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Thema: Gesetzesänderung- bald auch Tagfahrlicht an Motorrädern erlaubt

  1. #31
    Wir sind Hansestadt Avatar von charly32050
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    Also, so ausm Hut, ohne eine Quelle nennen zu können - TFL auch ohne Rücklicht, aber es ist von der Montage einfacher es mit dem Rüli zu betreiben.
    Ich hab die ehem. vorderen Blinker zu Poseleuchten umfunktioniert.(weisses Glas, weisse Glühbirne, 5 W). Die beiden ehem. Standlichter sind entfernt. Vordere Blinker jetzt in den Rückspiegeln.
    Beim §29 (TÜV genannt), wurde dies nicht beanstandet.
    Es gibt versch. Schaltungen! z. B. die von dir genannte mit Dimmung. Und die andere Schaltung läßt bei Wechsel auf Abblendlicht das TFL erlöschen. (Meine vollzogene Variante)

    NB: mein Wissen stammt aus einem Text des TÜV-NORD aus 2013 ...über Beleuchtung am Kraftrad
    Geändert von charly32050 (23.06.2014 um 23:39 Uhr)
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  2. #32
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    ich hab die Info beim "Institut für Zweiradsicherheit" gefunden, klingt erstmal glaubwürdig

    Standlicht rausdrehen, TFL dort anklemmen und vom Abblendlicht noch ne Leitung anzapfen und gut ist.

    Heute in der Eifel habe ich wieder oft feststellen müssen das bei strahlender Sonne plus Wald die Autos mit TFL eindeutig besser erkennbar waren.

    Der Satz Lampen, der hier noch rum liegt und eigentlich für den Elch gedacht war, kommt an die AT


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  3. #33
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    Eine Textstelle der o. a. IFZ, besagt, dass das TFL sowie das Rücklicht gleichzeitig leuchten müssen.
    Das kenn ich aus meiner Kenntnis so nicht, sodass das TFL auch alleine leuchten darf.
    Aus schaltungstechnischen Gründen leuchtet es bei meinem Umbau trotzdem MIT dem Rücklicht zusammen.
    <3 vom PC (Papa Charly)

  4. #34
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    TFL darf auch ohne rücklicht benutzt werden, wie charly aber schreibt ist es meisten schaltungstechnisch einfacher alles über das Standlicht laufen zu lassen.
    Denkt bitte daran das TFL offiziell nicht zusammen mit Abblendlicht benutzt werden darf und daher bei neueren Hondas ein Lichtschalter nachgerüstet werden muss.
    Vorteilhaft ist es wenn das TFL eine Doppelzulassung als Positionslicht und als Tagfahrlicht hat.

  5. #35
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    Ich bin auch latent am suchen nach einer hübschen TFL-Lösung. Das "Brickett" von Highsider ist mir etwas zu klobig. Die schönen, schlanken Teile für Autos sind für Motorräder in der Regel zu lang, ich habe (glaube ich) maximal 13 cm zur Verfügung. Die Umschaltung auf Abblendlicht würde ich dann helligkeitsgesteuert machen wie beim Auto.

    Nur, ist es ja so, dass der Regler nicht benutzte Energie einfach verbrät um die Bordspannung konstant zu halten. Ich wollte es ja früher kaum glauben, aber ist wohl so. Und wenn ich jetzt dan Hauptverbraucher Abblendlicht hauptsächlich abschalte, muss ich mir vielleicht um den Regler sorgen machen?
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  6. #36
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    eher nicht den der Regler liefert dann nicht die volle Leistung da die "Abstimmung Quellen- zu Lastwiderstand nicht mehr stimmt. Stichwort Leistungsanpassung.
    Es fließt zwar ein Strom aber dank 'Kurzschluß' bei sehr geringer Spannung und U*I=P

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  7. #37
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    Zitat Zitat von DL1ZAM Beitrag anzeigen
    Nur, ist es ja so, dass der Regler nicht benutzte Energie einfach verbrät.....
    Martin hätte gedacht dass du das besser weißt und nicht falsches Wissen zitierst.... der Regler "verbrät" ca. 20 Watt und das ist die Spannung die an den Halbleitern, vornehmlich an den Dioden abfällt. Ansonsten verbrät der nichts!

  8. #38
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    Manfred, ich weiss es eben nicht, ich bin leider noch keines Schaltplans eines modernen Reglers habhaft geworden. Alles was ich weiß ist, was ich hier so in den Foren gelesen habe. Und eben die Grundlagen, nämlich das Induktionsgesetz, welches vorgibt, dass die Spannung der Lima mit der Drehzahl steigen muss. Aus Gerüchten "weiß" ich (und konnte es kaum glauben), dass die Spannung über den Wicklungen parallel geschalteten Z-Dioden "geregelt" wird. Bei einer solchen Querregelung ist es immer so, dass der Strom der nicht durch die Last fließt, durch den Querregler fließen muss. Der Vorwiderstand wäre in diesem Fall der Widerstand der Generatorwicklungen. Letzteren ist jedoch egal, wohin der Strom fließt, für die Lima ändert sich also bei einem solchen Szenario nichts. Ich rede hier nicht über die Gleichrichterdioden, deren Verlustleistung ist nur durch das Produkt von Strom und Durchflussspannung bestimmt und das ist eher vernachlässigbar und entspricht schätzungsweise den von Dir genannten 20W.

    Ich habe jetzt einen defekten Regler einer PC43 in Aussicht und ich werde mal schauen, ob ich ihn auf bekomme und nachsehen kann, was wirklich drin ist. Was ich mir vorstellen könnte, ist eine Art Phasenanschnitt-Steuerung mit Z-Dioden und Thyristoren, welche dafür sorgt, dass nur der Anteil der Energie gleichgerichtet wird, der auch benötigt wird, die Lima also unter weniger elektrischer Last auch im Mittelwert weniger Strom liefern muss.
    Gruß, Martin

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  9. #39
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    es ist viel einfcher.

    Bei erreichen der Maximalspannung pro Halbwelle wird ein Thyristor gezündet welchen für den Rest der Halbwelle einen Kurzschluß erzeut, der einzige Spannungsabfall ist - wie Manfred schrieb - am Brückengleichrichter für die beteiligten Phasen.
    Erst wenn der Generator für diese beiden Drähte keine Spannung mehr produziert und daher der Kurzschlussstrom auf Null geht wird der Thyristor von sich aus wieder hochohmig, das Spiel beginnt von vorn.
    Die Leistung wäre also die Kurzschlussspannung des Generators und der daraus resultierende Strom, das ist nicht viel.

    Von daher steht bei TFL ein Tick mehr Leistung für Vortrieb zur Verfügung, etwa 0,05KW oder 0,073PS

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  10. #40
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    Wenn der Regler so funktioniert, dann wird eigentlich der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben. Eine Spannungsquelle liefert ihren maximalen Strom bei einem Kurzschluss, nur begrenzt durch den Innenwiderstand der Spannungsquelle. Der Strom hemmt die Bewegung, durch die er entsteht, d.h. je mehr Strom fließt, desto größer ist die Hemmung, also der Bremseffekt des Generators ist bei einem Kurzschluss am größten. Es erschließt sich mir nicht unmittelbar, warum ich mehr Energie für den Vortrieb zur Verfügung hätte, wenn ich gleichzeitig einen mehr oder weniger kurzgeschlossenen Generator antreiben muss. So wie es sich mir darstellt, wird die erzeugte elektrische Energie in jedem Fall verbraten, entweder in peripheren Verbrauchern oder im Innenwiderstand der Generatorwicklungen. Der Strom in den Leitungen zum Regler müßte daher immer nur drehzahlabhängig sein aber nicht lastabhängig. Dass der Regler dadurch nicht warm wird, liegt einfach an der sehr kleinen Durchflussspannung der Thyristoren. Ich werde da wohl mal ein bisschen rum messen müssen nach meinem Urlaub. Jetzt hau ich mich erst mal auf den Pansen und bin dann erst mal eine Woche verschollen, motorradfahrenderweise in den Alpen.
    Gruß, Martin

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  11. #41
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    Zitat Zitat von DL1ZAM Beitrag anzeigen
    W.... oder im Innenwiderstand der Generatorwicklungen. ....
    Genau richtig erkannt....

  12. #42
    Er,fahrender Benutzer ;-) Avatar von Kolle
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    Zitat Zitat von ManfredK Beitrag anzeigen
    Offen bleibt bei diesen Blinker/TFL Kombinationen welche E-Zulassungen vorliegen und wie das Problem TFL/Blinker in unmittelbarer Nachbarschaft gelöst ist (wird TFL abgeschaltet wenn Blinker an - oder bleiben beide eingeschaltet --> Blinker kaum sichtbar)
    Inzwischen geklärt: Es sind keine TFL.
    Lediglich Standlichtersatz, aber hübsch gemacht
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  13. #43
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    Standard Grundlegendes

    Zitat Zitat von DL1ZAM Beitrag anzeigen
    Manfred, ich weiss es eben nicht, ich bin leider noch keines Schaltplans eines modernen Reglers habhaft geworden. Alles was ich weiß ist, was ich hier so in den Foren gelesen habe. Und eben die Grundlagen, nämlich das Induktionsgesetz, welches vorgibt, dass die Spannung der Lima mit der Drehzahl steigen muss. Aus Gerüchten "weiß" ich (und konnte es kaum glauben), dass die Spannung über den Wicklungen parallel geschalteten Z-Dioden "geregelt" wird. Bei einer solchen Querregelung ist es immer so, dass der Strom der nicht durch die Last fließt, durch den Querregler fließen muss.

    ???

    Eine Lichtmaschine besteht im Prinzip (!) aus aus zwei Wicklungen. Die eine läuft im Magnetfeld und erzeugt den Strom, die andere erzeugt das dafür notwendige Magnetfeld. Und Letzteres (!) wird durch den Regler geregelt ! Heisst: Wenn die Spannung über das zulässige Mass steigt wird das Magnetfeld durch Reduzierung des Stromes durch dieses schwächer. Das ist ziemlich verlustfrei - da wird nichts "verheizt".

    Bei den früheren Gleichstrommaschinen hatte das Eisen immer noch einen Rest Magnetismus (Remanenz) der reichte aus um beim Anlauf noch genug Spannung für die Erregerwicklung zu erzeugen, das schaukelte sich dann auf (aus dem gleichen Grund konnte man diese Maschinen auch einfach durch Anlegen einer Spannung umpolen)

    Die heutigen Drehstromlichtmaschinen brauchen eine Fremderregungsspannung zum Anlaufen (meistens über die Ladekontrolle zugeführt, so dass die beim Durchbrennen dieser erst bei wesentlich höherer Drehzahl Strom liefern), da sie erstens weniger Eisen haben und zweitens die sechs Dioden (die, die der Gleichrichtung dienen) eine Schwellspannung haben, so dass die Remanenz hier nicht mehr ausreicht.

    Wenn die Drehstromlichtmaschine ohne Last (Batterie) betrieben wird steigt die Spannung schnell auf Werte, die die Dioden killt. (Bei meinem Fahrrad-Nabendynamo habe ich da bei sehr flotter Fahrt ohne Last fast 80 Volt Spitze gemessen ! Aus dem Grund kann man bei entsprechender Lastanpassung auch fast 15 Watt statt der angegebenen 3 Watt aus dem rausholen !)

    Gleichstromlichtmaschinen (die eigentlich gar keine waren - man kann mit einem Generator naturgemäss nicht direkt Gleichstrom erzeugen - die Gleichrichtung übernahm rein mechanisch der Kommutator (auf deutsch "Stromwender"), auf dem die Kohlebürsten liefen, hatten ja noch keine Halbleiter. Und wenn die Lichtmaschinenspannung unter die Batteriespannung sank trennte der Regler ebenfalls rein mechanisch um Rückstrom zu verhindern.

    Dieser Kommutator verhinderte auch, dass man das Übersetzungsverhältnis so hoch machen konnte wie bei den heutigen Drehstromlichtmaschinen, die ja vor allem aufgrund ihrer höheren nun möglichen Drehzahl (Stromzuführung erfolgt ja jetzt über einen glatten Schleifring) bereits im Leerlauf eine gute Stromabgabe haben - früher war im Stadtverkehr ja schnell mal der Akku leer weil im Leerlauf kaum genügend Leistungsabgabe erfolgte ...
    Geändert von Barfüsser (14.07.2014 um 10:45 Uhr)

  14. #44
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    Zitat Zitat von Kolle Beitrag anzeigen


    Die normale Standlichtbirne muß deaktiviert (entfernt) werden?

    Das Naheliegendste wäre doch eigentlich, die Standlichtbirne durch eine weisse LED zu ersetzen und dann eben mit Standlicht als Tagfahrlicht zu fahren !?

  15. #45
    grey-wolf
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    Sich mit LED von Autos abheben die auch alle mit LED fahren?? Das wird wohl nichts! Und am Rande, auch TFL kann durchaus sehr unangenehm sein!

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