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Thema: Neu in 2019: Moto E

  1. #16
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    Vielleicht beschäftigen sich aber einige auch technisch mit der Moto-E und verstehen wie irre das Ganze ist, auch wenn es nur wenige sein werden.....
    "Du redest mit deinem Motorrad? Findest du das nicht merkwürdig?"
    "Wieso? Ich finde die Gespräche mit manchen Menschen viel merkwürdiger!"

  2. #17
    CB freak Avatar von hondaschlumpf
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    Für mich wäre mit E- Motore Motorradfahren gestorben. Da mach ich dann nur mehr Radtouren, ohne E, weil wozu schneller dort sein wo man gar nicht hin MUSS.

  3. #18
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    Also wenn angeblich erst 5-6 Runden anberaumt waren, nun 6-7 gefahren werden sollen, ist das ja schonmal bis zu 20% weiter in kurzer Zeit. Auch nicht schlecht.

    Einheitstechnik ist natürlich wenig innovativ, deshalb wird es dabei langfristig nicht bleiben. Das war eben in der Formel E anfangs auch so und heute ist sie Innovationstreiber der Autoindustrie.

    Sportmotorräder im Serienbau sind als Akku-E-Motorräder noch Exoten, die großen Firmen scheinen da auch noch nichts ernsthaft zu entwickeln - ganz im Gegensatz zum Automobilbau wie bspw. bei Porsche.
    Wenn Honda, KTM, Yamaha in Elektro investieren, wird das eine wirklich auch für den Kunden künftiger Zweiräder ne interessante Rennserie. Wobei ich da skeptisch bin - für ein MotoGP- Rennen bräuchte es einen Akku mit rund 400kg Gewicht - das Einsparpotential der derzeitigen Akkutechnik ist aber gering und selbst der Feststoffakku wird eher Ladeweltmeister als Leichtgewicht.
    Lösung wären Boxenstopps mit Akkutausch in wenigen Sekunden (wie Tankvorgang, daraus könnte bestenfalls das Konzept eines europaweiten normierten Akkutauschsystem entstehen) oder man nimmt eben die Brennstoffzelle zum Elektroantrieb. Aber nun ist die Moto E erstmal wie sie ist.

    Die Extrembelastung des relativ kleinen Akkus ist sicher schon für den Lerneffekt wichtig, wie man das Fahrzeug immer länger stärker belasten kann ohne Überhitzung. Und die Sorge vor Stromschlägen nach dem Crash wird man dann sehen, ob sie real wirklich ein Problem ist oder die Sicherheitsabschaltungen funktionieren.
    Die ersten Tunnelbauer der Eisenbahn ließen die Züge nur mit max. 15 km/h einfahren, weil man fürchtete, den Zug könnte Luftdruck von den Schienen reißen.
    Im Rennsport sind große Akkus auch nicht so alt, wobei es bisher in der Formel E auch viele Crasherfahrungen gibt. Gegrillt wurde noch niemand.
    Geändert von Halbliter (06.01.2019 um 19:51 Uhr)

  4. #19
    Erfahrener Benutzer Avatar von rebel450
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    Doch... fahren würd ich so ne Zero gerne!..

  5. #20
    Hat evtl. keine Honda?! Avatar von RC75
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    Fährt sich Mega.
    Also rein von der Beschleunigung.
    Der Sound ist halt arm....


    Hondaschlumpf, wie viele deiner aktuellen Moppedziele MUSST du erreichen? Das Argument hinkt beidfüssig...

  6. #21
    Erfahrener Benutzer Avatar von rebel450
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    Na is doch au was, so leise anhuschen, dann Tziiiiiischhhhhhhhh vorbei

  7. #22
    Hat evtl. keine Honda?! Avatar von RC75
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    Kann ich verstehen, aber iwie bin ich dafür...
    Zu alt!?
    Zu primitiv?

    Zu nah am Neandertaler.

  8. #23
    Erfahrener Benutzer Avatar von rebel450
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    ich habe mich mal informiert, bin ehrlich, der Preis hat nen Kauf verhindert...

  9. #24
    Kurvenparker Avatar von Jethrow
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    Leute, immer schön sachlich bleiben, sonst............
    Liebe Grüße

    Harald
    ______________________________________________
    Nie schneller fahren, als der Schutzengel fliegen kann

  10. #25
    Hat evtl. keine Honda?! Avatar von RC75
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    Was kostet das Ding aktuell? 15? Ja, Preis/Leistung stimmt da noch nicht ganz. Vielleicht wird’s ja durch die Moto-E und den dadurch sicherlich verursachten Run auf die E-Mobility bald billiger...

  11. #26
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    Ich habe einen tollen Reisebericht gelesen.

    Einer aus der Gegend ist mit ner Zero Richtung Kroatien gefahren.

    Er kam am ersten Tag exakt soweit, wie wir am ersten Tag unseres 50er-Roller-Ausfluges gekommen sind.....

    Ich würde meinen Roller für den halben Preis einer Zero abgeben... :-)



    Halbliter,

    ich war gerade mit nem Freund essen, der Notarzt ist.
    Und als Teamarzt viel Erfahrung an der Rennstrecke gesammelt hat.

    Ich habe ihm gesagt, was ich vom Gefährdungspotenzial halte.
    Und dass das meiner Meinung nach teils absichtlich, teils aus Unwissenheit nicht wirklich wahrgenommen, und schon gar nicht thematisiert wird.

    Es ist schade, dass dir die Zugangsvoraussetzungen für die einschlägigen Schulungen fehlen, denn die wären ganz spannend für dich, du bist ja sehr wißbegierig.

    Wenn mir ein Notarzt sagt, dass sich manche Leute aus der Formel E scheinbar keinen großen Kopf über die medizinische Versorgung bei Tests machen, sei das erschreckend, dann liege ich wohl richtig.

    Bei Rennen seien Spezialisten vor Ort......


    Ich habe es ihm so erklärt:

    Würde jemand in einem brennenden Benziner sitzen, und ich wäre so beherzt wie er es ist, dann würde ich versuchen ihn rauszuziehen.

    Würde der in einem brennenden Tesla sitzen, würde ich das nicht.
    Das erste was man im Kurs lernt ist, dass Eigensicherung vor geht.

    Und das wird auch bei Feuerwehren und Notärzen irgendwann ankommen, von einem Feuerwehrkommandanten weiß ich, dass da noch sehr spärlich Informationen fließen.

    Dass das nicht meine krude Phantasie ist sieht man daran, dass eben auch die Streckenposten nicht dürfen, aber immerhin ein Warnsystem zur Verfügung haben werden.
    Gibt es im Strassenverkehr AFAIK nicht.
    Dafür gibt es da zwei Trennschalter. Die bei manchen Typen viel zu nah beieinander liegen, in Bereichenm, die nach Unfällen selten unversehrt sind.
    Und die man mit mit jährlich zu prüfenden, klassifizierten Schutzhandschuhen betätigt. Ob die der Ersthelfer dabei hat?

    So wie man ein Haus mit Photovoltaikanlage ggfs. einfach kontrolliert abbrennen läßt, muss man sich als Ersthelfer, aber auch als Profihelfer, auch beim E-Auto verhalten.



    Dir muss auch klar sein, dass ein HV-eigensicheres Fahrzeug nicht mehr als eigensicher gilt, sobald es verunfallt ist.
    Es gibt auch Fahrzeuge, die auch unversehrt nicht als HV-eigensicher deklariert sind.

    Als HV-T darf ich die HV-E Kiste also beschrauben - den Unfaller aber eigentlich nicht mehr....
    Glaubst du, diese Grauzone wird und will irgendwer ausleuchten....?


    Alle mir bekannten E-Fahrzeuge sind bisher in der Hand von Haltern, die z.B. indirekt Zulieferer bei Tesla sind, als z.B. Handwerkskammer oder Kommune mit gutem Beispiel vorangehen wollen oder bei solventen Viertwagenbesitzern.

    Da schraubt keiner selber, noch nicht mal die Winterreifen drauf.

    Die Kisten werden aber älter werden. Und bei Leuten landen, nicht nicht alles in der Werkstatt machen lassen (können).
    Bei denen, die auch jetzt schon chinesische Bremsscheiben von Amazon und ebay in ihre Autos schrauben.
    Für die wird es gefälsche Akkus geben, wie es jetzt gefälschte Bremsscheiben, Bremsbeläge, Lenkungsteile mit gefälschten Prüfzeichen gibt.


    Nehmen wir an, es gäbe einen Rollerfahrer der gerne selber bastelt, aber nicht wirklich Plan hat und nicht wirklich viel technischen Verstand.

    So jemand kann sich mit einer xy und jedem E-Auto durchaus umbringen.

    Du kannst dich ja mal mit einem Elektrotechniker oder Mediziner über 400V Gleichspannung unterhalten.



    Nur mal so als Phantasie, das Geschilderte, sagen wir mal, bezieht sich jetzt auf ein Fahrzeug, auf Geschehnisse, auf Personen, die es gar nicht gibt.... ;-)

    Es gibt einen offiziellen Wartungsplan, der sehr kundenfreundlich ist.

    Und eine Schulung, die dir klipp und klar sagt, was du alles messen und prüfen musst, um auf der sicheren Seite zu sein, bevor du das Ding nach jedem Eingriff rausgibst.

    Leider passt das eine nicht zum anderen.

    Die Leichtsinnigen werden das also nicht machen. Und die Richtzeiten einhalten.

    Die Verantwortungsbewussten werden sehr teuer sein müssen.

    Im Kleinen passiert da, was auch im Grossen passiert:

    Die "Zukunftstechnologie" muss mit allen Mitteln ein Erfolg werden.

    Bei den einen wird schon nix passieren, und die Gründlichen werden die Arbeitszeit hoffentlich verschenken......was nur solange gehen wird, solange man nur sehr wenige Kunden mit sowas hat.

    Ein kruder Mix aus Naivität, Ignoranz und einer Spur Skrupellosigleit ist da am Werk.


    Da war und ist doch nie was...... , das ist ungefähr wie mit Rauchen an der Tankstelle.

    Habe ich schon oft gesehen, nie ist die Tankstelle in die Luft geflogen.

    Das Problem ist, dass unsere Einschätzung für Gefahren nicht objektiv funktioniert.
    Was man nicht sieht und was nicht häufig ist, das können wir schlecht einordnen, erscheint uns zu abstrakt.

    Z.B. Essen oder rauchen und gleichzeitig mit unbeschichteten Bleigewichten beim Auswuchten hantieren.
    Oder Verzinnen mit offener Flamme in der Karosseriewerkstatt, mit einem "Zinn", das zu 60% aus Blei besteht......

    Ein Arbeitsmediziner sieht das anders als ein Reifenmonteur oder Unfallinstandsetzer.

    Wir haben uns, im Rennbenzin panschend, das so bleihaltig war, dass alle Motorinnereien ganz grau waren, das Benzol, Tuluol und was weiß ich nicht alles enthalten hat, auch keinen Kopf gemacht.
    Obwohl wir wußten, dass der Chemiker einer Mineralölfirma gesagt hatte, dass man sowas noch nicht mal besitzen, geschweige denn verbrennen darf.
    Und dass sie das schon zusammenbrauen könnten, aber ganz sicher nicht tun werden.
    Mehr oder weniger haben uns die gefragt, ob wir nicht ganz dicht sind.

    Und das waren nicht nur wir nicht. Nie hat man damals in einem Fahrerlager einen Mechaniker mit Gasmaske und Schutzkleidung gesehen.
    Es ist wie bei Verbauch und Abgaswerten. Jeder vom Fach hat es gewusst.
    Das ist solange kein Skandal, wie nix nach außen dringt.


    Die Gefahren kann also nur die Fachkraft einschätzen, die sind für Laien, zumal wenn sie jung und unbekümmert sind oder unter Erfolgsdruck stehen, zu abstrakt.
    Dafür haben wir Flugangst, viel zu hoch angesetzt im Verhältnis zum tatsächlichen Risiko, denn die können wir begreifen, wir haben dazu Bilder im Kopf und Beispiele.

    Ich darf daran erinnern, dass ich schon vor 15 Jahren ein E-Fahrzeug hatte, das ich zurückkaufen möchte.
    Mit der harmlosen Kiste hätte ich keine Bauchschmerzen. Zwei 12V-Starterbatterien drin, entsprechend war die Performance.


    Es ist nicht das Gericht Elektromobilität, das mir nicht schmeckt, mir graust es nur vor einigen Zutaten. (Die derzeit verwendet werden müssen)

    Und das bespricht man tatsächlich am besten mit einem Mediziner oder einem Elektrotechniker.


    Solltest du umziehen und hier eine xy kaufen, ein Autofahrer schießt dich ernsthaft ab, ein von mir erdachtes, natürlich nicht real existierendes Betriebsgelände böte keinen Ort, das Ding wirklich ganz vorschriftsmäßig abzustellen.

    Mir persönlich ist auch kein Händler bekannt, bei dem das ginge.

    Das wird in der Praxis kein Problem sein. Denn unter dem Druck der Realitäten wird man Dinge tun, die man nicht tun sollte.
    Die einen, weil sie unwissend sind, die anderen, weil sie das Risiko verdrängen werden.

    Jeder der vom Fach ist, weiß das. Wenn er nicht absichtlich weghört.
    Keiner sagt was.
    Es will niemand hören.

    Ich kann dir versichern, in den Schulungen wird die Skepsis mit dem Wissen nicht kleiner, sondern größer.
    Jeder weiß, dass man sich nicht gegen Zeitgeist, Hype und politisch gewollt stemmen kann.
    Aber keinem ist richtig wohl dabei - je mehr die Leute wissen, desto mehr Bedenken haben sie, für die es keine Adressaten gibt.


    Vielleicht kann man das so stehen lassen, ohne es als Laie zu zerreden, denn das bringt nix, das wissen wir.

    Ideologiefreie Quellen zu finden, wo man sich informieren kann, wird nicht ganz leicht sein.

    Hättest du dich zu meiner Rennsportzeit als Fan oder Kritiker durch wirklich alles gelesen, was zur WM veröffentlich wurde, wärst du vehement dafür oder strikt dagegen gewesen, du hättest trotzdem nirgends etwas zu giftigem Sprit, zu Zollvergehen und selbstverständlich nicht erlaubten Transporten üppiger Mengen der Plörre in Teamtrucks gefunden.

    Deshalb hättest du es nicht wirklich diskutieren können.
    Natürlich über das, was du gewusst hättest.
    Aber weder über den tatsächlichen Dreck, noch über die tatsächliche Gefahr.
    Also sollten wir auch hier nicht diskutieren.

    Bessere Ansprechpartner für dich und jeden Interessierten wären Mediziner oder Elektrotechniker.
    Es gibt auch Elektrotechnikerfreaks wie ich Mechanikerfreak bin, die spannende Geschichten über die Mortalität zu Anfang der Elektrotechnik erzählen können - und wie schwer es war, Regeln durchzusetzen, weil die Industrie das für unnötig erachtete, das kostete ja nur....

    Das hier soll nur eine Anregung sein, den Dingen für sich auf den Grund zu gehen und zu verstehen, dass die meisten über das diskutieren, was vom Eisberg sichtbar ist, nicht über den ganzen Eisberg.
    Geändert von mart!n (07.01.2019 um 01:49 Uhr)

  12. #27
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    Das mit dem du dass hier vergleichst war in kleinem Stil im Rennsport. Die Plörre ist nie massenhaft an Tankstellen gewesen. Lass sich die E-Mobilität durchsetzen, massenhaft. Dann hinkt dein Vergleich in der Größenordnung wahnsinnig. Denn mit der Häufigkeit und dem Alltäglich werden passieren erst die Kathastrophen. Dann auch massenhaft. Und wenn bei falscher Lagerung eines Unfallfahrzeugs was schief geht zahlt sicher keine Versicherung. War ja grob fahrlässig. Dass es keine Alternative gab interessiert die nicht....

    Und die Informationen sind zur E-Mobilität frei zugänglich, mit etwas Verstand kommt man hinter die Probleme, das war es damals mit deiner Sprit-Geschichte nicht. Interessanterweise ändert die Zugänglichkeit zu Informationen genau gar nix in der breiten Masse.
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  13. #28
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    Zum Verständnis, HV-Eigensicher bedeutet, ein mit einer Hochvolt-Anlage betriebenes E-Fahrzeug, das ist alles außer so Rollerzeuchs mit max. 48V-Betriebsspannung, ist so konstruiert, dass im unversehrten Zustand der Hochspannungsbereich mit Trennschalter und Trennschützen im Akku isoliert werden kann.
    Natürllich geht auch vom Niederspannungs-Rollerakku, der beim Türe aufsperren runterfällt und die Treppe runterkugelt eine nicht kalkulierbare Gefahr aus, so dass er weder in ein Wohn- noch ein Bürogebäude mitgenommen werden darf sondern von einer Spezialfirma entsorgt werden müßte.
    Wer glaubt das sei konstruiert, kann sich ja mal über abgebrannt Fahrradläden informieren.

    Kommt ein Karton mit LiIon-Starterbatterien zerplatzt an, darf der Großhändler noch nicht mal die Akkus wieder auf die Palette stapeln, eine Spezialfirma müßte anrücken.


    Natürlich wird jeder seinen runtergefallenen Akku für NP 800.- entsorgen lassen und jeder Großhändler runtergepurzelte Batterien nicht einfach aufstapeln und verkaufen, sondern für viel Geld entsorgen lassen.

    Es wird auch kein Auto-Akku aus einem Totalschaden seit 5 Monaten IN einer Werkstatt liegen, weil die niemand findet, der ihn entsorgt, das habe ich mir auch nur ausgedacht.


    Jeder Mechatronikerlehrling, der mit zwei Vierern durch die Gesellenprüfung geschmuggelt wird, um die Durchfallquote auf ein erträgliches Maß zu senken, gilt wie ich als zertifizierter HV-Techniker.

    Darüber darf man ehrlich gesagt nicht wirklich nachdenken.....


    Zur Unfallrettung:
    Nachdem man als Ersthelfer den Trennschalter mit seinen bis 1000V durchschlagsicheren Handschuhen betätigt hat, wartet man wie wir HV-T 10 bis 15 Minuten, dann sollten sich die Kondensatoren sicher entladen haben - wenn alles am Unfallauto noch funzt, wie es soll.....

    Dann kann man loslegen.
    Also eigentlich noch nicht. Zuerst muss man noch messen, ob die Trennung funktioniert hat.

    Darüber denken wir am besten auch nicht nach.
    Geändert von mart!n (07.01.2019 um 02:39 Uhr)

  14. #29
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    Randy Mamola und ein paar verrückte Seitenwagenfahrer - unter Rennfahrern sind die Beiwagenfahrer die Irrsten der Irren - haben im Fahrerlager regelmäßig Raketen abgeschossen.
    Auf der Autobahn bei der Anfahrt kam das seltenst vor, da haben sie sich meist darauf beschränkt, sich mit Eiern und ähnlichem zu bewerfen.

    Überall in den Zelten und Boxen standen Schüsseln mit Benzin zum Waschen.

    Nie was passiert.

    Hätte sich nach einem Brand ein Sachverständiger gefragt, was denn da so ein Inferno verursacht hat - man hatte ja den Vorrat für die halbe Saison im selbstgebauten Unterflurtank dabei, gab es ja nirgends vor Ort zu kaufen, der komplette Laden wäre auf gleich dicht gewesen, u.U. endgültig.
    Geändert von mart!n (07.01.2019 um 03:08 Uhr)

  15. #30
    Hat die langsamste PC 37 Avatar von Werwolfi
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    diverse Hondas und ne Yamse

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    Zitat Zitat von Halbliter Beitrag anzeigen

    Sportmotorräder im Serienbau sind als Akku-E-Motorräder noch Exoten
    Motorräder für den Geländesport sind auch Sportmotorräder...und da gibts was von KTM und Yamaha...
    >>>>http://www.die-jungen-wilden.jimdo.com<<<<
    >>>>http://unterwegsmitdjw.blogspot.de/<<<<
    KTM Adventure 1190 R

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