Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234
Ergebnis 46 bis 47 von 47

Thema: SH 300 Gabelöl wechseln

  1. #46
    Erfahrener Benutzer Avatar von freakmoped
    Registriert seit
    25.04.2017
    Ort
    wien
    Beiträge
    204
    Motorrad
    triumph tiger 955i, honda sh300i, vespa px244gs & sprint 150

    Standard

    Zitat Zitat von Sst776 Beitrag anzeigen
    So, nun habe ich auch die Gabelfedern gewechselt.
    Der Unterschied ist deutlich spürbar. Fährt sich viel besser. Vorher rumpelte/hoppelte ich über Unebenheiten. Jetzt ist es viel mehr ein Gleiten.
    Bin sehr happy.

    Auch bei mir gab es Passungsrost an der Aufnahme für die Gabelholme, obwohl erst 1 Jahr alt und Garagenfahrzeug.

    Die Füllmenge war ungefähr ok. Es kamen ca. 135-140mL raus (Vorgabe 149mL +/-2,5), genau kann ich das unmöglich sagen, weil ja ein Rest drin bleibt.
    Dafür habe ich die Füllhöhe überprüft. Rechts waren es 93mm, links 89mm.

    Die Vorgabe laut Werkstatthandbuch wären 90mm. Weiters 10W Öl und die engen Wicklungen sollen nach unten.

    Im Bitubo Gabelfederset ist ein 20W Öl dabei, außerdem soll die Füllhöhe 100mm sein und die engen Wicklungen sollen nach oben (das kenn ich auch von anderen Motorrädern so).

    Genauso, also abweichend von der Honda Vorgabe, habe ich das gemacht und bin zufrieden.
    Sollte die Gabel mal zu weich werden, kann ich immer noch ein paar Milliliter nachspritzen.
    geständnis: hab bitubo anleitung nicht glesen daher 1) feder andersrum drin, wie honda 2) füllhöhe 90mm statt 100mm, wie honda
    es gibt immer was positives: die gabel wird NOCH besser werden, da aktuell der luftpolster 10mm zu groß ist
    werd aber noch dem stefan seine testfahren vorher für direkten vergleich

    allgemein ad luftpolster:
    größeres luftpolster = geringere kraft für einfedern, da sich ein größeres polster einfacher verdichten lässt als ein kleineres

    ad fülllmenge:
    155ccm sinds ca für 90mm bei meiner gabel
    holme waren komplett leer da ja alles zerlegt und gereinigt wurde
    dh stefans werte, ohne zerlegen, schauen besser aus dass da korrekt viel öl drinnen war


    ad wohin die windungen, paar zitate aus dem web:

    "progressiv heißt ja auch, bei weiterem Eintauchen höheren Gegendruck und Stabilität"
    "nach OBEN, wenn Du Dir überlegst dass das Rad von unten nach oben federt macht das ja auch Sinn: erst fein ansprechen und nach oben härter werdend."

    wilbers:
    "13.) Die neuen Gabelfedern einsetzen
    13.1) Lineare Gabelfedern können so eingesetzt
    werden.
    13.2) Progressive Federn werden mit den engen
    progressiven Wicklungen nach oben eingesetzt! (Bei
    vereinzelten Ausnahmen ist dies auf der Rechnung
    vermerkt.)
    13.3) Federn mit konischen Federenden müssen
    richtig eingebaut werden! Es ist nur eine Variante
    möglich, dazu müssen die Passstücke an den
    Federenden betrachtet werden. Die Federn müssen
    möglichst mit wenig Spiel eingebaut werden."

    "Ungefederte Masse ist quasi das Rad (und untere Gabel etc.), was sich fleißig rauf und runter bewegt. Gefedert wird ja schließlich das Mopped und nicht das Rad!
    Apropos progressive Gabelfeder.... welcher Teil nun hart oder weich ist ist vollkommen egal! Relevant ist, daß der enger gewickelte Teil nach dem ersten teil des Einfederns komplett gestaucht ist und sich entsprechend beim zweiten Teil des Einfederns nur noch der breiter gewickelte Teil der Feder staucht => das eintauchen wird also dadurch stärker gefedert, weil nur noch die Hälfte der Feder dran beteiligt ist.
    In der Praxis haben wir also bei kleinen Bodenwellen ne sensible Feder, und bei größerem Eintauchen eine ausreichen harte Feder.
    Bitte nicht verwechseln mit der Dämpfung!

    Progressiv ist die gesamte Feder, nicht die enger gewickelte Seite! Denn die feder wird ja härter, weil der enger gewickelte Teil sich nicht noch weiter zusammenstauchen läßt. "



    soweit ok, aber was ist wenns falschrum drinnen ist, also engerer teil unten?
    auskunft von kontakt aus fahrwerksbranche, online irgendwo dalesen:

    "Wirth meint zu der Frage, daß wenn man den enger gewundenen Teil der Gabelfeder nach unten tun würde, durch die höhere Verdrängung der Ölstand etwas höher sein würde und man durch das kleinere Luftpolster eine etwas festere Gabel erhält."

    höherer ölstand, geringerer luftpolster (gleicht also meine fehlbefüllung aus?! lol)

    "Und weil ihre Federn von Haus aus schon etwas stärker sind, empfiehlt man, den enggewundenen Teil nach oben zu legen. Das sei aber nicht zwingend nötig. Wenn man es gerne noch fester haben möchte, dreht man die Feder um. Soll man ausprobieren, was einem besser liegt."

    "Auf meine Frage, ob das der einzige Grund wäre, antwortete er mit ja. Und ob man die Feder mit dem engen Bereich nach oben einbauen könnte und etwas Öl aufgießen und hätte den selben Zustand wie mit der umgedrehten Feder und normalem Ölstand, antwortete er auch mit ja."


    aHA also doch nicht so relevant

    "Wilbers bestätigt, dass es bei den Gabelfedern in erster Linie um die Bestimmung des Ölstands geht. Man hat mir auch bestätigt, dass serienmäßig verbaute, progressiv gewickelte Federn oft andersrum montiert sind und dies, wie wir auch schon festgestellt haben, keinen Einfluss auf das Federverhalten selbst hat."

    Die "Erleuchtung" gab´s dann bei Wirth:
    Werden die Federn mit dem progressiven Teil nach unten eingebaut, steigt, wie bereits mehrfach geschrieben, der Ölstand. Dadurch - und jetztz kommt´s - verringert sich das Luftpolster und somit der komprimierbare Teil ...die Gabel wird härter!

    Um die von Wirth berecnete Federrate zu erreichen, schreibt man deshalb vor, den progressiven Teil nach oben einzubauen. Wer es aber NOCH härter mag, kann entweder etwas mehr Öl einfüllen (Stichwort Luftpolster) oder den progressiven Teil nach unten einbauen.

    Eine schnellere Erwärmung oder Schaumbildung hat dies nicht zur Folge. Eine Verringerung der ungefederten Massen ist, wie schon gesagt, ein angenehmer, wenn auch nur geringer, Nebeneffekt, aber nicht ausschlaggebend.

    Bei Poohlpower war dann das Thema Federbeine hinten (Koni) an der Reihe.

    Hier sind es tatsächlich nur optische Gründe. Die Theorie mit der besseren Führung hat Herr Eberhahn verworfen. Das spielt absolut keine Rolle.

    Bei der verchromten Ausführung mit "Federbecher" wird der progressive Teil der Feder nach oben in den Becher montiert, weil beim Enfedern der progressive Teil auf Block gehen und dann der Chrom abplatzen kann. Also auch hier nur Optik."



    fazit: primär beeinflusst es den ölstand, sekundär erhöht es die geferdeten massen
    es ist in summe aber relativ wurscht, a bisele härter wirds sein.

    test: ich vergleich mal direkt mit stefan seinem korrekt eingebautem satz
    auf den unterschied bin ich gespannt
    FMP utube channel
    https://www.youtube.com/user/TheFreakmoped


  2. #47
    Erfahrener Benutzer Avatar von freakmoped
    Registriert seit
    25.04.2017
    Ort
    wien
    Beiträge
    204
    Motorrad
    triumph tiger 955i, honda sh300i, vespa px244gs & sprint 150

    Standard

    verglichen
    Bitubo 100mm richtigrum
    Vs
    Bitubo 90mm fslschrum die federn

    Samesam
    Zweitere tick haerter

    Wird also. Nicht abgeaendert
    Nae jahr mach ich mal auf zum. Oel anschaun u wechseln
    Dann wirds. Korrigiert
    FMP utube channel
    https://www.youtube.com/user/TheFreakmoped


Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •