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Thema: Neue Reifen kaufen

  1. #1
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    Standard Neue Reifen kaufen

    Hallo liebe Freunde,

    ich muss jetzt zu ersten Mal Reifen für meine PC43 kaufen. Gedacht ist Reifen im Netz kaufen und dann vor Haustür bei Werkstatt zu montieren.
    Kann jemand mir tipps geben, wo man die Reifen günstig kaufen kann?
    Welche Hersteller und welche Typen sind zu empfehlen?

    Vielen Dank!

    Gamma

  2. #2
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    Ich würde erst mal die Werkstätten fragen, was sie für die Wunschreifen fix und fertig auf dem Motorrad verlangen.

    Und was sie bei angelieferten Reifen für Aus-/Einbau der Räder und Montage etc. nehmen.

    Variante zwei muss nicht billiger als Variante eins sein.

  3. #3
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    Richtig ! Mein HH nimmt für Reifen+ montage+ wuchten+ entsorgen (ohne aus- und einbau ) fast das selbe was sie im Netz kosten. Mein Reifenhändler ebenso- hat aber verbraucherfreundlichere Öffnungszeiten für mich.
    Mein Humor ist so schwarz, damit kann man heizen !

  4. #4
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    OK, danke für die Vorschläge. Werde morgen bei Reifenhändler vorbeischauen.
    Aber welche Hersteller und Type könntet Ihre empfehlen?

  5. #5
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    Dazu müsste man wissen was du fährst, wo du fährst und wie du fährst.....

  6. #6
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    Ich kaufe bei einem Reifenhändler im Netz, der sich mit viel Beratung, Fahrberichten/Tests und Videos (YT-Kanal) auszeichnet. Sehr geil fand ich den Kommentar zu einem Test der Motorpresse, wo die Beurteilung "Testsieger" kritisch behandelt wurde: Die besten Reifen - wie mein Vorschreiber treffend formulierte - gibt es egtl. nicht, Testsieger werden aber extrem stark nachgefragt, die Medien beeinflussen massiv das Käuferverhalten.

    Ich habe zwischen neuem Satz (Roadtec01 oder PR4) oder nur Hinterreifen geschwankt (T31, T30Evo (Favorit) und BT023), habe aber ohne Satzkaufincentive dann nur den Hinteren haben wollen und nach dem komfortabelsten Reifen davon gefragt (wird leider selten getestet, "Eigendämpfung" ist nicht immer dasselbe) und bekam ne extrem fachkundige Beratung; der alte BT023 war für mich der Beste von diesen Reifen, die Nachfolger seien noch härter. Zudem gefällt mir das Abriebbild sehr gut, ich bekomme den einigermaßen rund bis gut zur Hälfte und dahinter immer noch ohne Kante, man fährt ihn mit Rastenkratzen exakt zur Kante und das, obwohl er recht breit baut (glaube 166mm, aufgezogen noch nen Tick mehr). Auch voll beladen ist er sehr stabil, der Reifen ist dann das geringste Übel.
    Nur der Nassgrip soll nicht so sein, in der Tat hatte ich dann auch mal ausbrechendes Heck beim Beschleunigen, aber das liegt da eher am Asphalt und ist sehr gut kontrollierbar. Haltbarkeit sehr gut.
    Beim nächsten Satz wechsele ich aber auf was Neueres.

    Die Reifen müssen heute ja auch die enormen Antriebsleistungen der hochmotorisierten Motorräder verdauen und extrem hohe Geschwindigkeiten meistern. Der /60er Querschnitt und eine brettharte Karkasse sprechen auch schon Bände, einen V-Reifen gibt es ja nicht für die CBF, sind ja alles ZRs

    Aufgezogen hatte ich früher bei einem freien Händler, das war mir aber zu weit letztes Mal und ich bin zum Markenhändler. Allerdings musste ich zweimal hin, selbst anrufen (nach 24h), obwohl ich bei Fertigstellung angerufen werden sollte, lange warten, es war 80% teurer und der Mechaniker meinte, ich müsste noch richtig aufpumpen, der Vorderreifen hätte zu wenig Druck (es waren zwei Hinterreifen für zwei Motorräder).
    Aber sie waren allesamt freundlich und da gehe ich wohl wieder hin, ist eben nicht weit weg und wenn man schon mit den Reifen antanzt, dann erwarte ich nicht First Class - Behandlung.

    Btw: Kann das sein, dass die Laufrichtung bei Honda innen auf den Rädern steht? Der Mech meinte jedenfalls, ich hätte nicht die Laufrichtung aufkleben brauchen (nehme da immer Malerkrepp für, seitdem ein Reifenhändler, bei dem ich auch den Reifen kaufte, falschrum aufgezogen hatte).

    Allgemein meine ich ja, dass es nicht immer das neuste Modell sein muss, schon gar nicht der Testsieger auf irgendeiner Rennstrecke.
    Geändert von Halbliter (06.11.2018 um 05:25 Uhr)

  7. #7
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    Außer bei Supersportreifen werden Testsieger aber nicht auf Rennstrecken ermittelt.

    Komfortabel und Bridgestone, das schließt sich eigentlich aus.
    Merkt man, wen man sowas mal montiert - bocksteife Karkassen im Vergleich zu anderen.


    Ich fahre nur in den Alpen, da kann es auch im Sommer kühl sein - da ist Michelin erste Wahl für mich.
    Am liebsten Pilot Power, uralt, immer noch sehr gut, dazu spottbillig, sehr leicht, dadurch gutes Handling.

    Auf welcher Seite die Bremsscheibe ist, dürfte ein Japaner-Schrauber wissen - auch ohne Krepp.

  8. #8
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    Klugscheissmodus an :-)
    "Auf welcher Seite die Bremsscheibe ist, dürfte ein Japaner-Schrauber wissen - auch ohne Krepp."
    Nur blöd bei einer Doppelbremsscheibe - da muss der Fachkundige-Schrauber wissen wo der ABS Ring ist (sofern vorhanden), oder wo sich die Bremsleitung teilt! :-) :-)
    Klugscheissmodus aus :-)
    Sorry nix für ungut - hab nur heute in der Witzkiste geschlafen! :-)

  9. #9
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    "(es waren zwei Hinterreifen für zwei Motorräder)"

  10. #10
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    touche! wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich in dem Fall nicht! :-) War voll auf das Vorderrad eingeschossen....tja....
    my bad, sorry

  11. #11
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    Das andere Hinterrad hatte keine Scheibe, sondern ne Trommelbremse mit 130er Reifen, btw der dortige Streetsmart sogar nur gemessene 127mm breit.
    Fährt sich btw extrem anders ab, mit fieser Kante, ist sehr spitz im Querschnitt. Und kann man ggü. einem Radialreifen wie dem Brückenstein leicht "kneten".

    Ich glaube, der Mech hat da einfach nur nicht hingesehen, sondern schmal und breit gesehen und einfach zack montiert.
    Aber ich war dennoch sehr erstaunt, als er mir was vom Vorderreifen erzählte. Dennoch, coole Jungs sind das da.

    Brigdestone Tourensport sind hart, ja, aber die GT-Bereifung für schwere Brocken oder bspw. der Pirelli Tourensportreifen gelten als noch härter. Und ich wollte den Unterschied von BT023 zu T30Evo und 31 wissen und bekam Expertenwissen genannt, fand ich spitze.
    Ich kenne btw viele Tests, wo die Punkte im Grenzbereichverhalten gegeben werden und dazu auf Handlingkursen gefahren wird, also auf abgesperrter Strecke. Anders lassen sich kaum die oft geringen Unterschiede rausarbeiten.
    Wer genau beobachtet, stellt dann fest, dass Reifen A bspw. bei Test 1 gegen Reifen B auf nasser Strecke deutlich schlechter abschneidet. Um ein Jahr später - ohne Veränderung beider Reifen - auf einer anderen Strecke im Nassen plötzlich besser zu sein als Reifen B.
    Der Asphalt spielt da nämlich auch mit, das Motorrad, der Tester....
    Und dennoch kaufen viele Leute einen Reifen wegen 0,4% mehr Punkte oder weil irgendein Superfahrer im Netz damit gut klarkommt.

    Mich interessiert bei ähnlich guten Reifen eher das Dämpfungsverhalten, die Aufheizung, das Abriebbild. Bspw ist der (Instagramer/)YTuber "Kurvenradiustv" mit dem T31 gar nicht klar gekommen, die Schultern waren sehr schnell abgefahren. Das war für mich aber ne super Werbung, ist für mich Flachländer genau der richtige Reifentyp - ich will einen mit sehr weichen Flanken, damit dort der Verschleiß bei den wenigen Kurven hoch ist.

    Hier sind Infos schwer zu beschaffen, man muss sich ein wenig die Geometrie ansehen und bissel herumsuchen. Die Bridgestones, auch die Michelins zumindest vor dem Road 5 (allesamt Tourensportreifen) sind da recht ordentlich für Flachländer geeignet nach meiner Recherche.
    Der Streetsmart hingegen geht gar nicht, hab mir den nun zum letzten Mal aufgezogen, auch da ist der Michelin (PA) am besten geeignet.

    Neulich habe ich mich gewundert, da verglich ein Motorradmagazin den alten Pilot Power 2CT mit aktuellen Reifen (solche Tests gibt es ja selten) - alle auf gleichem Niveau. Insofern muss es eben nicht immer der Neueste sein, da die neuesten Reifen auch nicht überall besser werden, sondern oftmals nur andere Kompromisse machen. Die nicht für alle das Optimum sind.

  12. #12
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    Zitat Zitat von Halbliter Beitrag anzeigen
    Neulich habe ich mich gewundert, da verglich ein Motorradmagazin den alten Pilot Power 2CT mit aktuellen Reifen (solche Tests gibt es ja selten) - alle auf gleichem Niveau. Insofern muss es eben nicht immer der Neueste sein, da die neuesten Reifen auch nicht überall besser werden, sondern oftmals nur andere Kompromisse machen. Die nicht für alle das Optimum sind.
    Den Test habe ich auch gelesen. Und kann ihn bestätigen. Auf meiner CBF 1000 waren relativ neue 2CT drauf, als ich sie gekauft habe - nun sind Road 5 verbaut und abgesehen vom "oh, neue Reifen... das fährt sich gleich ganz anders und viel toller" Impuls (den einem das Hirn automatisch verpasst^^) kann ich nicht wirklich behaupten, dass die 2CT schlechter gewesen wären. Eher im Gegenteil, das Handling kommt mir bei den R5 einen Tick "schlechter" vor (also beim in die Serpentine und wieder raus prügeln^^).

    Was ich noch nicht vergleichen kann, ist die Laufleistung. Hier hat aber der 2CT mit gerade mal etwas über 7k km beim Hinterrad deutlich schlechter abgeschnitten, als alle anderen Reifen, die ich bislang gefahren bin. Rekord hält bei mir der BT023 mit knapp 14k am Hinterrad, allerdings auf der CBF 600 und ohne allzuviel hochalpinem italienischen Straßenbelag wie dieses Jahr mit der 1000er. Dafür wurde der 2CT auch gleichmässig bis zur Begrenzung durch den Hauptständer runtergefahren, während der BT023 dann irgendwann leicht eckig wurde. Den reduzierten Nassgripp beim BT023 kann ich übrigens auch bestätigen, da muss man dann schonmal etwas aufpassen.
    Geändert von Desoxy (08.11.2018 um 18:34 Uhr)

  13. #13
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    Ein 2CT ist ein Sportreifen der deutlich leichter ist als ein R5, der ein Tourenreifen ist.
    Natürlich ist das Motorrad damit handlicher. Und natürlich zahlt man das mit kürzerer Lebensdauer.

  14. #14
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    OK, ich habe jetzt Conti Roadattack 3 für vorne und hinten gekauft und montieren lassen. Insgesamt hat es 294Euro gekostet. Davon 238€ für Reifen. Der Rest ist für Montage, 2 Winkelventile.
    Werde an Wochende testen.

  15. #15
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    Zitat Zitat von mart!n Beitrag anzeigen
    Ein 2CT ist ein Sportreifen der deutlich leichter ist als ein R5, der ein Tourenreifen ist.
    Natürlich ist das Motorrad damit handlicher. Und natürlich zahlt man das mit kürzerer Lebensdauer.
    Der R5 ist auch 2CT und ein Tourensportreifen. Und jetzt? Paradoxon!

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