Beiträge von muepi

    denke auch Bremspumpe,

    hab mir da an der BolDor auch schon nen Wolf gesucht.

    Die Bremse hat ewig leicht geschliffen, und wurde warm.

    Reparatursatz für den Bremssattel nichts… Bremspumpe gereinigt -nichts… Sattel getauscht nichts…

    Und irgendwann war es doch nach nem reinigen der Bremspumpe weg.

    ich gehe mal davon aus das wenn da Kupferschleifbahnen sind es auch eine Erregerwicklung gibt! ( deren Widerstand hast Du ja auch schon gemessen.

    Jetzt wäre es natürlich nicht schlecht wenn Du den Strom durch die Erregerwicklung, sprich durch den Rotor messen könntest. ( der wird durch den Regler ein und ausgeschaltet )

    Dazu musst Du natürlich das Messgerät in Reihe schalten was natürlich etwas Bastelei erfordert.

    Wenn Du nun wieder an dem Punkt bist wo Du die vollen 14,5 V an der Batterie mißt müsstest Du zugleich auch den vollen Erregerstrom messen ( brauchst natürlich zwei Messgeräte).

    Wenn Du dann nach Licht ein wieder den Spannungseinbruch hast, und der Erregerstrom gleich geblieben ist kannst Du den Regler und den Rotor schon mal ausschließen -dann ist der Erregerstromkreis ok. Das lästig dann aber darauf schließen das der Spannungseinbruch ein vermutlich Spannungsabfall ist…..

    Ein Spannungsabfall entsteht durch Stromfluss durch einen Widerstand, durch einen Kupferdraht genauso wie durch andere Leiter.

    Also auch durch Steckverbinder und ähnliches. Das heisst in dem Fall alles auf dem Weg vom Stator zur Batterie!

    Wenn z. B die Spannung am Stecker des Stators noch „gut“ ist… ( auf der Statorseite )

    Aber Achtung, das ist ja Drehstrom, Du kannst da ruhig zwischen zwei Phasen messen, aber die Messung ( Wechselspannung) ist von der Frequenz ( Motordrehzahl) beeinflusst, und der Messwert ist dann ja vor der Gleichrichtung nicht der Wert den Du an der Batterie mißt. Wenn dieser Wert sich aber bei gleicher Drehzahl bei Licht an /aus nicht viel ändert muß Du nach dem Spannungsabfall hinter diesem Messpunkt suchen, dann ist da ein (Übergangs)-widerstand zu hoch.

    ( Der Spannungsabfall an einem Widerstand ist vom Strom abhängig, und daher ohne Licht deutlich geringer!

    und von mir ne Ergänzung bezüglich der leeren Batterie:

    Habe heute die Kiste mal angeworfen

    ( übrigens nach 5 Monaten, vorher den alten Sprit aus den Schwimmerkammern gelassen, und dann waren auf Anhieb alle vier Zylinder da)

    Aber ok die Batterie war leer, also ein guter Test für Dein Problem:

    Die unter 12V im Leerlauf kann ich ( sogar ohne Licht ) bestätigen.

    Aber bei 4000 1/min waren es auch mit Licht mehr als 14V

    - also mußt Du den Ladekreis nach der oben erwähnten Anleitung noch mal prüfen.

    wie voll ist denn Deine Batterie bei den Messungen?

    Die 11,7V bei Licht und Leerlauf kommen mir bekannt vor, da entlädt sich die Batterie ..

    ich weiß das ich bei viel Stadtverkehr speziell an der Ampel das Licht ausschalte, weil ich sehe das die Spannung da auch bei guter Batterie auf etwa 12 V fällt.

    Ich hab ja ne 750 F2 mit Voltmeter ( das ist sicher kein Präzisionsinstrument, aber daher weiß ich was sich so tut )

    Bei 4000 sollten es aber schon etwas mehr sein, wenn aber die Batterie sehr leer ist kann sie die Spannung schon tüchtig runter ziehen, besonders wenn die elektrischen Widerstände etwas erhöht sind. Aber die hast Du ja bereits minimiert.

    Ansonsten mal die Spannung am Rotor und idealerweise auch den Strom durch den Rotor messen, (ich habe leider nicht die Sollwerte, glaube aber dazu gibts hier im Board sogar ne Anleitung zum Runterladen ??)

    Denn da ist ja was der Regler steuert , da sollten bei 11,7V ja die Maximalewerte anstehen. Das das im Leerlauf nicht reicht liegt wohl ( wie ich vermute) am System

    Ja, wie schon ( oben im Thread 2010 ) geschrieben funktioniert das.

    Bei mir kann ich in Ergänzung noch berichten das es 10 Jahre gehalten hat bis der Motor rausmusste.

    Man sollte aber nicht vergessen immer zu prüfen ob der Simmering nicht wegen eines defekten Getriebeausgangslager undicht wurde weil ja auch schon mal Leute die Kette falsch spannen….

    Ein Zweitaktmotor hat ja „in der gleichen Zeit“ (ja ich weiß das ist nicht ganz richtig) einen deutlich höheren Luft Durchsatz, ( 2-Takter alle zwei Umdrehungen einmal Ansaugen 4-Takter alle vier Umdrehungen einmal Ansaugen )

    Daher die Von ZIEHKEIL erwähnen Querschnitt Verhältnisse!

    D.h da kommt vermutlich jetzt nicht Unterdruck zustande um den Vergaser ordentlich Sprit zerstäuben zu lassen.

    Also der Anlasser ist mit Abstand der größte Strom Verbraucher. Wenn der im Stillstand Strom ziehen würde wäre die Batterie in null komma nix leer.

    Ich vermute die Batterie ist einfach schon sehr schlapp, sie lässt sich zwar noch laden, ist aber an der Grenze. Wenn dann der Motor läuft erhöht sich die Spannung durch den Lade Kreis noch ein wenig, und es reicht für Blinker und hupe, aber nicht zum Starten.

    -aber für den Notfall, falls mal ein Kupferring „runtergefallen“ ist..

    Die Dichtung ausglühen ( nicht verbrennen)

    dann ist sie wieder weich, und kann sich wieder an die Dichtfläche anpassen.

    Da gilt natürlich trotzdem der gesunde Menschenverstand; aus nem total „versauten“ Ring macht man natürlich damit keinen neuen.

    So etwas muß ja nicht am Startknopf liegen, normalerweise kann man auch nicht starten wenn z.B nicht der Leerlauf eingelegt oder erkannt wird, der Seitenständer nicht oben ist, bzw. das Signal dazu nicht „ankommt“ etc.

    Erst wenn z.B am Startknopf 12V ankommen aber beim Drücken nicht durchgeschaltet werden ist der Knopf defekt.

    Bei meiner alten BolDor z.B. kann man bei eingelegtem Gang nicht starten, ausser man zieht die Kupplung….

    Versuche also mal ob es dann geht, oder ob am Seitenständer Kabel „rumhängen“!

    Ich denke auch das Oliver richtig liegt.

    Ich hatte schon zwei Gel Batterien die nach weniger als zwei Jahren quasi spontan den Geist aufgaben, also nicht wie bei normale Blei Akkus wo man meist schon vorher merkt das sie nachlassen.

    Und: mein Ladegerät zeigt „geladen“ an wenn die Batterie quasi nichts mehr aufnimmt, bzw.

    ( aufnehmen kann), das heißt nicht das sie „vor Kraft strotzt“!

    Ich tippe auf den Bereich Kerzenstecker.

    Kenne das nach Hochdruckreinigen…

    Mir sind aber auch schon bei Starkregen Zylinder „ausgefallen“.

    Z.B die Abdichtung Kabel zum Stecker altert,

    Wasser dringt ein, und der Funken findet einen anderen Weg.

    Aber auch die unteren Gummikragen an den Steckern sitzen dann nicht mehr so gut, wenn dann Wasser eindringt, der Kerzenisolator feucht wird…. und das trocknet dann ja auch kaum!

    aber schlimmstenfalls müsste man ja mit der Stroboskoplampe prüfen können ob die Verstellung ab der richtigen Drehzahl einsetzt

    ( die untere kenne ich allerdings aus dem Stand nicht) und bei welcher Drehzahl sie endet. ( meine das wäre bei 6000 1/ min??)

    Und dann zur Not die Federn dementsprechend anpassen.