Beiträge von CBfix

    Wichtig ist zu schauen, ob irgendwo abplatzungen auf der Lauffläche der Nocken sind. Das sind Stellen, wo kurzzeitig der Nocken mit dem Kipphebel zusammengeklebt sind und dann beim weiterdrehen das Material herausgerissen ist, oder aber durch Härtung der Lauffläche im Laufe der Zeit im Betrieb das Material so hart geworden ist, dass es unter Belastung absplittert.

    Trockenlauf als Schaden so ja, aber ansonsten habe ich das anders gelernt.

    Diese Ausbrüche (Pitting) enstehen durch Materialermüdung unter der Oberfläche, interessanterweise durch die Schubspannung. Diese Störung im Unterbau bedingen dann die Katastrophe. Ist praktisch hier jetzt egal, zeigt aber, dass dies auch bei völlig normaler Betriebsweise auftreten kann.

    Der Schlauch kommt üblicherweise weit unten raus, da sieht dann aus, wie bei ner Dampflok. Etwas Dampf ist normal, wenn einem die Leute nachschauen nicht mehr.

    Die Nockenwelle ist nicht das Problem, die Lagerung im Kopf ist die Schwachstelle. Die Nockenwelle läuft direkt im Alu, Notlaufeigenschaften bei Trockenlauf eher Null, d.h. immer genügend Öl, freier Ölfluss. Brutale Kaltstarts sind auch zu meiden.

    Bin da ja nicht mehr so drin im Thema, aber wenn der Motor angesprungen ist und der Fuß mit dem Kickstarter unten bleibt, hat man das Geräusch doch in Reinkultur, was normal ist. Geht der Kickstarterhebel ggf. zu langsam zurück (Feder)?

    Zur Eingangsfrage noch mal:


    Die Antwort bleibt letztlich bei Dir, weil .......wenn man die Herausforderung sucht, ist man vermutlich auch bereit Aufwand und Ärger einzuheimsen.

    Meine persönliche Sicht, nach Aufarbeitung einer CB250G, ist eher nüchtern.

    Die Ersatzteilpreise sind z.T. extrem hoch. Die Maschine als solche hat mich dann auch nicht so begeistert. Kurzum, würde ich nicht mehr machen.

    Vom Marktwert möchte ich jetzt gar nicht reden.


    Wenn überhaupt nochmal, dann keine alte Japanerin mehr. Aber, wie gesagt, alles individuell,

    Wenn die mKerzengewinde so verknarrzt sind, solltest Du auch unbedingt mal einen Blick auf das Gewinde des Steuerkettenspanners werfen. Das ist auch anfällig gegen Grobmotorik und bei einem Schaden kommt es dann zum schon genannten Schleifgen der Steuerkette.


    Ansonsten: Die CB200 ist schon ein feines Maschinchen, würde ioch mir auch glatt ncoh mal zu legen.

    Beim G-Modell ist es laut WHB ein 16 mm Nutmutternschlüsseln'. Vermutlich beim K.Modell auch, weiß ich aber nicht sicher, wir renovieren gerade, ans K-WHB komm ich nicht ran.

    * Da von einem 16 mm Sicherungsblech, die Rede ist, wird es wohl auch eine Mutter mit 16er Gewindedurchmesser sein, d.h. es muss dann ein Schlüssel für eine 16er Mutter sein. Das sollte man aber von außen sehen können.


    Ich hatte mir den Schlüssel selbst aus einem Rohr hergestellt.

    Ich habe die mal vor 40 Jahren fahren dürfen (gehörte nem Freund):

    Falls Du nicht sehr groß und schwer bist, erscheint mir 100-110 Km/h (laut Tacho) etwas wenig. Die Maschine damals lief deutlich schneller.


    Das war jetzt vom Lauf her kein sanftes Häschen, aber ungewöhnlich starke Vibrationen hatte die nicht, eigentlich ein verdammt agiles Ding, hätte ich heut noch mal Spaß dran.


    Empfindlich schien mir der Steuerkettenspanner, bei der geannten Maschine war das Gewinde, Gewindelschen im Alu überdreht, die Steuerkette hatte sich brutal zwischen die Zylinder gefressen.

    Viele Wege führen nach Rom. Auch für den, der nicht so tief in den Motorenbau einsteigen möchte, gibt es Wege in den Genuss der 360 ccm zu kommen. Es gibt immer mal wieder Motoren oder verwendbare -teile bei ebay etc. Da brauchst etwas Geduld. Ein Blick auf ebay France lohnt auch mal. Grundsätzlich gibt es in USA 360er Teile problemlos, lohnt halt nicht immer, wegen der Versandkosten und man weiß halt nicjht immer, was dann da so ankommt.


    Ich finde man sollte sich das Forum jetzt nicht schlecht reden, es ist ein Treffpunkt von Leuten ganz unterschiedlicher Kenntnisse. Das es das Missverständnisse und "NIchtverstehen" gibt ist doch normal. Es zählt was hinten raus kommt: Bewahren alten Wisens etc. und das klappt doch ganz gut.


    Ich bin ja vom Honda schraubennauf den mx-5 (Mazda) umgestiegen, auch so eine eigene Welt, aber hier ins Forum schaue ich immer noch gerne mal rein.

    Na, dann lass ich mal tunlichst die Finger von diesem Projekt, da ich ja nur Vespen-Kenntnis habe.

    Die Umbau-Idee an sich ist gut. Die Realisierbarkeit nicht immer einfach. Mit etwas Geduld für die Teilejagd aber machbar, Das Ergebnis ist beindruckend. Wie Moped zu Motorrad.

    Habs zig mal gemacht, ist mir jetzt unproblematisch in Erinnerung, Aus der Tiefe meines Hirns erscheint jedoch grau-blass der Gedanke, man könnte die Schiene ggf. unten falsch einsetzen. Bin mir aber nicht sicher.