Seite 5 von 5 ErsteErste ... 345
Ergebnis 61 bis 72 von 72

Thema: SH150i: Zu viel Öl -> Motorschaden?

  1. #61
    Admin Avatar von Oliver
    Registriert seit
    18.07.2002
    Ort
    Altenkirchen
    Beiträge
    6.969
    Motorrad
    verschiedene ;-)

    Standard

    Zitat Zitat von chefffe Beitrag anzeigen
    Das sehe ich auch so.
    Wenn ich ein Neufahrzeug in den ersten 2 Jahren immer korrekt vom Händler inspektionieren lasse, dann verlasse ich mich darauf das auch der Ölstand korrekt ist.
    Wenn durch irgendein Problem der Ölstand abgefallen wäre, dann würde ich noch einsehen das es auch ein Userfehler sein könnte ... aber zuviel Öl im Motor, da sollte die Fehlerursache doch recht eindeutig sein
    Da können wir jetzt noch Stundenlang drüber schreiben - wir haben das Öl nicht gesehen … Vielleicht war es ja doch ein Benzin/Öl Gemisch und der Ölstand war ja wohl
    auch nicht die Schadenursache. Eine Ölstandskontrolle hätte evtl. den Schaden verhindert - aber auch nur geraten ...

  2. #62
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    20.11.2014
    Beiträge
    9

    Standard

    Zitat Zitat von Oliver Beitrag anzeigen
    Da können wir jetzt noch Stundenlang drüber schreiben - wir haben das Öl nicht gesehen … Vielleicht war es ja doch ein Benzin/Öl Gemisch und der Ölstand war ja wohl
    auch nicht die Schadenursache. Eine Ölstandskontrolle hätte evtl. den Schaden verhindert - aber auch nur geraten ...
    Das war am Anfang auch meine Vermutung dass es eine andere Flüssigkeit bzw. ein Gemisch sein könnte. (also eine andere Fehlerquelle) Der damalige Mechaniker hat aber vor Gericht ausgesagt dass er es getestet hatte und es eindeutig Öl war.
    Es wurde bei der Verhandlung gesagt dass sie das Öl noch hätten. Komischerweise konnte dem Gutachter aber kein Öl mitgegeben bzw. vorgezeigt werden da es auf einmal doch nicht mehr da war.

  3. #63
    Admin Avatar von Oliver
    Registriert seit
    18.07.2002
    Ort
    Altenkirchen
    Beiträge
    6.969
    Motorrad
    verschiedene ;-)

    Standard

    Wenn es wirklich Öl war, ist ne gute Frage wie es rein gekommen ist - aber das können wir noch weniger drüber
    schreiben als Du und der Händler. Mann müsste mal versuchen 2.2 Liter in den Motor zu bekommen - das dürfte gar nicht so
    einfach sein

    Noch ne kleine Anekdote zum Thema 'der Händler wars' - nicht auf Dich bezogen !

    In den 90er eine SevenFifty bei uns in der Inspektion - alle normal verlaufen.
    Kunde kommt Motorrad abholen und kommt dann erbost in die Werkstatt -
    ich habe sein Motorrad umgeschmissen - es hat Kratzer im Auspuff und Seitendeckel.
    Ich mir wirklich keiner Schuld bewusst - große Diskussion - trara trara - Anwalt - trara trara …
    Wir wurden uns nicht einig und er fährt mehr als sauer weg. Eine Std. später bekomme
    ich einen Anruf - Entschuldigung ! Seine Tochter hatte das Motorrad in der Garage umgeworfen
    und Papa nichts davon gesagt … Nun hat Sie sich dann doch entschlossen, die Wahrheit zu sagen -
    zum Glück ! Hätte Sie das nicht gemacht, wäre es der Händler gewesen …
    Der gute Mann ist heute noch ein guter Kinde von uns !
    Aber das hat nichts mit diesem Fall zu tun - ich weiß …

  4. #64
    Erfahrener Benutzer Avatar von rebel450
    Registriert seit
    10.05.2007
    Ort
    Gaggenau
    Beiträge
    3.424
    Motorrad
    RSV Mille, Honda NTV, Aprilia Pegaso 650, CMX450 und ne gemachte Klein Rebel

    Standard

    immerhin, Eier in de Hos gehabt und es zugegeben.

  5. #65
    Standardgruppe für User
    Registriert seit
    09.01.2004
    Ort
    Bergen
    Beiträge
    7.258
    Motorrad
    RC30, Versys650, XBR600, beta techno, CB400Four, Yam. RD250LC, Honda RS125R, SP-1, Malanca 50 Compet

    Standard

    Sollte tatsächlich ein Mechaniker zuviel Öl eingefüllt haben, dann wohl eher aus Versehen und unbemerkt - absichtlich wird das wohl keiner machen.

    Nach einem unbemerkten Versehen hat man aber nun mal ein reines Gewissen.


    Dafür spricht auch, dass die Werkstatt dem Kunden mitgeteilt hat, dass zu viel Öl drin war.
    Würde man kaum machen, wenn man die Schuld bei sich sieht.

    Und in der Lage des Werkstattbetreibers würden cheffe und co. also den Schaden zahlen?
    Nach zwei Jahren?
    In denen der Kunde nie den Ölstand kontrolliert hat?

    Wie glaubhaft ist das?
    Ich frage nicht, ob es stimmt oder nicht.
    Ich frage, wie glaubhaft das ist.

    Bleiben aus meiner Sicht zwei Dinge:
    Den Ölstand nie zu checken ist grob fahrlässig, siehe Hinweise der Hersteller in den Bedienungsanleitungen.

    Nach zwei Jahren ist ein schuldhaftes Verhalten der Werkstatt nicht mehr zu beweisen.
    Und ohne Beweis meiner Meinung nach kein Anspruch.


    Eine Werkstatt ist weder unkulant noch kundenfeindlich noch sonstwas, wenn sie nicht alles schultert was der Kunde möchte.
    Er hat den Ölstand nie kontrolliert, dafür kann die Werkstatt nichts.


    Und nein, eine Werkstatt glaubt nicht alles, was der Kunde sagt.
    Bei einer Inspektion habe ich mal den entgegen der Drehrichtung montierten Vorderreifen abmontiert und richtig aufgezogen.
    Das, so die Kundin, würde sie nicht bezahlen, das müsse ab Werk so gewesen sein, da sei "nie" was gemacht worden.
    Wie das Werk an einen Vorderreifen gekommen ist, der zwei Jahre nach der Erstzulassung des Rollers produziert wurde, konnte sie aber nicht erklären.

    Vor zwei Jahren war einer da, der hatte zwei Wochen zuvor ein Motorrad von privat gekauft.
    Das würde jetzt plötzlich rauchen.
    Es waren Unmengen Öl im Motor, plus ca. 1 Liter im Luftfilterkasten.
    Nein, er habe das Öl natürlich nicht eingefüllt.
    Klarer Fall, dann waren das also böse Menschen, die anderen Öl in den Motor schütten....

    Die durchschnittliche Werkstatt hat die Erfahrung gemacht, dass sich Kunden gerne mal vehement irren, wenn es um's Geld geht, und bei Bedarf auch mal lügen wie gedruckt.

    Nein, hier steht nicht, dass der Beschwerdeführer lügt.
    Hier steht, dass die Werkstatt vielleicht gute Gründe hat, mißtrauisch zu sein und nicht alles und jedem zu glauben, der von ihr Geld möchte.


    An die Cheffes, die vom Dreck am Stecken schwadronieren:
    Ich komme zu euch und sage, ihr müsst die Delle in meiner Tür zahlen, ich habe nämlich vor einem Jahr mal neben euch geparkt und danach sei die Delle in der Tür gewesen, das könnt also nur ihr gewesen sein.
    Der Beweis sei, dass ich das ganz fest glaube.
    Und nach so einer Geschichte wärt ihr "kulant" und würdet zahlen?

  6. #66
    XXX Avatar von Afrikaans
    Registriert seit
    06.11.2007
    Ort
    41460 Neuss, NRW
    Beiträge
    25.666
    Motorrad
    GT 647, KTM Military

    Standard

    Martin, durchatmen!

    Beratungsresistenz & Realitätsferne sind menschliche Gegebenheiten - ebenso wie beispielsweise fahrerisches Talent.

    Wie groß ist die Aussicht, Unbegabte davon abzubringen, falschen Vorbildern nachzueifern?

    Egal ob Rossi oder Trump?

    Stete Gegenrede finde ich gut - solange der Blutdruck stimmig bleibt.

    Gesendet von meinem Moto G (4) mit Tapatalk
    Vorsorglich möchte ich darauf hinweisen, dass mein Unverständnis für manche Dinge an meiner Beschränktheit liegt.
    Weitere Erwähnungen im konkreten Einzelfall sind daher unnötig. Ich glaube auch so nicht, dass andere schlauer sind.



  7. #67
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    29.12.2007
    Ort
    Kühbach
    Beiträge
    227
    Motorrad
    sh300i,MSX125,CB1100ex, ANF125, Integra 750, TDM900, GPZ1100....

    Standard

    Zitat Zitat von Afrikaans Beitrag anzeigen
    Martin, durchatmen!........

    ............Stete Gegenrede finde ich gut - solange der Blutdruck stimmig bleibt
    @ Afrikaans,

    habe Martin selten so ruhig erlebt, glaube nicht das sein Blutdruck den Mittelwert schon erreicht hat. Und irgendwie auch nachvollziehbar, seine Aussage.

    Ich habe mir 2004 bei einem Suzuki / Piaggio Händler einen neuen Beverly 500 gekauft. Natürlich wurde bei 1000 Km der Erst Kundendienst durchgeführt. Freitags holte ich den Roller ab und fuhr ca. 8 Km nach hause. Natürlich hätte ich keinen Ölstand kontrolliert, war doch der KD neu...
    Am Samstag ging es ca 70 Km zu einem Freund, der auf's Land gezogen war. Hatte die letzten KM ein paar kleine Rutsscher am Hinterrad, die Strecke ist sehr kurvenreich.

    Dort angekommen traf mich fast der Schlag, der ganze Roller auf der rechten Seite ab der Mitte mit Öl eingesaut!!
    Wir haben sofort den Ölstand kontrolliert, ca. 1.5 cm über Max.
    Natürlich sofort in Spezels Werkstatt und Öl abgelassen, 2,3 l waren noch in der Wanne über, irgendwie 1,6 sollten reinpassen, den noch vollen Ölfilter mal aussen vor gelassen.
    Der Mech. oder Azubi. hatte, wie bei den Japanern üblich, den Ölpeilstab aufgesetzt und nicht wie bei Piaggio üblich eingeschraubt, und somit stark überfüllt.

    Es hatte zum Glück keine Spätfolgen die nächsten 20' Km.

    Jetzt meine Frage: Warum war der SH trocken bei dieser Menge Öl?
    Kann das wirklich so gewesen sein?

  8. #68
    XXX Avatar von Afrikaans
    Registriert seit
    06.11.2007
    Ort
    41460 Neuss, NRW
    Beiträge
    25.666
    Motorrad
    GT 647, KTM Military

    Standard

    Zitat Zitat von Münchner Beitrag anzeigen
    @ Afrikaans,

    habe Martin selten so ruhig erlebt, glaube nicht das sein Blutdruck den Mittelwert schon erreicht hat.
    Vermutlich hatte sein Frühstück einen hohen Kreideanteil.

    Mich interessiert seine Sicht der Dinge deswegen, weil ich keine Ahnung von betriebswirtschaftlichen Dingen habe.

    Ich bin der Kunde, der sich über Werkstätten ärgert,
    solange er keine Vorstellung davon hat,
    wie es hinter dem Bedientresen zugeht.

    Und zum Ärgern ist das Leben zu kurz.
    Vorsorglich möchte ich darauf hinweisen, dass mein Unverständnis für manche Dinge an meiner Beschränktheit liegt.
    Weitere Erwähnungen im konkreten Einzelfall sind daher unnötig. Ich glaube auch so nicht, dass andere schlauer sind.



  9. #69
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2015
    Ort
    Obb
    Beiträge
    2.602
    Motorrad
    RC89 / RC88 / ANC125

    Standard

    Zitat Zitat von Benjaminiho Beitrag anzeigen
    Im Juni 2018 hat sich der Gutachter/Sachverständige die Teile angesehen und nun seinen Bericht geschrieben.
    Die Teile sind, durch die falsche Lagerung, schon gerostet. Schäden die auf einen Motorschaden und zu viel Öl zurückzuführen sind konnte der Sachverständige auch nicht feststellen.
    Also hat der Händler eine falsche "Diagnose" gestellt.
    Somit geht es nun in die nächste Runde und im Herbst wird es, sofern der Richter nicht auf Grund des Gutachtens schon ein Urteil verkündet, eine weitere Verhandlung geben.

    es geht hier ja nicht mehr um einen Schaden der wg zuviel Öl verursacht wurde - > so verstehe ich das letzte + obige statement vom threadersteller

    ob das nun die Ausgangslage im juristischen Sinn verbessert?

    Beweispflichtig, dass der Händler "gemurkst" hat + dass dies schadensursächlich war, ist der Kläger (threadersteller) - ist dieser Beweis nicht zu erbringen wird es evtl schwierig mit einem Urteil im Sinne des Klägers

    Nebulös bleibt weiterhin die Schadensursache (?) + wie der Händler agiert (evtl falsche Diagnose (?), Öl verschwunden ...) - ich bin gespannt wie`s ausgeht
    Geändert von ralfr (11.08.2018 um 13:55 Uhr)

  10. #70
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    13.08.2010
    Beiträge
    6.376
    Motorrad
    BMW F800-R / Honda SH300i (die flotte Alte :-)

    Standard

    PS: ok, ist schon nach der Garantie ... also vergessen wir das mal
    Geändert von chefffe (11.08.2018 um 13:45 Uhr)
    Die Schildkröte gewinnt das Rennen, während der Hase schläft

  11. #71
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    26.08.2017
    Beiträge
    479
    Motorrad
    ehemals SH300i NF02 2014

    Standard

    Ganz auf der sicheren Seite gegenüber Werkstätten ist man wohl nur, nach jedem Kundendienst alle Arbeiten des Mechanikers umgehend noch auf dem Hof der Werkstatt zu kontrollieren.

    Als ich vor dem Kauf meiner damaligen Honda NC750S aus privater Hand die Probefahrt machte, hatte ich nicht dran gedacht nach dem Motorölstand zu schauen. Ein paar Tage später nach dem Kauf hab ich dann mal nachgeschaut. Es war etwas zu viel Öl drin. Habs mit ner Spritze abgesaugt, keine große Sache. Aber bei manchen Fahrzeugen kann auch zu viel Öl zum Motorschaden führen. Wer war jetzt wohl der Verursacher? Der Vorbesitzer oder die Honda-Vertragswerkstatt, wo der letzte Kundendienst durchgeführt wurde? Man würde doch eher an den Vorbesitzer denken, Fachwerkstätten machen doch keine Fehler. Andererseits ist die NC-Reihe dafür bekannt, kein Öl zu verbrauchen, warum also hätte der Vorbesitzer nachfüllen sollen? Im Fall der Fälle wäre ich wohl der gearschte gewesen, hatte ich doch nicht nach dem Ölstand geschaut.
    Ist der Motor kalt, gib ihm Sechseinhalb. Schnell ist der Motor warm und Du kannst vollgas fahr'n.

  12. #72
    Standardgruppe für User
    Registriert seit
    09.01.2004
    Ort
    Bergen
    Beiträge
    7.258
    Motorrad
    RC30, Versys650, XBR600, beta techno, CB400Four, Yam. RD250LC, Honda RS125R, SP-1, Malanca 50 Compet

    Standard

    Dummerweise steht in den meisten Unterlagen nicht, ob warm oder kalt geschaut werden soll.


    Und Kawa gibt z.B. an, 5 bis 10 min nach dem Abstellen.

    Das kann also noch mehr werden, nach 5 min. ist nicht wieder zwingend alles unten in der Ölwanne.

    Und warm ist es beträchtlich mehr als kalt.
    Kaltes Öl auf max. ist oberhalb von max. wenn ordentlich warm.


    Afrikaans, da geht es nicht um Betriebswirtschaft.

    Sondern darum, dass es nach zwei Jahren einfach zu spät ist, um mit einer Reklamation betreffs Ölstand ums Eck zu kommen.

    Kein Mensch schaut täglich vor Fahrtbeginn den Ölstand an.
    Aber ebenso schaut kein Mensch nie danach.

    Und wer das doch so macht, weil er glaubt, dafür gäbe es ja die Öldrucklampe - die erst leuchtet, wenn schon alles zu spät ist, in den Motor braucht man dann nix mehr schütten, das hat sich erledigt - der hat halt ganz einfach Pech gehabt bzw. die simpelsten Regeln ignoriert.
    Auf die er in Schriftform im Fahrerhandbuch hingewiesen wurde, da gibt es kein Nichtwissen.


    Ich glaube auch nicht, dass man so einen Schaden seiner Bearbeitungshaftpflicht - die normale zahlt da nicht -melden könnte, denn die blecht auch nicht auf Zuruf, sondern will einen plausiblen Schadenshergang mit Ursachforschung.
    Ein Zweck einer Haftpflicht ist übrigens die Abwehr unberechtigter Ansprüche - die zahlen auch dafür und sehen auch das als ihre Aufgabe.

    Da braucht man nach 2 Jahren nicht mehr daherkommen.
    Oder soll man eine Inspektionsrechnung jüngeren Datums fälschen? Ein bißchen viel verlangt....



    Ich glaube, die meisten Werkstätten würden einen Fehler einräumen, wenn der Kunde 4 Wochen nach einer Inspektion kommt und sagt, er hätte beim Öl nachschauen zuviel Öl im Motor festgestellt.

    Aber nach zwei Jahren?
    Darauf steigt keiner ein, da nicht mehr nachvollziehbar.

Seite 5 von 5 ErsteErste ... 345

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •