Beiträge von Halbliter

    Ich meine ja, dass die Adventureschiene sowohl bei PKW (SUV) als auch im Kraftradbereich (Enduro) noch ne Zeit lang stark nachgefragt wird, und das ja nicht nur national.

    Entsprechend baut Honda seit Jahren aus und modernisiert langsam die Flotte:

    Bei den 125ern kam mit der Monkey eine Mini-Enduro, bei den 250ern die CRF, inzwischen zur 300er geupgradet.

    Mittendrin die X als Crossover bisher und obenrum die 1000er/1100er AT sowie die nun ausgelaufene 1200er X, die ja mit der weitern gewachsenen AT mit ersetzt wurde.


    Eine 125er Reiseenduro für B196er wie weiland die kleine Varadero würde schon passen oder auch das 2019 auf der Eicma vorgestellte Enduromodell der 125er Serie.

    Genauso wie ne echte Transalp, da denke ich sogar eher an 21Zoll vorn. Wir werden sehen...

    Genau, 2023 wird das alles erstmals überprüft:


    "Größter Haken des Pariser Abkommens ist, dass es nicht rechtlich bindend ist, sondern auf freiwillige Umsetzung in den einzelnen Staaten setzt. "

    ok, da haben wir dran vorbeigeredet: Völkerrechtlich in Kraft getreten (=ratifiziert) ist der Pariser Vertrag eben in fast allen Ländern der Welt. Es hat aber keine juristischen Folgen, wenn das 1,5Grad - Ziel nicht erreicht wird und die Klimaschutzpläne der einzelnen Staaten schöngerechnet werden.


    Aber pacta sunt servanda - Verträge sind einzuhalten. Wenigstens das Bemühen um zugesicherte Ziele.


    Grundsätzlich ist Klimaschutz aber ein weltweites Bestreben. Staaten wie China werden künftig noch mehr ausstoßen, wir müssen jetzt schon runter. Und ja, das schnelle Abschalten von mehreren KKW in den nächsten Monaten (alle so plötzlich) wird sicher nicht ohne ein Mehr an CO2 gehen. Da kann man nicht dran vorbei. Dennoch wird der Verkehr nicht CO2-neutral werden, wenn er mit fossilen Verbrennern betrieben wird. Und wir kommen nicht minus 95%, wenn nicht zumindest der Verkehr zu Lande fossil auf nahe null geht.

    Dann muss aber die Flotte

    CB 500 PC32, CBF 600 NA PC43, CA125 Super Cub JA48 sofort verschrottet werden. Sonst ist Wasser predigen und Wein saufen!

    Paris haben 200 Staaten unterschrieben, ja, rechtlich bindend aufgenommen haben dies nur wenige. Mal nachsehen. Wird nur nie gesagt. Das nur als Randnotiz.

    189 von 196 unterschreibende Staaten haben den Vertrag ratifiziert. Wird gesagt und ist überall nachzulesen. Auch für Randnotizen sollte man sich informieren. ;) Erst recht, wenn man andere zurechtweisen will. Bei allem Verständnis für deine Emotion.


    Verschrotten wäre nicht meine Herangehensweise für eine vertragstreue Politik, sondern ein rechtzeitiges Handeln.

    Personalisierung der Problematik wie auch Atomausstieg und all die anderen Dinge, auf die man mit dem Finger zeigen kann, um nicht über neue Technologien in der Mobilität zu diskutieren, finde ich aber relativ langweilig.

    Spannender finde ich, wenn jemand sich informiert und erst danach seine Meinung zum Thema schreibt - damit wir hier voneinander lernen.


    Dass das aktuelle Motorrad wohl nicht gleichwertig ersetzt werden kann, sehe ich so und bin damit wohl nicht alleine. Nur lasst uns überlegen, wie es gehen kann, nicht was man alles noch doof findet auf der Welt, bevor man sich über Elektromobilität, Wasserstoffverbrenner oder anderes Gedanken macht.

    Nicht nur wir Deutschen haben uns entschieden, Klimaschutz zu betreiben, sondern quasi alle Staaten der Welt, immerhin rund 200 - bitte mal nach dem Pariser Vertrag sehen.


    Ich kann es nicht fassen, dass das falsche Narrativ, wir Deutschen wären irgendwie besonders klimaschützend oder würden vorangehen im Klimaschutz oder gar die Einzigen sein, immer noch verbreitet ist.

    Das Gegenteil ist richtig: Wir haben das Klima einwohnerbezogen bisher so stark geschädigt wie nur ganz wenige andere Staaten der Welt und treten seit Jahren in Europa auf die Bremse beim Klimaschutz - weniger als Polen, aber mehr als bspw. die Niederlande.


    Nun sind wir da, wo der Paradigmenwechsel nicht für alle schmerzfrei werden wird, auch im Verkehr. Dazu haben zu viele seit 30Jahren (Rio 1992) die Augen verschlossen. Jetzt wird es natürlich alles viel schneller gehen müssen. Leider.


    Die meisten Menschen begreifen erst die Veränderungen, wenn sie beginnen und nicht bereits, wenn sie sich abzeichnen. Das wird in der Gesellschaft und auch in diesem Forum viel Wut geben, wenn wir in Deutschland unsere internationalen Verpflichtungen umsetzen.

    Schön fände ich, wir würden über die Alternativen offener diskutieren anstatt über die Veränderungen nur zu lamentieren. Neugierig sein, interessiert sein, informieren.

    Dann merkt man schnell, dass Elektromobilität wirklich nicht nur so ne kurze Mode ist.


    Und weil wir Motorradforum sind: Ich jedenfalls möchte weiterhin Motorrad fahren.

    Auch, wenn ich es irgendwann mit Verbrennungsmotor und fossilem Treibstoff nicht mehr machen darf. Und deshalb bin ich interessiert, wo der Weg hingeht. Das ist doch ungeheuer spannend, wenn eine so lange Zeit führende Technologie ersetzt werden muss! Finde ich jedenfalls. Da lohnt doch, diese Entwicklung interessiert zu begleiten anstatt ablehnend die Augen zu verschließen vor dem, was kommt.

    die X ist noch immer die X einfach mit etwas weniger Federweg.....auf der S bist ganz anderst gesessen....zumalen die S auch ne andere Front hatte....

    Das X steht für mich für "Cross" und damit "Adventure". So ordnen die Marketingleute von Honda ja die X noch ein. Nur entspricht das nicht dem Fahrzeug - der geringe mögliche Rampenwinkel (wenig Bodenfreiheit in Verbindung mit langem Radstand) dürfte schon bei nem hohen Bordstein ein großes Problem haben.


    Für mich ist es eher ne S Touring.

    Dass eine neue Transalp kommt, nehme ich seit Jahren an.

    Nur wann, ist interessant.

    Mit Auslaufen der alten NC750X und quasi Umbenennung der NC750S zur NC750X (wenn man nach Bodenfreiheit und Federweg geht), kann man die NC auch mit viel Phantasie keine Adventuregene mehr bescheinigen.

    Damit ist die Lücke inzwischen riesengroß.

    Ich denke, das wird nicht mehr zu lange dauern bis zur Vorstellung der Transalp oder eines Prototypen.

    Eben.


    Zu den Spritkosten: Da haben wir die nächsten Jahre immer rund 7Cent/a mehr werden, aber dann kommt mit deutlich steigender CO2-Bepreisung wohl der Hammer noch in den 20ern. Ich rechne bis 2030 mit 2,50 bis 3 Euro je Liter Benzin.

    Dann werden die tollen Motorräder, die acht Liter verbrauchen, auch irgendwie uncooler, gerade für Tourenfahrer.

    Auch deshalb würde ich heute schon verstärkt auf nicht zu durstige Motorräder schielen.

    Mit ner Cub oder Monkey tun auch 3Euro je Liter nicht weh, selbst 4Euro pro Liter wäre noch lange kein Todesurteil gegen so sparsame Motoren.


    Und es ist wie immer schon: Achten wir eher auf effiziente Motoren, können wir länger Verbrenner fahren. Ist uns das egal und kaufen nur blind, was uns Spaß macht, müssen wir uns schneller vom Verbrenner verabschieden.


    Gerade die oft ablehnende Haltung zu effizienten Antrieben haben uns doch in die Lage gebracht, dass wir nun eine enorm schnelle Transformation schaffen müssen. Hätten wir mal eher gespart... - aber die Mehrheit wollte es anders: Alles verprassen bis zum harten Schnitt. Leider.

    Ich mag Precht und habe auch Bücher von ihm im Regal stehen, u.a. "Tiere denken". Da ist er absoluter Experte. Im Denken generell und bei Tieren sowieso.


    Und er hat bei derzeitiger Akkutechnik ja recht, aber das sind -im Gegensatz zum Atommüll und auch der Probleme durch die immer weiter steigende Verbrennung fossiler Energien - schon derzeit lösbare Probleme. Seine Aufregung ist sicher keine Werbung für Verbrenner, sondern eher denjenigen geschuldet, die Monsterakkus in Monsterautos fahren und glaubten, sie seien schön öko unterwegs.


    Ohne Akku wird es wohl auch langfristig nichts werden, die Akkutechnik ist im Automobilsektor mehr als eine Übergangstechnologie, wie ich meine. Ich hoffe aber auf kleine Akkus für Seltenfahrer und den üblichen Alltagsverkehr und in einer Wasserstoffwirtschaft dann Reichweitenverlängerung durch wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen, um auf die derzeit bevorzugten Riesenakkus verzichten zu können.


    Aber wir steigen beschlossenerrweise aus der Ölverbrennung aus. Und wenn wir nicht mit der individuellen motorisierten Mobilität nicht aufhören wollen, geht es nur mit Alternativen. ;) So schlecht man sie auch findet: Beim Alten kann es nicht bleiben.


    Beim großen, leistungsfähigen Kraftrad haben wir weder Platz für riesige Akkus noch will jemand soviel Gewicht mitschleppen. Heißt, dass natürlich auch die Ladbarkeit in absoluter Menge langsamer ist als bei großen Akkus. Auch für große Wasserstofftanks ist der Platz nicht da. Tauschsysteme immer noch schwerer Akkus sind bei großen Zweirädern auch ein Problem. Bleiben synthetische Kraftstoffe für Verbrenner, die irgendwann aber wohl unglaublich teuer bzw. stark reglementiert würden - oder man akzeptiert, dass 200PS und 200km/h nicht unverzichtbar sind. Da sind jedenfalls größere Veränderungen als beim PKW absehbar.

    Spannend allemal.

    Die Ereignisse überschlagen sich ja, weil unsere Einsparungen rechnerisch nicht zu unseren Beschlüssen passen. Weltweit. Jedoch ist es eben nicht unwichtig, wie sehr wir Europäer sparen, denn wenn wir unser gesamtes CO2-Budget erweitern und Asien und Afrika dann mehr einsparen sollen, wird das nicht funktionieren. Wir haben seit Beginn der Industrialisierung viel verbraucht, also müssen wir auch zuerst runter.


    Der Kohleausstieg erst 2038 wird imho nochmal angefasst.


    Ansonsten empfinde ich es als zu negativ, wenn man die heutige Akkutechnologie mitsamt ihrer Problematiken als langfristiges Argument gegen die Elektromobilität heranzieht.

    Der Verbrenner hat ein Ablaufdatum seit Paris und das wird bei bald zehn Mrd. Menschen auch nicht einfach, großflächig landwirtschaftliche Flächen für Energiepflanzen umzuwidmen, um weiterhin den ineffizientesten motorisierten Antrieb, den es gibt, immer massenhafter weiter zu betreiben. So schade ich das finde, denn ich mag Verbrennungsmotoren: Sie haben keine lange Zukunft mehr in der Massenmobilität und sind imho nur in Nischen denkbar. Die Frage ist, ob das Kraftrad eine Nische ist, wo das so sein wird.


    Denn wie man das beim Kraftrad hinbekommt, v.a. starke (imho weniger wichtig) als auch Tourenmotorräder zu ersetzen, hat mir noch niemand erklärt. Ich bin in gut zwei Wochen über 4000km meist sehr kleine Landstraßen durch sechs Länder gefahren, manchmal gab es 100km keine Tankstelle. Völlig utopisch, dass ich da u.a. in bosnischen Dörfern alle 100km sechs Akkus á 12 kg bei einer Tauschstation wechsle oder stundenlang lade.

    Klar muss man das nicht machen. Es muss auch nicht alles so bleiben wie es ist. Aber es wäre schade, wäre das nicht mehr möglich.

    Es wird jedenfalls auch bei künftigen Akkutechnologien keine Riesensprünge der Energiedichte geben. Ich halte das Akkuauto für wirklich klasse und sehe bspw. keine großen Vorteile, sondern eher Nachteile von Wasserstoff-betriebenen Brennstoffzellen. Beim Motorrad ist dies anders. Machen wir uns nichts vor: Ein elektrisch betriebenes Tourenmotorrad ist derzeit sowas wie ne menschliche Reise zum Mars: Nicht gerade morgen umsetzbar.


    Wer Touren fährt, wird also gar nicht erst überlegen und sich in den nächsten Jahren immer noch Verbrenner kaufen.

    Aber wer nur von hier nach da fährt, pendelt usw., der wird sicher in den nächsten Jahren immer mehr auch interessante Alternativen finden.


    Der Fahrspaß eines Elektromotorrads ist ja nicht geringer, im Gegenteil. Zumindest man keinen 300kg-Akku in nem Anhänger mitschleppen muss.

    Nur meine Meinung:


    Das ist eine interessante Frage, die hier zu diskutieren manche nicht gern sehen.

    Es gibt da leider immer enorm viel Emotion in der Debatte und zu wenig Orientierung an der Datenlage.


    Bei PKW und Bus/LKW sieht man zuletzt die sich bereits seit Paris 2015 beschlossene Veränderung und große Autokonzerne wenden sich vom Verbrenner ab - etwas, was hier vor wenigen Jahren von einigen für Hirngespinste gehalten wurde und sich diejenigen, die auf den Paradigmenwechsel durch Paris hinwiesen, sich Dummheit/Ideologie oder wenigstens Grünennähe vorhalten lassen mussten, wo doch simple Beobachtung und Lesen von relevanten Veröffentlichungen reichte.


    Das Kraftrad läuft im Gegensatz zum PKW noch etwas unter dem Radar der Öffentlichkeit, aber durch unser quasi Nichtstun in Sachen Klima in den letzten Jahrzehnten wächst der akute Handlungszwang jedes Jahr enorm, Paris ist quasi nicht mehr zu halten oder wird zu drastischen Brüchen führen.


    Es ist inzwischen wirklich denkbar, dass nicht erst in 25, sondern bereits in zehn Jahren viele herkömmliche Verbrenner fast wertlos sein werden, weil die Zwänge eine große Veränderungsdynamik mit sich bringen und es einfach zu wenig Nachfrage nach den Abermillionen Verbrennern mehr gibt, Krafträder eingeschlossen.


    Ich würde mir dennoch noch ein Verbrenner-Zweirad in den nächsten Jahren kaufen, weil die Alternative für Tourenfahrer noch nicht vorhanden ist: Es gibt in Europa (in Asien teils schon!) keine guten Tauschakkusysteme. Und weder Flusszellenakku-Krafträder mit Infrastruktur oder Brennstoffzellenakkus mit einer Wasserstoffinfrastruktur oder besonders schnell ladbare Feststoffakkus, um mal drei mögliche Alternativen zu benennen.


    Für Pendler oder Leute, die höchstens mal kurz eine Hausstrecke fahren und einen persönlichen Stellplatz mit elektrischem Anschluss haben, ist zwar eine Alternative bereits heute vorhanden. Und ein kleiner Stadtroller kann bereits heute elektrisch besser sein als explosiv angetrieben. Aber ansonsten ist noch ein weiter Weg zu gehen.

    Ich bin in den vergangenen Wochen über 4000km meist untergeordnete Verkehrswege leicht überladen gefahren (0 km Autobahn; am weitesten war Mostar/Bosnien-H.) und kann das Fahrverhalten ggü. 2019 inzwischen hinreichend vergleichen:

    Meine gewählte Konfiguration ist merklich besser als 2019 mit Serienbein.


    Zwar hängt das Motorrad immer noch etwas zu tief (Lichteinstellung musste ich anpassen) und leider hat sich der Leerweg des Verstellers leicht erhöht (hier wird man wohl ab und an mal ne Wartung machen lassen müssen), aber das Fahrwerk macht alles mit, was ich wollte, der Fahrspaß hat sich erhöht.

    Es ist mit maximaler Vorspannung (also rund 20mm) und maximaler Zugstufe komfortabel mit Reserven. Alleine mit 40kg Gepäck musste ich Zugstufe und Vorspannung reduzieren, bin (nur) den Vršic mal alleine gefahren, gleich mit anderer Vorspannung, aber mit maximaler Zugstufe, das war insbesondere bei den dortigen Asphaltberwerfungen unschön, das merkt man sofort. 15Klicks auf und es passte.


    Zaubern kann das Motorrad aber nicht. Die Hecklastigkeit führt dazu, dass sogar so eine 600er beim Gasaufreißen aus niedrigem Tempo bergauf vorne sehr leicht wird, das Vorderrad wird dann besonders nervös, versetzt bei Unebenheiten bzw. kommt sogar leicht hoch. Also 1.Gang aus der Kehre aufreißen und dabei zum Überholen ausschwenken führt auch mal zum Springen - da fehlte keine Leistung, da fehlte Gewichtsverteilung nach vorn.


    Allgemein ist die Nervosität der Front nun eher das Problem als ein unruhiges Heck: Kurvenschotter ließ immer wieder die Front zu leicht rutschen, einmal habe ich das auf Video, das muss ich aber noch auswerten.

    Was mir auffällt und weshalb hier wohl auch niemand großes Interesse zeigt: Die CBF 600 sieht man nie als Reisemotorrad für zwei. Nicht ein einziges Mal gesehen.Hi Schade egtl., denn sie hat ein gutes Langsamhandling, gerade am Hang gibt es beim Rangieren voll beladen auch bei meinen langen Beinen Sicherheit, die eine Reiseenduro niemals bieten kann; die Vibrationen sind ordentlich, es ist viel Platz für zwei vorhanden. Und ich war auf Motorradstrecken schneller unterwegs sogar als die meisten Solofahrer auf egtl. sehr viel schnelleren und besseren Bikes. Weil man sich wirklich sicher fühlt auf einer CBF.

    Kann ich nur zur Nachahmung empfehlen und das YSS-Federbein ebenfalls.2021-09-06-18-59-27_copy_1024x576.jpg

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    Wie soll man überhaupt in Österreich die extrem liberalen Tempolimits reißen? Da darf man doch meist legal mit 100 durch den Ort pfeffern, weil die Durchgangsstraße durch kleine Orte einfach als "außerorts" gilt, die Ortsgrenze an den Einmündungen beginnt.

    Ich war ziemlich verwundert, dass es immer noch so ist. Dazu keine kurvenspezifischen Limits, das ist alles immer noch sehr liberal und für uns Motorradfahrer richtig dufte.


    Das Gegenteil bspw. in Kroatien: Dort ist man lange innerorts unterwegs, auch wenn kilometerlang kein Haus da ist. Dafür hält sich keine Sau an die Begrenzung und man bügelt durch das Land wie ein Henker.


    Exzessivüberschreitungen sind für so Motorradjournalisten natürlich ein wichtiges Thema, ansonsten einfach mal ein wenig diese kreisrunden Schilder mit dem roten Rand ansehen und sich etwas danach richten, das kann nicht schaden.

    Nee, der Radstand der Monkey ist bedeutend geringer als der der Grom: 1155 mm bei Monkey alt, 1145 mm bei Monkey neu, die Grom hat 1200mm.


    Einen Forza fände ich im innerstädtischen Kurierdienst viel zu lang, unhandlich und schwer, man will doch vorankommen. Die kann man nicht einmal überall parken. Die Super Cub kann ich dagegen sehr empfehlen: Große Räder, auch Vorderrad-ABS, auch wenig Verbrauch, aber die linke Hand haste frei. Befestigungsmöglichkeiten am Lenker sind aber Mangelware. Super dafür: Formidabler Spritzschutz. Die fährste ne Stunde durch den Regen und mit einem Zewa vorn unten am Beinschild haste quasi alle Spuren beseitigt. ;) Reichweite aber gering. Roller sind teils noch besser im Spritzschutz, aber manchmal recht eng für lange Beine, die Tanks oft auch leider eher klein (750km Reichweite wie bei der F ist aber auch schwierig). Ich würde als Kurier aber statt der Cub einen kleinen Roller nehmen. Einfach weil man schnell sein will und am schnellsten, zumindest innerorts, ist ein Roller. Tiefer Einstieg. Hop on, hop off. Zackzackzack. Dafür haste keine Hand frei, mit links wird ja auch gebremst.


    Zumindest sollte der Roller ne Feststellbremse haben, das ist bissel das Problem der Cub, die rollt auch im 1.Gang rückwärts weg.

    Du monkey 😄, das wäre für die Arbeit als Lieferkurier in der Stadt. Der Monkey ist schön klein und der Sprit verbrauch wäre auch super für die Arbeit. Nur halt etwas zu tief für meine größe.

    Die Monkey ist toll. Für Kurierfahrten ist eine CB aber wohl besser geeignet: Auch enorm kleiner Wendekreis, gleicher Verbrauch, aber nochmals deutlich mehr Reichweite. Große Räder, die gerade bei Ablenkungen, die Kurierfahrer haben, auch mal Schlaglöcher besser verdauen. Und v.a. guten Spritzschutz - die Monkey saut sich und Fahrer komplett ein. Mehr Platz außerdem und deutlich billiger und bissel schneller.


    Mit größeren Rädern, dann zwangsweise längerer Schwinge, tausenden Euros Kosten für Einzelabnahmen wird die Monkey auch nen kleinen Handlingsvorteil einbüßen. Vorteil Monkey v.a. wegen Front-ABS und geht besser auf Sand.