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Thema: Neu in 2019: Moto E

  1. #31
    Erfahrener Benutzer Avatar von rebel450
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    Zitat Zitat von Jethrow Beitrag anzeigen
    Leute, immer schön sachlich bleiben, sonst............
    Och das war doch nix böses

    Es gibt auch ein paar, die mit der Zero Cross fahren. Und das nicht langsam...
    Die Harley mit Akku gefallt mir auch... Aber 60km Reichweite bei sicherlich 25t Euro.. Ne.. Das ist es eben.. Es sollte preislich halt mal bissi angepasst werden. Das wird es denke ich, wenn der Rennsport da bissi Erkenntnisse bringt

  2. #32
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    Um Fortschrittsfeinde ins Lächerliche zu ziehen und Sachfragen zu umschiffen wird gerne zitiert, dass vor der ersten Fahrt der Eisenbahn in D Kritiker behauptet haben, Lungen würden platzen oder die Geschwindigkeit würde die Leute wahnsinnig werden lassen.
    (Der Adler fuhr in Franggn. Ich bin mir nicht sicher, ob die zweite Befürchtung nicht doch gestimmt hat und die Gesundheitschäden sogar möglicherweise erblich sind..... :-) )

    Was daran hinkt:

    Das haben manche damals vielleicht geglaubt.
    Dass man bei einem Stromschlag mit 400 oder 600V DC i.d.R. tot ist, das glaubt man nicht, das weiß man.

    Die meisten Elektriker können nette Geschichten von Stromunfällen erzählen. Aber nur deshalb, weil sie es mit Wechselspannung zu tun hatten.
    Mir hat es auch schon eine mit 220V gewichst, das ist Pillepalle gegen einen Stromschlag aus ner guten Hochspannungkondensatorzündung, danach ist man wenigstens wach....
    Gleichspannung ist noch mal ne andere Nummer.
    Da hört auch bei Elektrikern der Spaß auf. Die schauen dann plötzlich ganz ernst, wenn davon die Rede ist.
    Man kann nicht loslassen, das ist eines der Probleme dabei.

    Als zu Beginn der Elektrifizierung nicht so selten Tote zu beklagen waren, hat sich die Industrie gegen staatliche Regeln gewehrt, wahrscheinlich damals schon mit ähnlichen Argumenten wie den geplatzen Lungen, um die Leute abzuwehren, die nur den Fortschritt behindern würden.


    Ich habe was unterschlagen, unabsichtlich.
    Natürlich gibt es außer den manuellen Trennschaltern auch Sichrheitsabschaltungen, die im Falle eines Unfalls meist die Hochspannung abschalten.
    Das wird auch meist funktionieren, ich will hier keine Panikmache betreiben.

    Aber bei Energica, dem Hersteller der Rennmoppeds, arbeiten wohl nicht die Doofsten der Doofen und ich unterstelle, dass die als Hersteller halbwegs nah am Stand der Technik und am Stand der Erfahrungen sind.
    Wären die sicher, dass nie die Gefahr eines Stromschlages besteht, sie bräuchten das Warnsystem per Dioden nicht verbauen und die Streckenposten nicht entsprechend instruieren.


    Die Sicherheitsschalter werden hoffentlich in 99kommasonstwas % der Fälle funktionieren, da bin ich zuversichtlich. Auf der Rennstrecke wie auf der Strasse.
    Der runtergefallene Scooter-Accu wird zu 99........ nicht das Wohnhaus in Brand setzen.
    So wie in 99...... der Fälle die Tankstelle nicht explodieren wird, wenn man dort eine raucht.

    Es wird also vielleicht auch in 99...... der Fälle gut gehen, wenn man einen aus einem verunfallten E-Auto zieht.

    Aber wenn die Abschaltung nicht funktioniert hat, wenn tatsächlich der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass Spannung anliegt, wo sie nicht sein sollte, dann war das der letzte Fehler, den man in seinem Leben gemacht hat.

    Panikmache?
    Ungefähr so wie Helm aufsetzen oder anschnallen.
    99kommaganzviel % meiner Fahrten gehen ohne Sturz oder Unfall ab.
    Das heißt also, dass ich zukünftig auf Helm und Gurt verzichten kann.

    Die ganzen Messungen am E-Fahrzeug vor und nach dem Schrauben werden in 99,99% aller Fälle hoffentlich ergeben, dass alles in Ordnung ist.

    Das könnte zum Problem werden.

    Denn wenn ich nach ner halben Stunde am Problem schrauben ne Stunde Zeug wegbauen und messen muss, und das in 99,99% der Fälle überflüssig ist, dann könnte ich auf den Trichter kommen, vielleicht nur die halbe Stunde zu schrauben und 1,5 Stunden zu berechnen, weil da ist ja eh nie was......

    Das würde den Gewinn vervielfachen.
    Wer bauernschlau ist, sagt verdreifachen.
    Aber das stimmt nicht.
    Die halbe Stunde, die wirft 10% des Umsatzes dafür als Gewinn ab, wenn es ganz gut geht. Aber die Stunde, die nur auf dem Papier steht, die ist zu 100% Gewinn.
    Nehmen wir 75.- Euro.
    Eineinhalb Stunden schrauben und Messen. 1,5 x 10% von 75.-. Sind 11,25.-.
    Oder tricksen: 0,5 x 10% von 75.- sind 3,75. Plus 75.- dafür, zu hoffen, dass schon alles gut sein wird - so wie immer..... Macht 78,75.
    Das Siebenfache.
    Ich schaffe, auf den Arbeitstag gerechnet, wenn ich nicht hinschaue, nicht 5 solcher Aufträge zu 1,5h, sondern 15 zu 0,5h......


    Da wird sich der ein oder andere überlegen, ob er päpstlicher als der Papst sein muss.
    Das ist so lukrativ, das ist das Problem bei solchen Aktionen, wie auch beim Handel mit gefälschten Teilen wie Akkus.
    Und was möglich ist, wird auch gemacht, das zeigt leider die Erfahrung.
    Für die Kohle wird aus fast nie ein nie, so ticken die Menschen leider nun mal. Wird schon gutgehen.


    So wie manche Kollegen die Ventile nicht anschauen, weil da bei 1000km eh nie was ist (was teilweise auch stimmt, wenn man 91% auf 100 aufrundet), so werden sich auch Leute die Messungen sparen.

    Die einen aus Gier, die anderen aus Zeitnot, die anderen, weil sie das wie die Chinesen im Kurs des Dozenten für Zeitverschwendung halten, weil das Restrisiko überschau- und tragbar ist.


    Alles Panikmache.
    Warum der Inhaber des ausgebrannten Fahrradgeschäftes, dem ein Akku beim Laden die Bude innerhalb von Sekunden in Brand gesetzt hat, gesagt hat, er wird weitermachen, aber im Gewerbebau bleiben, weil er das nicht in einem Wohnhaus erleben möchte, weiß ich nicht.
    Denn wenn man bißchen aufrundet, dann kann da gar nix passieren.
    Geändert von mart!n (07.01.2019 um 13:59 Uhr)

  3. #33
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    Zitat Zitat von mart!n Beitrag anzeigen
    Dass man bei einem Stromschlag mit 400 oder 600V DC i.d.R. tot ist, das glaubt man nicht, das weiß man.

    Die meisten Elektriker können nette Geschichten von Stromunfällen erzählen. Aber nur deshalb, weil sie es mit Wechselspannung zu tun hatten.
    Mir hat es auch schon eine mit 220V gewichst, das ist Pillepalle gegen einen Stromschlag aus ner guten Hochspannungkondensatorzündung, danach ist man wenigstens wach....
    Gleichspannung ist noch mal ne andere Nummer.
    Ich hab auch schon mal 20kV angefaßt und (problemlos) überlebt...

    Das, was tödlich ist, ist nicht die Spannung (Volt), sondern die Stromstärke (Ampere). Die sorgt nämlich dafür, daß die Muskeln sich verkrampfen. Man kann mit 5 Volt Aluminium schmelzen (so funktionieren die Alu-Hütten weltweit; wenig Volt, viel Ampere) aber andererseits auch die Hochspannung vom Röhrenfernseher überleben (oben erwähnte 20kV bei irgendwelchen Mikroampere).

    Ansonsten ist deine Ausführung aber richtig.

  4. #34
    Nörgler Avatar von thodi
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    Nunja.
    Wenn ich lese das ein mann im auto fahrend, plötzlich in flammen steht, weil der akku seiner e-zigarette in der hosentasche explodiert is.
    Rauchen is ungesund. Das weiss man ja. E-rauchen offensichtlich auch.

    Einen aufgeblähten handyakku hab ich selbst schon entsorgt.
    Sehr alt und leer. Weiss nich was passiert wär, wär er geladen gewesen.

    Als ich noch beim wirtschaftshof der stadt gearbeitet hab, haben wir den sondermüll eingesammelt, den die alba nich als sperrmüll ansieht, und liegen lässt.
    Da lag auch son dickes akkupaket, keine ahnung wer damals sowas brauchte. Das war wohl mal eckig. Kugelrund. Ich hab mich nich getraut das ding anzufassen.
    Mein kollege war da glücklichweise etwas weniger sensibel.

    Wegen meiner sollen se damit rennen fahren.
    Wer sich auf so ne bombe schnallt, weiss ungfähr was er tut.
    Ich stell mir weder auto, noch moped mit derlei energieversorgung in die garage.
    Jedenfalls nich solange son unausgereifter pfusch ungestraft und legal, verkauft werden darf.

    Atomenergie galt ja auch als die ultimative energiequelle....

  5. #35
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    @A2Pilot

    Ich bin kein Elektriker, aber in groben Zügen ist mir das bekannt.

    Aber ich wollte das nicht so aufdröseln. Die 30-40KV der HKZ habe ich ja auch weggesteckt.

    Aber für einen Laien sollte genügen, sich nur mal die Dicke der Kabel anzuschauen, um zu wissen, was da im E-Mobil unterwegs ist. Viel.

  6. #36
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    Thodi,

    das Problem wird sein, dass die Einführung der Dampfmaschine und der Elektrizitätin in Europa geregelt wurden, das aber ein Auslaufmodell ist.

    Nach diversen Katastrophen, so der Explosion einer Dampfmaschine in München, die im niederbayrischen Landshut noch zu hören war, wurde ein Dampfkesselüberwachungsverein gegründet, der heute als TÜV jedem ein Begriff ist.

    In Zukunft wird nicht mehr Europa die Standards für Technik und Sicherheit festlegen, sondern Asien, allen voran China.


    Honda verkauft 19,5 Mio. Zweiräder im Jahr, davon 350.000 in Europa.
    Afrika und Amerika haben kaum mehr Bedeutung.

    Wer glaubt, dass wir da auf Dauer bestimmen, was wie gemacht wird, der wird sich umschauen.

    In paar Jahren sind europäische Märkte vergleichsweise viel zu klein, um überhaupt noch Ansprüche zu stellen.

    Mit der Kleinstaaterei a la Brexit wird das noch gravierender.


    Und wenn die Chinesen festlegen, was an Risiko hinnehmbar ist, dann gute Nacht.

  7. #37
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    Die Chinesen haben von nix mehr zur Verfügung wie Menschen. Da brauchts nicht so viel Sicherheit
    "Du redest mit deinem Motorrad? Findest du das nicht merkwürdig?"
    "Wieso? Ich finde die Gespräche mit manchen Menschen viel merkwürdiger!"

  8. #38
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    Wie ich einem andern Thread schon schrieb, der Dozent hat die HV-T Schulung auch in China gehalten, vor Managern, nicht vor Mechanikern.

    Die haben gefragt, warum wir in D so einen Aufriß machen, so tragisch sei das doch nun auch nicht, wenn mal einer stirbt, weil er wo hinlangt.
    Er sagte, am Anfang hätte er noch geglaubt, die machen Witze.
    Aber nur am Anfang......die meinen das wirklich so.

    Da prallen Welten aufeinander.
    Die verstehen das tatsächlich nicht.

    Das ist, wie wenn ein Qualitätsmanager von Honda mit nem Typen von Guzzi über Qualität redet ....... Mars- und Erdenbewohner könnten nicht weiter voneinander entfernt sein..... :-)

  9. #39
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    Da ist dann die Aussage: Wieso, fährt doch zwischendurch.
    "Du redest mit deinem Motorrad? Findest du das nicht merkwürdig?"
    "Wieso? Ich finde die Gespräche mit manchen Menschen viel merkwürdiger!"

  10. #40
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    Ich empfinde das als die hier übliche Panikmache.
    Was nicht heißt, dass ein schwer verunfalltes Elektrofahrzeug, erst recht ein brennendes, nicht doch ein gewisses Restrisiko birgt, das im Extremfall tödlich ist und was Anforderungen speziell für die Ausbildung von professionellen Rettern, aber auch Ersthelfern erfordert. Bei Bergung von Menschen wie Fahrzeug sowie Untersuchung und Lagerung des stark beschädigten Fahrzeugs.

    Aber ein Elektroauto hat allerdings bisher ein wohl geringeres Brandrisiko als ein Verbrenner und wird mit dem Feststoffakku nochmals deutlich besser.
    https://emobilitaetblog.de/welche-ge...hweren-unfall/
    https://www.auto-motor-und-sport.de/...ndgefahr-2018/
    Und bei Unfällen kann angeblich die Karosserie gar nicht unter HV-Spannung stehen, sie ist dort ja nicht geerdet.
    https://www.zeit.de/mobilitaet/2017-...-hochvoltnetze
    Aber ob das wirklich absolut ausgeschlossen ist? Oder ob nicht irgendwelche Bastler herumpfuschen?
    Mag alles sein.

    Beim Verbrenner, den ein Explosionsmotor antreibt, haben die Fahrgäste allerdings direkt unter ihren Sitzen einen Benzintank bzw. ein Benzin-Luft-Gemisch, welches beim Aufreißen nach einem Crash enorme Gefahren für Insassen wie Retter birgt. Noch schlimmer Gasfahrzeuge: Ist hier auch nur ein Sicherheitsventil undicht, kann sich das LPG bspw. am Boden von Tiefgaragen sammeln. CNG ist noch explosiver.
    Und bei der Alternative zum Akku, Wasserstoff, haben wir ein hochexplosives Gast, das auch noch beständig aus den Tanks emittiert.
    Man stelle sich vor, wir würden seit hundert Jahren mit Akkuautos fahren und jemand käme auf die Idee, Benzin in einem Auto kontrolliert explodieren zu lassen. Würde dann auch jemand sagen: "Das mag zu 99,99999 % gutgehen, aber irgendwann pfuscht jemand an der Benzinleitung oder die Explosion wird einfach größer" etc.?
    Garantiert.

    Was ich für eins der größten Probleme halte, ist, wenn ein Elektroauto mind. 48h, besser 72h, unter freiem Himmel stehen sollte nach einem (größeren) Unfall und nur Leute mit Spezialausbildung Zugang bekommen. Diese Spezialausbikdung wird dann wohl irgendwann Pflicht für KFZ-Schrauber. Und natürlich der enorme Löschaufwand, falls es doch mal zu einem Brand kommt, speziell in Garagen ein Problem.
    Aber es ist viel möglich mit Selbstdiagnosesystemen und falls das in der Moto E so eingeführt wird mit den Sicherheits-LEDs, könnten auch im Serienbau von außen sichtbare LEDs den Zustand des Akkus ablesbar machen. Gerade für Ersthelfer wäre das hilfreich. Also eben der Rennsport hier wieder einmal als Innovationsmotor.

    Die Anzahl schwerer Unfälle wird durch mehr Autonomie bzw. stärkere Restriktionen irgendwann abnehmen, bspw. die Auffahrunfälle von LKW am Stauende. Auch das hilft gerade bei Akku-Autos.

    Bei der Betrachtung einer neuen Technologie wie dem kommenden Paradigmenwechsel vom Verbrenner zum Elektroantrieb ist es nicht nur wichtig, alle Risiken zu beschreiben.
    Man muss auch ihre Größe abschätzen.
    Da braucht man nur mal auf die eine Seite schreiben, wie viele Menschen durch Abgase von Kraftfahrzeugen erkranken oder gar früher ableben. Oder durch Unfälle umkommen. Und wie dann neue Risiken dazu im Vergleich stehen. Allerdings ist es was anderes, wenn jemand lange Sauerstoffpatient ist und irgendwann keine Luft mehr bekommt oder man wo hingreift und gegrillt wird. Dennoch muss man die Größen abschätzen, um Risiken bewerten zu können.
    Ohne Inkaufnahme tödlicher Risiken hätten wir nicht das aktuelle Geschwindigkeitsniveau auf unseren Straßen.

    Vielleicht müssen wir uns mit 1-2 % Marktanteil in 2018 auch erstmal weniger Gedanken machen und gucken erstmal nach China (4% MA, 2018 rund 1 Millionen neuer Elektroautos) oder nach Norwegen (fast 50% Marktanteil). Gerade die Norweger machen sich einige Gedanken, sind ggü. Chinesen sehr sicherheitsaffin. Warum sollen wir EUler nicht das können, was Norweger auch können?
    Geändert von Halbliter (07.01.2019 um 21:39 Uhr)

  11. #41
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    Tja, die übliche Scheindebatte voller Nebelkerzen.

    Niemand hat behauptet, dass e-Autos ein größeres Risiko haben, in Brand zu geraten. Oder habe ich das irgendwo geschrieben?


    Wie ich schrieb, es ist wohl nicht zielführend, wenn ein begeisterter Laie erklärt, ob Sicherheitsmaßnahmen sinnvoll sind oder nicht.

    Aber für dich ist ja auch "nicht nachvollziehbar", dass die Energicas nicht auf Kursen mit längeren Geraden fahren können.

    "Falls das überhaupt stimmt....."

    Was dir nicht den Kram passt, wird wie üblich als Lüge bezeichnet, dann braucht man sich nicht damit auseinandersetzen.

    Eben deshalb, wie vorhersehbar keine Diskussion möglich.


    "Da braucht man nur mal auf die eine Seite schreiben, wie viele Menschen durch Abgase von Kraftfahrzeugen erkranken oder gar früher ableben."

    Du hast ja mal wortwörtliche von "tausenden Toten" geschrieben.
    Wie so oft voll wissenschaftlich, ohne Quelle oder Beleg für diese Behauptung.

    Dazu was von einer Seite, die sich stark für E-Autos engagiert, aber von deiner Panikmache offensichtlich wenig hält.

    Gibt also tatsächlich E-Auto-Befürworter, die nicht wie du mit Phantasien "argumentieren", sondern bei der Sache und objektiv bleiben.

    https://unserplanet.net/kein-einzige...ch-nachweisbar


    Da es keinen Sinn macht, mit jemanden zu debattieren, der einfach nicht zur Kenntnis nimmt, was ihm nicht in den Kram passt, andererseits aber Risiken nicht diskutieren, sondern einfach mit angeblichen anderen Risiken aufrechnen will, die selbst seriöse Umweltschützer als Unsinn abtun, der sollte die üblichen quasireligiösen Exkurse einfach sein lassen.


    Das ist kein Thread über Sinn und Unsinn von E-Fahrzeugen. Auch etwas sinnvolles kann risikobehaftet sein.
    Es ist auch destruktiv, wenn wir beide das diskutieren, deshalb habe ich gebeten, das nicht wieder zu Propagandazwecken ausarten zu lassen.

    Es geht um Dinge, die man bei Weiterbildungen lernt, bei denen es um Sichtheit geht.
    Es steht jedem frei, sich zu informieren.
    So wie man sich auch über die langen Geraden und die Probleme der Energicas dahingehend informieren kann.
    Einfach zu behaupten, das stimme nicht, macht aber weniger Arbeit. Nur ist das alles, nur kein Argument. Und auch keine Diskussion.

    "Aber eine Pferdekutsche kann doch auch brennen" ist kein Argument, denn niemand hat je etwas anderes behauptet.
    Hat auch mit dem Thema nix zu tun.

    Wie oft hast du eigentlich in der Schule einen Sechser für eine brilliant formulierte Themaverfehlung bekommen?

    Also belassen wir es dabei.

    Zuletzt hast du einen um 11,5% gewachsenen Markt als "schrumpfend" ausgemacht und wolltest den Händlern erklären, wie man diese Schrumpfung meistert....

    Was soll bei so ner "Diskussion", die von vornherein auf falschen "Fakten" basiert, rauskommen?

    Also belassen wir es dabei, du hast wie immer recht.
    Geändert von mart!n (07.01.2019 um 23:02 Uhr)

  12. #42
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    Aber für dich ist ja auch "nicht nachvollziehbar", dass die Energicas nicht auf Kursen mit längeren Geraden fahren können.

    "Falls das überhaupt stimmt....."

    Was dir nicht den Kram passt, wird wie üblich als Lüge bezeichnet, dann braucht man sich nicht damit auseinandersetzen.
    Ich glaube, viele der Missverständnisse liegen am unterschiedlichen akademischen Hintergrund von uns beiden.

    Ich habe gelernt, zu zweifeln, Thesen verifizieren oder falsifizieren zu müssen und muss immer jede Quelle einschätzen und deren Aussage damit in Zusammenhang bringen.
    Du erwartest imho, dass man Leuten mit Erfahrung einfach nur glaubt.

    Das Beispiel, dass du beleglos behauptest, dass eine Energica nur Geraden mit max. 800 Metern fahren könnten, ist ja da ganz gut. So wie du es sagst, ist diese Aussage leicht falsifizierbar. Man müsste nur eine Energica finden, die weiter als 800m geradeaus fährt.
    Du hast von Überhitzung geschrieben und der Akku überhitzt beim Geradeausfahren ceteris paribus nicht mehr als beim Kurvenfahren.
    Was du meinst, ist, dass mit diesem Akku in der dort eingesetzen Leistungsvariante des Motors (diesem Mapping) nur eine begrenzte Höchstgeschwindigkeit bzw. Strecke lang Vollgas gegeben werden kann.
    Man könnte aber Leistung oder Geschwindigkeit beschränken und ein solches Fahrzeug fährt auch über 800 Meter lang Vollgas. Das ist alles eine Einstellungsfrage.

    Wären die Geraden nur 700 Meter lang, hätte der Motor im Rennmodus vielleicht noch manches PS mehr.
    Das weißt du auch.

    Edit: Also nochmal: Wenn ich deine oder andere Aussagen in Zweifel ziehe, dann deshalb, weil ich das in Zweifel ziehen muss. Ich habe das so gelernt. Das hat mit einem Lügenvorwurf nichts zu tun.
    Geändert von Halbliter (07.01.2019 um 23:05 Uhr)

  13. #43
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    Zitat Zitat von Halbliter Beitrag anzeigen
    Ich glaube, viele der Missverständnisse liegen am unterschiedlichen akademischen Hintergrund von uns beiden.

    Ich habe gelernt, zu zweifeln, Thesen verifizieren oder falsifizieren zu müssen und muss immer jede Quelle einschätzen und deren Aussage damit in Zusammenhang bringen.
    Du erwartest imho, dass man Leuten mit Erfahrung einfach nur glaubt.
    Hm. Vielleicht

    Wenn das dein Ernst ist fehlts entweder ganz weit oder du kannst nicht zugeben falsch gelegen zu sein. Was auch immer es ist, diskutiert doch das beide per PN weiter aus.
    "Du redest mit deinem Motorrad? Findest du das nicht merkwürdig?"
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  14. #44
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    Zitat Zitat von tom_ate Beitrag anzeigen
    Hm. Vielleicht

    Wenn das dein Ernst ist fehlts entweder ganz weit oder du kannst nicht zugeben falsch gelegen zu sein. Was auch immer es ist, diskutiert doch das beide per PN weiter aus.
    Nein, PNs gehen leider nicht.
    Wo habe ich falsch gelegen?

  15. #45
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    Frag ihn hald nach Belägen für seine Aussagen, die gibt er dir schon. Und er hat doch nie behauptet dass es mit nem E-Akku niemals geht mehr wie 800m geradeaus zu fahren. Dass man das E-Auto so anpassen kann dürfte doch jedem Laien klar sein. Ich glaube nicht das er erwartet dass du ihm einfach glaubst.

    Wie gesagt, wenn du was bezweifelst frag ihn einfach freundlich statt ihn immer persönlich anzugehen und es so hinzudrehen als würde er lügen.
    "Du redest mit deinem Motorrad? Findest du das nicht merkwürdig?"
    "Wieso? Ich finde die Gespräche mit manchen Menschen viel merkwürdiger!"

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