Neben den Krädern bewege ich ein E-Auto, mit welchem ich aus Effiziensgründen auf der Autobahn, auch auf langen Strecken, selten schneller als 100-110 fahre.
Klappt bei mit trotzdem mit der Achtung des Rechtafahrgebotes und somit etwas häufigeren Spurwechseln.
Und wenn es links nicht schneller voran geht, dann fahre ich halt rechts weiter. Und wenn ich überholen möchte, dann warte ich auf ausreichend große Lücken zum Ausscheren.
Liegt wohl daran, dass ich gar nicht so viel früher auch gerne sehr zügig auf der Autobahn unterwegs war mit dem Auto und ich mich leider sehr oft über diese sturen Links-oder Mittelspurschleicher aufgeregt habe.
Die, die nicht die Fahrspur wechselten, nur weil fern am Horizont ein LKW die rechte Spur befuhr...und man selbst mit dem Tempomaten auf 100km/h den ja in nur wenigen Monden erreichen würde...( meine Schwiegermutter ist hierfür ein Paradebeispiel). Oder diejenigen, die eine rechte Spur für die nur von LKW zu nutzende Spur halten...
Regt mich selbst heute auf, wenn ich mit 105 auf der rechten Spur schneller wäre als diese hirnlosen Zeitgenossen.
Spurwechsel scheint für viele das letzte und nicht vollziehbare Abenteuer für den Autofahrer zu sein. Dabei hält das sogar wach und die Konzentration hoch, sorgt für Abwechslung auf öden Autobahnabschnitten...und ermöglicht denen, die es eiliger haben, ein rascheres Vorankommen, wenn auch manchmal nur bis zum nächsten Stau...
Ich verabscheue diese Spur-Blockierer aus Bequemlichkeit und Egoismus aus tiefstem Herzen ebenso wie die hirnlosen Drängler.
Immerhin. Die Autobahn-Polizei hier im Norden kümmert sich gelegentlich um beide Zielgruppen mit gleicher Intensität. Weil beide für gefährliche Situationen im Verkehr sorgen...
Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und mehr Hirn hinter den Lenkrädern wäre oftmals vieles entspannter....