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Thema: VT750 oder VT1100

  1. #1
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    Standard VT750 oder VT1100

    Hey,

    nach langer Motorradabstinenz spiele ich mit dem Gedanken, mir eine Shadow zu kaufen. Da mir Langlebigkeit und Zuverlässigkeit sehr wichtig ist, hatte ich an die 750er Shadow gedacht. Ihr Motor basiert ja schließlich auf dem Triebwerk von NTV und Transalp, und das ist sicher einer der haltbarsten Motorradmotoren, die je gebaut wurden. Eine Probefahrt habe ich bereits gemacht. Passt.

    Andererseits wäre mehr Hubraum natürlich nicht schlecht. Und da es auch eine 1100er Shadow gab, frage ich mich, ob das eine Alternative sein könnte. Ist die 1100er ähnlich langlebig, wie die 750er? Fährt die sich überhaupt spürbar anders? Leistungsmäßig liegen beide Maschinen ja - je nach Baujahr - recht nah beieinander.

    Und zu guter Letzt: Was sind die Schwachpunkte der beiden Moppeds? Was muss man sich beim Gebrauchtkauf besonders sorgfältig anschauen?

  2. #2
    Grosse Klappe Avatar von Hippo
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    Salü Steve,

    Herzlich willkommen on Board und speziell bei den Shadow Liebhabern.

    Ich habe die 80-er-Jahre 11-er und die 750-er probegefahren und bin aus Ueberzeugung bei der 750-er RC 14 mit 50 KW gelandet.
    Sie ist agiler, leichter und handlicher als die 11-er.

    Nach kurzer Zeit habe ich mich zu einem Slow Down entschlossen und bin auf die neuere RC 50 mit 34 KW umgestiegen.

    Aber es gibt nicht DIE 750-er Shadow!

    1983–1988: Honda VT 750 C "Shadow" (RC 14, Kardan)
    1987: Honda VT 750 C "Shadow" (RC 29, Kardan)
    1997: Honda VT 750 C2 "Ace Shadow" (RC 44, Kette)
    2001: Honda VT 750 DC1 "Black Widow" (RC 48, Kette)
    2004: Honda VT 750 C "Shadow" (RC 50, Kardan)
    2007: Honda VT 750 C4 "Shadow" (RC 53, Kardan)

    Die letzte Produktion war im 2016 mit einer über 40 KW starken Maschine. (Glaube ich! Falls ich falsch liege bitte melden)

    Die Einen haben Hydrostössel, die Anderen nachstellbare Ventile.

    Die Einen haben US Austattung, die Anderen sind für Europa gebaut.

    Die Einen haben vorne eine Einscheibenbremse, die Anderen eine Doppelscheibe.

    Hinterradbremsen sind bei den Einen eine Trommelbremse bei den Anderen eine Scheibenbremse. (Letzteres nur bei den VTX)

    Die Einen haben ABS die Anderen nicht.

    Die Einen haben eine miese Schräglage die Anderen eine noch miesere.

    Es gibt auch noch die Spirit und die Sabre und die VTX Modelle (Letztere mit 1300 ccm)

    Bei der 11-er gibt es auch etliche unterschiedliche Modelle und Ausführungen.

    Ich denke, es dauert seine Zeit bis man sich in die Materie eingelesen hat und erst dann sollte man entscheiden welches Modell man will.
    Bitte nicht das erstbeste Angebot nehmen.
    Im Netz gibt es viel Info und google ist da gerne behilflich.

    Gruss George
    Geändert von Hippo (31.08.2018 um 22:16 Uhr)
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  3. #3
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    Danke für die Antwort und das nette "Willkommen"! Klar, ich werde mir Zeit lassen und mich umfassend informieren, die Saison ist eh so gut wie rum, jetzt muss man sich nicht mehr beeilen.

    Am besten gefallen mir die ACE-Modelle. Das sind zwar - wenn man mal ehrlich ist - ziemlich Kitschbuden, aber irgendwie stehe ich auf so was

    Die VTX ist natürlich auch cool, aber da ist man preislich schon wieder in einer anderen Liga unterwegs. Das muss jetzt nicht unbedingt sein.

    Kardanantrieb wäre nett, ist aber kein Muss, gleiches gilt für ABS (Darf man das heute noch sagen? )

    Tendenziell sind mir Vergaser irgendwie sympathischer als Einspritzanlagen, und da mir das Baujahr eh nicht so wichtig ist, solange die Kiste gepflegt ist, wird es wohl auf eine Maschine aus den späten 90ern oder frühen 00er Jahren hinauslaufen.

    Wie gesagt, an der 750er gefällt mir, dass sie den 52-Grad-V2 hat, der auf NTV und Transalp zurück geht, das ist für mich das Musterbeispiel eines zuverlässigen und problemlosen Triebwerks. Aber die 1100er könnte vielleicht mehr Spaß machen? Hat der Motor eventuell genau so gute "Gene" wie der 750er?
    Geändert von Steve (31.08.2018 um 23:21 Uhr)

  4. #4
    Grosse Klappe Avatar von Hippo
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    Vielleicht noch als kleine Korrigenda: Der 52° VT Honda-Motor geht nicht auf die NTV oder Transalp zurück.

    Ab 1983 wurde die Shadow 750 und parallel auch die VT 500 E und C gebaut. Die VT 1100 Shadow gabs ab 1985 und die 600-er ab 1988.

    Für die Transalp wurde 1987 ein neuer VT 600 Motor gebaut der dann auch 1988 in der neuen VT 600 Shadow Verwendung fand.

    Die NTV wurde erst 1988 als Nachfolgerin der VT 500 E gebaut.


    Der Motor ist tatsächlich sehr gutmütig und zuverlässig.

    Mir persönlich gefällt der Indian-Style mit den wuchtigen Fendern. Bei manchen Modellen sind sie aus Blech und bei manchen aus ABS-Kunststoff.

    Kardan ist für mich als Putzminimalist ein klares Muss.

    Beim Gebraucht-Kauf achte man auf Rost im Tank und die Dichtigkeit des Motors und des Kühlsystems NACH der Probefahrt.

    Auf der Probefahrt müssen alle Gänge leicht zu schalten sein.

    Gabelfederung und hintere Schockabs sollten nicht bei jedem Kanaldeckel durchschlagen und nicht nach- oder aufschaukeln.

    Kardan, Winkelgetriebe und Endantrieb sollten geräuschlos laufen. Sowohl unter Last als auch im Schiebebetrieb.

    Umbauten wie z.B. Auspuffe, Lenker, Blinker, vorverlegte Rasten und Hypercharger mit Vorsicht geniessen.
    Die meisten Umbauten sind nicht wirklich wertvermehrend, auch wenn der Verkäufer das Gegenteil glaubt.
    Einen Mehrwert stellen z.B. Mustang-Sättel, intakte Seitenkoffer, legaler LED-Scheinwerfer und funktionierender Diebstahls-Alarm, dar.
    Neulackierungen sind wertmindernd.
    Das Fehlen des Servicebüchleins zeugt in der Regel von verschlampten Inspektionen und nicht ausgeführten Wartungsarbeiten.

    Nach dem Kauf alle Flüssigkeiten und vordere Bremsbeläge wechseln. Man weiss nie wie alt das Zeug ist und erspart sich Überraschungen.

    Die Liste könnte man noch ins Detail verlängern aber beim Gebrauchtkauf ist eine gesunde Skepsis mehr Wert als Werkstattrechnungen.

    Gruss George
    Geändert von Hippo (01.09.2018 um 07:15 Uhr)
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  5. #5
    Vagabund Avatar von Mickey
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    Super Hippo!

    Das waren, (auch für nicht kaufinteressierte Shadowfahrer), umfangreiche, informative und interessante Ausführungen.
    Danke auch von mir.

    Meine VT600 war übrigens nach dem Einbau von progressiven Gabelfedern ein ganz anderes Moped.

    Habe selber eine amerikanische VLX. weißt Du welche Unterschiede, außer dem Meilentacho,
    es zur Europäischen Ausführung gibt?

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  6. #6
    Grosse Klappe Avatar von Hippo
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    Salü Mickey,

    Mit der VLX 600 habe ich mich nie ernsthaft befasst da sie in Europa nur als US-Import erhältlich ist.

    Aber sie ist das US Pendant zur 1988-er Version der europäischen VT 600 Shadow. Ab 1996 bekam die europäische Version einen fünften Gang wähenddem die VLX immer bei den vier Gängen blieb. (meineswissens)

    Die VLX ist optisch näher am Vorbild (HD Softail) als die VT aber das sind reine Aeusserlichkeiten: Der hintere Fender der VLX ist eigenständig wogegen der Fender der VT seitlich in die Abdeckungen unter dem Sattel übergeht. Keine Ahnung warum das Honda so löste aber wahrscheinlich wollten sie eine klare optische Absetzung zum US Fahrzeug haben.

    Den Motor erhielt sie von der, ein Jahr zuvor entwickelten Transe mit ihrem ebenfalls neuen 600-er Motor. Allerdings wurden die beiden Pleuel, im Gegensatz zum Transalp-Aggregat, auf einen Hubzapfen gezaubert damit wenigstens ein Hauch von Vibrationen das Herz des Shadow-Fahrers erwärmt. (ungefähres Zitat aus "Motorrad")

    Sowohl die VLX als auch die 600-er Shadow sind unter allen VT Modellen die beliebtesten Bikes für Umbauten und Modifikationen.

    Viel mehr kann ich dazu nicht sagen.

    Gruss George
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  7. #7
    CB freak Avatar von hondaschlumpf
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    "Hydrostössel" bezieht sich aber nur auf die 1100er, das ist oben undeutlich differenziert.

  8. #8
    Grosse Klappe Avatar von Hippo
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    Hydrostössel wurden bei den VTs erstmals 1983 bei der VT 750 C (RC 14) verbaut. Zwei Jahre später bekam die 1100-er Diese auch.
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  9. #9
    CB freak Avatar von hondaschlumpf
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    Ich seh in den späteren Listen ab den 90ern nur mehr die Einstellschrauben bei der 750er

  10. #10
    Grosse Klappe Avatar von Hippo
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    Nachtrag:

    Es gab auch noch 1984 - 1992 die Honda VT 700 C (RC 19 mit Kardan) ebenfalls mit Hydrostössel

    Und dann gabs noch 1988 eine Neuauflage der 750-er als VT 800 C mit stärkerem Motor aber nur vier Gängen. (analog dem gleichzeitig erschienenen 4-Gang-600-er Shadow)
    Diese war ebenfalls mit Hydrostössel.

    Ueber die VT 400 für den Japanischen und Australischen Markt schweigen wir uns hier mal aus und die 125-er ist definitiv nicht unser Thema.
    Geändert von Hippo (01.09.2018 um 13:09 Uhr)
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  11. #11
    CB freak Avatar von hondaschlumpf
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    Aha interessiert mich. Ich achte immer darauf nur einstellschraubenfreie Motorräder zu kaufen.

  12. #12
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    Bezüglich Fahrspaß: es kommt zwischen 750er und 1100er darauf an, wie schnell man unterwegs sein möchte, bzw. wie das befahrene Gelände aussieht.

    Klar, die 1100er hat mehr Druck. Ich hatte eine 93er Viergang US Import, heute die 750 S. Insgesamt empfinde ich die 750er als harmonischer, wobei man natürlich sagen muss dass sie als RC 58 eher ein Naked Bike, kein Cruiser/Chopper ist. Von der Motorcharakeristik waren beide Modelle ähnlich, der Druck des 1100er Motors wurde vom Mehrgewicht aber wieder zum größten Teil aufgefressen.

    Die 750er ist häufiger zu finden, günstiger, genügsamer, und in den Modellvarianten wohl auch besser auf den persönlichen Geschmack abstimmbar. Nur das Drehzahlniveau ist halt etwas höher als bei der 1100er, der Punch der Großen in der Drehzahlmitte saftiger.

  13. #13
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    Cool, hier ist ja richtig was los! Danke für die hilfreichen Antworten!

    Hippo hatte ja geschrieben, dass die Schutzbleche bei einigen Modellen aus Kunststoff sind. Weiß jemand, für welche Jahrgänge und Varianten das gilt? Metall wäre für mich ein echter Mehrwert. Nicht nur, weil es mir als Material sympathischer ist, sondern auch, weil alter Kunststoff ja gerne mal spröde wird und einen kleinen Rempler - wenn es blöd läuft - mit einem Riss quittiert.

    Das mit 750er und 1100er habe ich mir schon gedacht. Der Leistungsunterschied (zeitweise 45 zu 50 PS) ist ja auch nicht wirklich gravierend.

    Eins noch: Ich bin immer davon ausgegangen, die VT750 hätte einen Motor, der in weiten Teilen mit dem von NTV, Transalp und "Affen Twin" identisch ist. Das war für mich eigentlich der größte Pluspunkt dieses Mopeds, denn der ist nunmal extrem haltbar. Bin ich da einem Irrtum erlegen? Ist das irgendein eigenes Gewächs?

  14. #14
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    Die Motoren sind zwar von der Konstruktion her verwandt, aber nicht aufeinander aufbauend oder gar identisch. Man kann aber sagen, dass die positiven Eigenschaften ähnlich sind, besonders eben die Unverwüstlichkeit. Die 750er kaputt zu kriegen, ist in der Tat nicht einfach. Von daher bist Du immer auf der richtigen Seite.

    Die 1100er ist aber auch nicht gerade ein Sensibelchen, muss man dazu sagen. Wenn Du nicht gerade eine alte abgeranzte Möhre kaufst und sie misshandelst, ist die 1100er genauso für zigtausende Kilometer gut.

  15. #15
    Grosse Klappe Avatar von Hippo
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    Zitat Zitat von Steve Beitrag anzeigen
    Hippo hatte ja geschrieben, dass die Schutzbleche bei einigen Modellen aus Kunststoff sind. Weiß jemand, für welche Jahrgänge und Varianten das gilt? Metall wäre für mich ein echter Mehrwert. Nicht nur, weil es mir als Material sympathischer ist, sondern auch, weil alter Kunststoff ja gerne mal spröde wird und einen kleinen Rempler - wenn es blöd läuft - mit einem Riss quittiert.
    Die ABS-Fender z.B. der RC 50 halten was aus. Auf dem Hinteren sitzt sogar der/die Sozius/Sozia. (und ich hatte da schon eine 90 kg Brockin drauf)

    Der Vorteil von ABS ist, dass bei einem Rempler wohl ein Riss entstehen kann, der aber geklebt, gespachtelt und überlackiert werden kann. Währenddem ein Blechfender sich u.U. verzieht und dann, egal wie man ihn dengelt, ständig verzogen in die Umwelt guckt. Der muss dann halt ersetzt werden.

    Ausserdem ist der Kunststoff-Fender etwas leichter und rostet nie!!! Ergo, hat er eigentlich nur Vorteile.

    Ich weiss leider nicht welche weiteren Modelle ebenfalls Kunststoff-Fender besitzen.

    Die Differenzen von der 750-er zur 1100-er sind deutlich:

    Es gibt mehrere Varianten punkto Leistung und V-Max.
    Die 1988 bis 1993 produzierten VT 1100 (SC23) sind wesentlich stärker motorisiert, mit 49 KW und 180 kmH V-Max.
    Der Tank ist mit 15 l etwa 1/3 grösser als bei der 750-er aber er säuft auch etwa 1/3 mehr.
    Die ab 1995 produzierten 1100-er sind etwas schwächer mit 37 KW und 160 kmH V-Max aber haben immer noch fast 90 Nm Drehmoment bei 2'500 U/Min.
    Die 750-er im Vergleich hat 34 KW und 150 kmH V-Max mit 63 Nm Drehmo bei 4000 U/Min. Der Motor dreht bis 6'500 U/Min also 1'500 höher als die 11-er.
    In den Bergen sind beide Maschinen gleich schnell/langsam wobei die 1100-er durch längeren Radstand, dickere Bereifung und 20 % Mehrgewicht etwas schwerfälliger ist.
    Ein echter Schwachpunkt der 1100-er sind die Bremsen. Im Flachlandterrain wohl o.k. aber bei Passabfahrten kann sie (je nach Zuladung) an ihre Grenzen gelangen. Sie ist offenbar nicht wirklich explizit dafür gebaut worden. Die 750-er fühlt sich auf den Pässen und Bergstrecken Pudelwohl bis auf die, etwas dürftige, Schräglagenfreiheit. Aber die ist bei allen Shadow-Modellen ein rares Gut.

    Nachtrag: Der Motor der 1100-er ist allerdings nicht die grössere Version der 750-er sondern eine andere Konstruktion mit 45° Winkel.
    Die Haltbarkeit der Shadow-Motoren ist nicht ganz so solid wie bei der Ente oder der Transe, denn, wie schon erwähnt, wurde bei den Shadows etwas Vibration mit verbaut was offenbar die Standfestigkeit etwas herabsetzt. Man könnte salopp etwa sagen, wenn eine Ente mit 100'00 km gerade mal gut eingefahren ist, blinzelt da die Shadow bereits dem Verwerter zu.
    Geändert von Hippo (02.09.2018 um 22:00 Uhr)
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