Beiträge von muepi

    Sagt mal, hier ne ganz dumme Idee, an die ich selbst nicht wirklich glaube..., aber ungewöhnliche Probleme erfordern ungewöhnliche Ideen:

    Du sagt sofort wenn Du einen Gang einlegst geht der Ärger los...

    Ich weiss nicht wie das bei den ganz alten Kisten war, aber bei meiner ( Bj 85) gibt es Sicherheitsfunktionieren bezüglich Leerlauf eingelegt, Kupplung gezogen, Seitenständer eingeklappt etc.

    - Ich denke ihr wisst was ich meine, und wenn da noch jemand rumgefingert hat.....

    wer weiß was die Zündspannung da macht.

    Wie gesagt, ist rel. weit hergeholt, aber wenn es sofort beim Gangeinlegen losgeht ???

    Das hört sich schwer nach nem korrodierten Kontakt an, wenn Strom fließt ( Blinker an )

    wird der warm, der Übergangswiderstand wird noch höher, die Lampe geht aus. Kühlt sich das ganze etwas ab, geht es (meist) wieder.

    Öffne also zuerst mal den Blinker und schau Dir die Kontaktzunge an! Da kommt ja auch gerne mal Feuchtigkeit rein.

    Etwas nachbiegen? ein wenig Abschmirgeln ?

    Ansonsten besteht für die Steckververbindungen das gleiche Risiko, also ggf. korrodierte Stellen reinigen.

    (Vermutlich sitzen da nochmal Stecker im Heckbereich)

    LG, Peter

    So sehe ich das auch,

    ich hoffe das der Verkäufer die wirklich „entdrosselt“ - hat zumal bei Wiki auch was von anderer Nockenwelle steht...

    Ich hoffe das die nicht schon gedrosselt war

    - auf 10 PS


    denn ich habe meine 17 PS 125er Zündapp noch, und die war auch für manche 250 er gut genug, in den Kurven allemal

    Es gibt eine Leitung von der Hauptsicherung zum Zündschalter, ( rot) von dort über die Sicherungen zum Lichtschalter (schwarz rot) . Allerdings wird die Spannung für die Anlass taste direkt am Zündschalter abgezweigt...

    - hab nur mal schnell auf den Schaltplan geschaut, aber ich denke bin nicht ( unterwegs) dem falschen Draht gefolgt.

    Demnach würde ich sagen Zündschalter, bzw Steckstelle am Zündschalter prüfen

    Hm, hab es gerade erst gelesen...

    Was für ein Pech!

    Das heißt der ganze Lagersitz hat sich losgerappelt, bzw ist ausgeschlagen.

    Also eigentlich brauchst Du ein anderes Motorgehäuse!

    Da es aber jetzt eh kaputt ist.... ( ja ich weiß das ist Murks) würd ich entweder versuchen das Lager einzukleben,

    es gibt auch so Sachen wie Diamant Kitt etc, ich weiß aber nicht wie das bei so Dünnen Schichten ist.

    Dazu müßte der Lagersitz aber halbwegs "rundherum" ausgeleiert sein, damit Du nicht radial auf das Lager drückst.

    Oder, (hast Du noch von den Plastikmessstreifen? ) das Spaltmaß ermitteln, und mit Metallsreifen unterlegen.

    Komme nicht aud die richtige Bezeichnung,( arbeite als E-Techniker im Maschinenbau, und kenne das von da)

    Das ist quasi ne Fühlerlehre als Meterware, gibt es in diversen Dicken, und sollte auch nicht teuer sein.

    Wie gesagt das ist Murks, aber wenns eh kaputt ist? Nen Versuch ist es wert, und wohl zuerst besser als jetzt.

    Das Gehäuse ist eh auf, so das die verlorene Arbeitszeit eh da ist.

    Wenn es wieder klappert weiß Du ja Bescheid, und in der Zwischenzeit kannst Du in Ruhe nach nem alten Gehäuse ausschau halten.

    Aber wenn Du doch den Motor auseinander hattest, dann hast Du doch auch die Nockenwellen in der Hand.

    Ich hab noch keine defekten gesehen, könnte mir aber vorstellen das das bei so einem Geräuch sichtbar wäre.

    Ja, vermutlich gast Du Recht, lass es laufen und halt ein Auge drauf.

    Anderererseids lässt mir das selber auch keune Ruhe; hab ja auch bei warmem Motor ein Geräusch.

    Ich habe mir die Tage eine APP der RWTH Aachen installiert (heißt phyphox) die kann unter Ausnutzung der Handy Sensoren diverse physikalische Dinge, unter anderem Frequenzen (Audio Spektrum) aufzeichnen und analysieren. Der habe ich Dein Geräusch "vorgespielt":

    Da ist eine Grundfrequenz von 117,18 Hz (das sind die vier Zylinder denke ich)

    117,18Hz x 60 = 7030,8 dividiert durch vier (Zylinder) = 1757,7 1/min

    danach hättest Du das also bei 1750 Umdrehungen aufgenommen (könnte das sein ? - rechne ich das überhaupt richtig?

    Dann ist da eine zweite Frequenz von 257,8 Hz (die manchmal von auch 234,3 Hz beträgt)

    die tritt impulsartig ca alle 2 Sek auf - das schein das Klackern zu sein (ich vermute das die 257Hz eine Frequenzmischung des Klackergeräuschs darstellen)

    - so, und jetz bin ich mit meinem Latein am Ende.

    - Fals die 1750 1/min stimmen (oder falls es auch nur die Hälfte wäre) dann drehen die Nockenwellen mit der Hälfte, also 875 1/min oder 437, auch wenn man das durch vier teilt, (also nur bei für einen Zylinder ) ist da nichts was nur alle zwei Sekunden drann kommt.

    Also Freuer frei, wer hat ne Idee?

    (ich akzeptiere auch "harte" Wahrheiten; in dem Fall "schleift Streiten den Geist", also raus mit den Kontroversen ideen!

    Sorry, aber ich muss das mal sagen, hier im Board wird im Zusammenhang mit Vergasern so häufig von Ultraschall geschrieben, das man da gefühl bekommt das gehöre zur "Inspektion"

    - Also meine Bolldor ist von 1985, die XL250 von 1978, hab noch ne CB500 von 1995, und ne Zündapp vom 1972

    KEINER der Vergaser hat jemals "Ultraschall" gesehen, ich kann mir gar nicht erklären warum die überhaupt laufen....

    So jetzt zur Schwimmerkammer:

    Endweder hängt der Schwimmer, oder es ist nach der Standzeit Dreck der sich im Tank in den 6-8 Jahren abgesetzt hat natürlich gleich nach dem Starten in das ein Nadelventil gelaufen / gefallen, und jetzt kann das natürlich nicht schließen. - Die Kammer läuft über, und am Überlauf sind nat. die Schläuche an denen der Spritt rausläuft.

    Ich weiss nicht welcher Vergaser an der Sevenfifty der Sprittleitung am nächten liegt, aber mit etwas Glüch ist es ja der der auch zuerst den Dreck abbekommen hat, und einer der beidern anderen Kammer man ohne zu großes Werk drankommt.

    Ansonsten mach mal eine Kammer ab, und schau mal wie es da aussieht, denn bekommst Du ein Gefühl was noch nötig wird, oder werden könnte.

    Wenn da deutlich Schmutz drin ist der nicht schon am Boden angekrustet ist, sondern evtl. aus dem Tank gekommen ist, dann musst Du den Tank leeren, den evtl. Schmand rauslassen und auch den Benzinhahn mal rausschrauben, da sollte auch ein Sieb dran sein.....

    Und schau mal in den Tank ob da kein Rost ist !!!

    Wenn du die erreichbaren Schwimmerkammern 1 und vier ab hast kannst Du evtl prüfen ob der Problemkanidat dabei ist ( Benzinhahn auf, Anlasser laufen lassen damit der Unterdruckhahn auch öffnet und sehen ob beim anheben der Schwimmer die Ventile dichten) Ja, Du wirst eine dreitte Hand brauchen

    Vielleicht hat Du ja Glück, und die Vergaser an die du nicht drankommst sind unschuldig!


    Ich wünsch Dir etwas Glück, einen Versuch ist es wert!