Beiträge von pck

    Moin,


    Das Gefühl, dass sich das relativ alte ABS nach einem modernerem Fahrschulmotorrad anders anfühlt kann ich auf jeden Fall nachvollziehen. Hat mich damals auch etwas Eingewöhnungszeit gekostet. Fahre eine PC43 Bj 09. Das ABS ist vermutlich vergleichbar zu deinem. Die ABS Leuchte geht mit der Zündung an und wieder aus sobald du schneller als 10 km/h fährst. Das die ABS Lampe blinkt wenn das ABS regelt ist mir ehrlich gesagt noch nie aufgefallen. Auch im Handbuch steht davon nichts. Mir ist nicht so ganz klar, was du mit "hüpfendem" Vorderrad meinst. Blockiert das Vorderrad oder nicht? Das Feedback am Hebel mag nicht ganz so deutlich sein wie auf deinem Fahrschulmotorrad, aber wenn das ABS regelt merkst du das auch. In dem was du schreibst sehe ich keinen Hinweis auf eine Fehlfunktion des ABS. Ich würde eher vermuten, dass du noch gar nicht im Regelbereich warst.

    So ein Handbuch ist übrigens für ein paar Euro zu haben. Lohnt sich auf jeden Fall.

    Um Vertrauen zur neuen Maschine zu fassen kann ich ein Fahrsicherheitstraining empfehlen. Hat mir sehr geholfen.


    Viele Grüße,

    Patrick

    Ganz streng genommen würde ich sagen ist das ein Veränderung der Verkleidung und muss damit eingetragen werden, bzw braucht ein ABE. Vielleicht hilft dir da ein Anruf beim TÜV weiter? Die Frage wäre aber auch ob das jemand jemals so streng nimmt. Sieht ja auch so aus, als ob das innerhalb von Minuten wieder abgebaut werden kann.

    Ich habe zum Anfang der Saison die Heizgriffe von Oxford (Premium Touring, OF691) verbaut. Montage war simpel. Funktion ist bis heute tatdellos. Sowohl was die Heizfunktion, als auch was die Abschaltautomatik betrifft. Bedienung klappt auch mit Handschuhen gut. Würde ich jederzeit wieder verbauen.

    Der Tank muss auf keinen Fall ganz runter. Verkleidung runter und wie von Sangalaki beschrieben den Tank vorne anheben reicht völlig. Vermutlich brauchst du nicht mal den Fangdraht lösen.Das Werkstatthandbuch schlägt übrigens vor, den Ringschlüssel aus dem Bordwerkzeug als Stütze für den Tank zu nehmen. Funktioniert auch gut. Pass in jedem Fall auf, dass das sicher sitzt. Wenn der runter kommt sind deine Finger hinüber.

    Martin zeigt in verschiedenen Videos wie das funktioniert. Z.B hier:

    Ich schaue nachher mal nach, ob auf meinem Schlüssel eine Angabe zur Größe steht. Ansonsten beschreibt die Größenangabe der Hakenschlüssel den Außendurchmesser der Nutmutter. Du kannst also auch einfach die Mutter ausmessen und einen passenden Schlüssel kaufen.

    Hallo Zusammen,


    ich hatte am Wochenende endlich Zeit für eine Probefahrt. Das Problem hat sich bei mir erledigt. Die Ventile sind dicht. Entscheidend war offenbar, dass ich die (geschlossenen) Hohlschrauben nach dem Entlüften abgesaugt habe, um zu verhindern, dass sich der Rest Bremsflüssigkeit irgendwann seinen Weg auf den Bremssattel sucht. Wer sowieso mit Unterdruck entlüftet tut das ja automatisch. Der Versuch die Ventile mit Zewa trockenzulegen war in meinem Fall übrigens weniger erfolgreich. An sich wäre das bei der geringen Menge natürlich alles kein Problem. Mich hat es aber ziemlich irritiert. Um sicher sein zu können, dass die Ventile dicht sind werde ich auch in Zukunft die Schrauben absaugen. Was ich trotzdem noch beobachten kann ist, dass noch ein Zeitlang Bremsflüssigkeit aus den oberen Gewindegängen kriecht. Die Menge ist allerdings minimal und man muss schon sehr genau hinschauen um das überhaupt zu bemerken.

    Nochmal vielen Dank für euren Rat. Ihr hab mir einen sinnlosen Werkstattbesuch erspart :D


    Zu guter Letzt noch der Hinweis, dass ich zwar hoffe, dass der Thread dem nächsten Newbie hilft, ich aber niemanden motivieren will mit einem möglicherweise undichten Bremssystem durch die Gegend zu fahren. In meinem Fall haben die Bremsen jederzeit einwandfrei funktioniert. Sonst wäre ich schon vor meinen ersten Beitrag in der Werkstatt gewesen.


    Viele Grüße,


    Patrick

    Ich bin gestern auf die Idee gekommen mit einer Spritze den Rest Bremsflüssigkeit aus den Hohlschrauben zu saugen. Wirklich was drin war da aber nicht mehr.
    Falls sich das Problem jetzt nicht endgültig erledigt hat, kommt sie zum Profi. Ich berichte hier wie's weitergeht.


    Vielen Dank für eure Hilfe.


    Patrick

    Besten Dank schonmal für eure Antworten.


    Hast du die Entlüftungsschraube vielleicht zu wenig angezogen ?


    Laut Werkstatthandbuch sollte das passen.


    Es passiert, daß beim Neubefüllen oder auch beim Entlüften Bremsflüssigkeit sich am Gewinde vorbeidrückt.
    Auch je nach dem wie du entlüftest.

    Genau das war auch mein Verdacht. Ich wechsle/entlüfte ganz klassisch mit Plastikschlauch und Bremshebel. Das da ein Rest Bremsflüssigkeit nicht abgesaugt wird ist mir klar. Ich würde aber denken, nach 300 km hat sich das erledigt. Gibt es da Erfahrungswerte von Leuten die das genauso machen?


    Viele Grüße,


    Patrick

    Hallo Zusammen,


    zuerst einmal vielen Dank für die Aufnahme im Forum.
    Ich habe mir vor einem Jahr den lang gehegten Wunsch des Motorradfahrens erfüllt. Mit meiner CBF600SA (PC43, Bj. 09) bin ich gerade in die zweite Saison gestartet.


    Vor ein paar Tagen habe ich einen Bremsflüssigkeitswechsel gemacht. Das hat auch ohne Probleme geklappt. Die Bremse funktioniert einwandfrei. Allerdings ist mir im Nachhinein aufgefallen, dass der Bereich der Entlüftungsschrauben immer wieder feucht wird. Offensichtlich handelt es sich um Bremsflüssigkeit. Die Flüssigkeitsmenge ist zwar minimal (es tropft also nix), lässt sich aber nicht mit einmal trocken wischen beheben. Der Bereich wird immer wieder feucht. Ich kann keinen abnehmenden Stand der Bremsflüssigkeit im Ausgleichsbehälter beobachten. Die Bremse funktioniert unverändert gut. Ich kann keinen Zusammenhang zwischen Bremsdruck und austretender Bremsflüssigkeit am Ventil feststellen. Ich habe schon gelesen, dass es sich möglicherweise um Bremsflüssigkeit handelt, die sich beim Entlüften im Gewinde gesammelt hat bzw. noch im Ventil steht und jetzt langsam austritt. Das habe ich erstmal als Erklärung akzeptiert. Nach über 300km und regelmäßigem trocken wischen tritt das Ganze aber an drei von vier Ventilen weiterhin auf. Das ließ mir keine Ruhe, so dass ich gestern die Ventile komplett ausgebaut und gereinigt habe. Die sehen allerdings super aus.


    Jetzt also meine Frage an euch: Ist das tatsächlich Bremsflüssigkeit, die sich im Gewindegang gesammelt hat bzw. noch im Ventil steht? Beobachtet ihr das bei euch auch? Oder sind die Ventile undicht.


    Schonmal vielen Dank für eure Hilfe.


    Viele Grüße,


    Patrick