Beiträge von ventrue3000

    Es sind zwischenzeitlich tatsächliuch Zega Pro-Koffer geworden, mit individuell positionierten Haltern passen die auch in den Hepco-Träger. Man merkt auch auf Anhieb, dass die den alten Koffern qualitativ deutlich überlegen sind.


    Ich hatte bereits das zweifelhafte Vergnügen, die Robustheit auszuprobieren (läuft echt bei mir dieses Jahr :-P) und kann daher auch hierzu berichten: Bordsteine verursachen jetzt beim Umfallen nur noch außen vergleichsweise kleine Dellen. Gilt auch, wenn man sich anschließend noch mit draufsetzt. Insofern war die Kofferwahl auf jeden Fall richtig.

    Also ich tendiere ganz stark dazu, mir Zega Pro Koffer an die vorhandenen Hepco&Becker-Träger zu hängen. Ich hab sogar jemanden gefunden, der mir vielleicht einen Anbausatz für 15mm-Rohre verkaufen kann, der passt da glaube ich ohne weitere Modifikation dran.


    Ich bin mir bloß noch unschlüssig, wo man den Anbausatz in Relation zum Träger am besten positioniert, weil hinten unten, wo eine der Krallen eigentlich hingehört, leider der Querbügel abgeschweißt ist. Also muss entweder die hintere Kralle weiter nach vorne oder man dreht das Ganze um 90° und hakt sich vorne ein, so wie die H&B-Koffer das machen. Dann ist zwar ein Verschluss ganz unten im Koffer und schwer zu erreichen, aber das dürfte stabiler sein.

    Nein - wo der Träger bzw. dessen Befestigung gezielt nachgeben kann, ohne die Verkleidung zu schädigen z.B. durch ein Stück Flachstahl dass sich verbiegen kann (und mit 2 Hämmern wieder gerichtet werden kann)


    Aber für deine Bedürfnisse ist das alles eine Nummer zu groß - geh zu HB, SW-Motech und wie sie alle heißen und beschaff dir dort ein passendes Trägerset mit Koffern. Kannst dir dabei auch überlegen einen demontierbaren Träger zu kaufen wenn du weite Teile des Jahres ohne Koffer unterwegs bist.


    Bei Alukisten immer an die Innentasche denken.....

    Ah, verstehe. Aber wenn wirklich unbedingt irgendwas kaputt gehen muss, dann ist die Heckverkleidung doch das am billigsten zu beschaffende Teil, wenn die Alternativen ein neuer Rahmen, Koffer oder Träger sind. Ich hätte kein Problem damit, wenns die zerlegt.


    Abgenommen werden die Koffer höchstens zum Ein- und Ausladen. Ich war seit Jahren nicht ohne unterwegs.


    Den demontierbaren H&B Lock-It-Träger hab ich schon. Der hat die ganzen Aktionen sogar recht gut überstanden und ich könnte ihn weiterverwenden, nur gibt es von H&B halt keine Koffer, die ich haben will.


    Gab es von Touratech nicht mal einen Anbausatz für den 15mm-Rahmen von H&B? Damit wären wir doch dann alle irgendwie glücklich, oder?

    Du musst dich mal entscheiden worauf du maximalen Wert legst.

    Wenn es möglichst robust sein soll, dann brauchst du verschraubte Koffer. Deinen Träger baust du dir selbst auf und kann z.B. https://shop.touratech.de/rahm…ng-stahl-geschweisst.html verwenden. Dann kannst du dir auch konstruktiv überlegen wo du eine mögliche konstruktiv vorgesehene "Crash-Zone" im Täger einbaust.

    Dann kannst du dir die passenden Zega Koffer aus dem Shop heraussuchen und bist fertig.


    Oder du sagst... naja Weltreise will ich nicht machen, Moped fällt vielleicht mal im Stand um... dann gehst du zu einem der von dir genannten Anbieter und holst dir dein Fertigset.

    Eigentlich fühle ich mich von: "Moped fällt vielleicht mal im Stand um", angesprochen. 90% der Kilometer finden im Alltag statt und wenn ich mal reise, dann in Europa und garantiert nicht über Rumpelpisten. Die CBF wäre dafür wohl auch das falsche Gefährt.


    Der einzige Grund, warum ich so vermeintlich übertriebene Vorstellungen habe, ist, dass ich mich eben durchaus in der Zielgruppe der XPlorer gesehen habe und die trotzdem so gnadenlos gescheitert sind.


    Meinst du mit der Crash-Zone die Stelle, wo die Verkleidung den Koffer trifft?


    Wobei ich mir aber nicht vorstellen kann, das jemand Koffer klaut... :gruebelx:


    Alles, was abnehmbar ist, nimmt irgendwann jemand mit, würde ich sagen. Kommt nur drauf an, in welcher Gegend man parkt ;-)

    Also ich persönlich halte von der Einhandbefestigung nichts...
    Die lässt sich nämlich nicht mehr ein- bzw aushängen wenn da ein bisschen was verzogen ist.
    Mit der großen Rändelmutter ist alles stabil und man kann auch mal mit einem satten Schlag nachhelfen
    wenn was krumm ist, ohne die Befestigungen dabei zu zerstören.

    Mh, gut zu wissen.

    Die große Rändelmutter ist das, wo man von der Kofferinnenseite aus die Laschen außen dreht? Das hab ich aus dem Sucher eigentlich direkt wieder entfernt, weil ich die Koffer normalerweise nicht abschließe, wenn sie leer sind. Und damit könnte man sie dann ja einfach mitnehmen. Allerdings könnte man sich da sicher umgewöhnen.


    Auf den Koffern lag sie schon mehr als einmal.
    Es haben sich immer nur die Koffer verformt.
    Weder der Träger, noch der Rahmen haben sich bisher verzogen.

    Das sieht man denen aber nicht an!


    Ich nehme an, die anderen bisher nicht genannten Hersteller haben vergleichbare Problemchen wie H&B? Also prinzipiell ebenfalls im Rennen wären z.B. noch die SW-Motech Trax (für die es wohl einen Träger für die PC38 gäbe) oder die Givi Trekker Outback (für die es keinen gibt, aber dafür sind die sehr groß und haben ebenfalls ein interessantes Befestigungssystem, allerdins auch wieder mit Schloss).

    Expeditionsgeeignete Koffer, auf denen sich das Motorrad auch mal eine Zeitlang ausruhen darf, stammen häufig aus dem Haus Zega, Kobold oder Touratech. Kampfspuren lassen sich da mit einem Hammer weitgehend wieder beseitigen

    Touratech hab ich schon im Sucher, die Einhandbefestigung gefällt mir sehr gut. Aber der Träger ist da nicht unproblematisch, weil es nämlich keinen gibt.


    ... ventrue3000
    Hast Du da schon schlechte Erfahrungen gemacht? Ich kann eigentlich von Honda - Kunststoffkoffern (ST1300 Pan) nur das Beste berichten. Maschine Totalschaden,

    Koffer ok, nur äußere Schale gebrochen.

    Jep.

    1. Geparkte Maschine umgefahren: Koffer innen eingedellt, Stabilität reduziert, Deckel verzogen, ging aber noch.
    2. Bei Schrittgeschwindigkeit weggerutscht: Insgesamt nur Kratzer am Kunststoff, aber offenbar an Kante hängen geblieben, Koffer vom Träger abgerissen, Trägerschloss gebrochen. Weiterfahrt ohne anderweitige Sicherung unmöglich.
    3. Maschine nochmal umgefahren, auf Bordstein gefallen: Dellen innen und außen, stark verzogen, geht nur noch mit Gewalt auf und zu, Helm passt nicht mehr rein, Stabilität insgesamt eingeschränkt. Weiterfahrt möglich, Nutzung höchstens provisorisch.

    Alles mit den erwähnten XPlorern.

    Kunststoff will ich aber nicht mehr, weil Toploader und Helm-Tauglichkeit einfach praktisch sind im Alltag. Das gibts meines Wissens nur aus Alu.


    Offroad mag ein Teil der Energie tatsächlich an Mutter Erde abgeführt werden, in der Zivilisation ist das leider meist ein frommer Wunsch.

    War auch nur ein Scherz ;-)

    Hast Du schonmal überlegt die Träger selber zu bauen . Dann in stabil !

    Ja, ziehe ich in Betracht, aber kann ich nicht selbst. Das wäre daher sehr teuer und löst das Problem trotzdem nur auf der Innenseite. Wenn z.B. so ein XPlorer-Koffer auf den Bordstein fällt, ist er aber auch von der Außenseite her direkt zerstört und das will ich auch vermeiden.

    Im Übrigen wäre es mir lieber, es zerdeppert mir einen Seitenkoffer, als dass der Rahmen schief gehauen wird, wo er dran sitzt.

    Angeblich geht beim Umfallen doch auch ohne Koffer in der Regel nichts kaputt, also wäre ein mörderstabiler Koffer da wohl kaum nachteilig. Eher schützt er, selbst wenn er dabei nicht kaputt geht, indem er den Fall vorzeitig beendet.


    Vielleicht solltest du dich von der suggerierten Weltreise-Tauglichkeit verabschieden?

    Irgendwohin muss die kinetische Energie bei einem Um-fall. Irgendein Bauteil muss sich dabei plastisch oder elastisch verformen.

    Aber warum denn? Diejenigen, die Weltreisen machen oder offroad fahren, kommen doch offensichtlich mit irgendwelchen Koffern klar. Ich will nur wissen, wie und womit!


    Wenn sich unbedingt irgendwas verformen muss, dann dürfen, weil ich so kompromissbereit bin, Dellen im Untergrund zurück bleiben.

    Kennt jemand belastbare Seitenkoffer? Belastbar idealerweise mit dem Fahrzeugewicht. Material ist egal, aber mindestens 40l Volumen, grob quaderförmig, innen nicht wesentlich kürzer als 50cm und Toploader.


    Meine H&B XPlorer erfüllen zwar die Anforderungen, aber harmonieren offensichtlich nicht gut mit der CBF 600. Wenn die umfällt, drückts den Träger zur Seite und dadurch die Heckverkleidung in den Koffer, das verursacht im besten Fall mittelschwere und im schlechtesten Fall totale Schäden (Wohlbemerkt am Koffer, nicht an der Verkleidung!) und ist in jedem Fall weit weg von der suggerierten Weltreisetauglichkeit. Da wird ja auf Alukisten geschworen, also kann das doch irgendwie nicht normal sein, dass man jedes Mal einen neuen Koffer braucht, wenn einem jemand die Maschine umtritt.

    Ich bin auch "Ganzjahresfahrer" und kann den Road5 für diese Jahreszeit nur sehr empfehlen. Sehr schnell da, auch bei Nässe überzeugend - Schnee & Eis habe ich allerdings noch nicht ausprobiert, da bleit das Töff dann doch stehen. ;)


    Laufleistung ist eher nicht so toll.

    Auf Eis hält er nicht und bei Schnee wäre ein Avon Trailrider besser. Der hält aber dafür auf allem anderen schlechter und der Unterschied bei Schnee ist auch nur marginal, solange der Road 5 noch Profil hat.


    Schlechte Laufleistung kann ich nicht bestätigen. Ich erreiche problemlos 12000 km, selbst wenn ich viel Autobahn fahre.

    Seit der Ballistolflut geht es super. Ist mir nur unklar, inwiefern sich das darauf auswirken kann, in welcher Lenkerstellung es geht oder nicht geht. Also, selbst wenn das Öl durchs ganze Schloss bis runter auf den Bolzen gelaufen ist, ändert das ja nichts daran, ob er genau vor oder etwas neben dem Loch steht.

    Hab schon wieder was... Mein Zündschloss hängt!


    Genauer gesagt hängt nur die Verriegelung. Ne Weile ging es nur bei einer ganz exakten Lenkerposition zu und auch nur dort wieder auf - nervigerweise kurz vorm Lenkeranschlag, aber nicht ganz dort, sodass die übliche Parkposition die falsche ist und man immer erst am Lenker ziehen muss. Jedenfalls war die Ursache der Schwergängigkeit definitiv nicht das Schloss, sondern die Verriegelung selbst.


    Heute war es so, dass der Schlüssel in der richtigen Lenkerposition (ermittelt durch gleichzeitiges Drehen an Lenker und Schlüssel) zwar in Drehrichtung einen Ticken weiter gezuckt hat, sich aber auch mit deutlichem Kraftaufwand nicht drehen ließ. Das Selbe auch mit dem Zweitschlüssel (der allerdings gleichermaßen abgenudelt aussieht). 25 Minuten Juckeln, Ballistol und/oder Zufall haben das Problem dann erstmal gelöst und es geht wieder.


    Das könnte man jetzt so lassen und hoffen, dass es nicht wieder kommt, aber ich wüsste gern, woran es liegt. Ich würde vermuten, dass heute sowohl die Verriegelung wegen der Lenkerstellung hing als auch irgendwas IM Schloss. Aber was? Und was tun?

    Könnte da ein Zusammenhang bestehen zum kürzlichen Einbau eines neuen Lenkkopflagers? Irgendwas schief zusammengebaut oder so?