner fremden Unterbrecherzündung stammen) und laufen lassen.


    Empfehlenswert ist allerdings, auch auf der "gelben" Seite 'nen neuen Kondensator anschliessen - wenn Du keinen derartigen Doppelkondensator findest, dann eben zwei "fremde".


    Hundertstelvolt-Werte sind Messungenauigkeiten.






    :wavey:

    ... nochmal ...


    Meine ganz spezielle Empfehlung: Hier 18er Ritzel, 34er Kettenrad und eine Kette Deiner Wahl nehmen. Passt und gibt deutlich weniger Drehzahlen für besseres Cruisen.


    Kette mit Nietschloss auf der Werkbank vernieten, zum Einbau Schwinge ausbauen, die Stahl-Hülsen aus den Schwingenlagern nehmen, alles gut reinigen und mit viiiieeeel frischem Fett wieder zusammenbauen, Und dann alle 7500 Kilometer mit der kleinen Fettpresse nachschmieren.






    :wavey:

    :wink1:

    Sehe da aber auch nur die Blätter mit sechs Bohrungen...

    Die "Beispielbilder" auf den Shop-Seiten sagen garnichts - viele Shops machen sich nicht die Mühe, jedes Produkt individuell abzubilden.

    Im Board-Shop sind Kettenräder mit 4 Löchern in verschiedenen Größen - auch mit 35 Zähnen. Ggfs. bei CB 400T erstes Baujahr suchen - "Sondergrößen" gibt's oft nur für die 530er Kette, nicht für 520er.

    Oliver


    Ausserdem kannst Du Dir hier die heftig sinnlose Zitiererei sparen - das ist 'ne bekloppte Masche aus den asozialen Netzwerken :crazy:






    :wavey:

    Hi,


    alles was Du brauchst, bekommst Du im Board-Shop :D

    :wink1: Oliver war schneller ...



    Kettensätze mit 5-Loch-Kettenrad sind für die 84er CB 400N - ein 84er Modell der CM hat es eigentlich garnicht gegeben, das war das 83er Modell, was hier 84 noch verkauft wurde.

    Viele Shops sch(m)eissen die Teile einfach durcheinander, weil irgendwo mal der irrige Ansatz aufkam, dass CB 400N und CM 400T bzw. Custom so gut wie identisch wären. Sind aber an sehr vielen Stellen verschieden, deswegen ist bei den meisten (insbesondere den billigeren) Online-Shops besondere Vorsicht angesagt :o






    :wavey: