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Thema: Lichtmaschine Laderegelung CB200

  1. #16
    Honda seit 1991 Avatar von olaf-frankfurt
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    Zitat Zitat von Nepomuk Beitrag anzeigen
    das ist, mit Verlaub, Käse!
    Aber sowas von!
    Wenn die Lichtmaschine komplett abgeklemmt ist, können die beiden Spulen durchaus unterschiedliche Leerlaufspannungen erzeugen. Und dann ergibt sich zwischen gelb und gelbweiss auch 'ne Differenzspannung.
    Das halbe Volt Abweichung schieben wir mal auf's Messgerät.


    Dass bei Zusammenschaltung der Leitungen (egal ob über den Lichtschalter oder direkt) nur noch eine Spannung da ist, ist was anderes


    Mit 'ner Leerlaufspannung von 12 Volt kann Spule 2 aber nicht nennenswert zur Batterieladung beitragen






    Meine Maschinen sind alt genug, um selbst zu entscheiden, das macht es manchmal etwas anstrengend, mit ihnen unterwegs zu sein.
    Wenn meine Fähigkeiten nachlassen und ich meine CM 400T nicht mehr fahren kann, dann hole ich mir 'n Motorrad - und wenn's damit nicht mehr geht, 'n Lanz Bulldog.

  2. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nepomuk
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    Zitat Zitat von olaf-frankfurt Beitrag anzeigen

    Wenn die Lichtmaschine komplett abgeklemmt ist, können die beiden Spulen durchaus unterschiedliche Leerlaufspannungen erzeugen. …
    Bemühst du gerade Heisenberg? ;-)

  3. #18
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    Danke für den restlichen Beitrag :-)

    Meine Spannungwerte wurden bei offenem Stecker gemessen.

    Bei meiner roten stimmt die Rechnung:
    Widerstand der Wicklungen (Ohm) bei abgezugenem Stecker:
    WY - Y 1,8
    Y - P 1,4
    P - W/Y 0,4
    Allerdings habe ich nur zwei Mutimeter und Labormeßgerät.

    Leitungen nach hinten durchklingel macht ich noch - nach vorne muß ich wohl den Stator ausbauen.

    Strom i1 und i2 messen mache ich gerne, da wäre ich als Laie jetzt nicht selber drauf gekommen.

    Neuen GR vom Conni besorge ich.

    Grundsätzlich könnte der ganze Mist ja auch mit entmagnetiserten Polrädern zu tun haben - wie seht ihr das?

    Gruß
    Jens

  4. #19
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nepomuk
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    Hallo,
    Zitat Zitat von jensschumi Beitrag anzeigen

    Meine Spannungwerte wurden bei offenem Stecker gemessen.


    Grundsätzlich könnte der ganze Mist ja auch mit entmagnetiserten Polrädern zu tun haben - wie seht ihr das?
    bei offenem Stecker, also lastfrei, 12V gemessen, das ist ungut.
    Könnte aber auch trivialer Messfehler sein.
    Vorschlag:
    Tüddl an den Stecker 2 gebrauchte H4- oder 21W-Leuchtmittel gegen Masse, die sollten bei drehendem Motor bei 2V zuviel ordentlich leuchten, fast durchgehen. Tun sie das, hast du Leistung bei den Wicklungen. Sind beide ungefähr gleich hell, hast du dich mit 18/12V wohl vermessen. Ist 'n Schnelltest…

    Entmagnetisierung würde beide Spulen gleich treffen, ist ja ein gemeinsamer Rotor.
    Generatorfunktion am stehenden Motor messen per Einspeisungam Stecker, müsste da mal nachdenken.

    Ich hab noch eine Epistel getextet, stell ich später gegen Abend rein.

  5. #20
    Honda seit 1991 Avatar von olaf-frankfurt
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    absolut Spitze ...

    Zitat Zitat von Nepomuk Beitrag anzeigen
    Tüddl an den Stecker 2 gebrauchte H4- oder 21W-Leuchtmittel gegen Masse, ...
    Wenn man an den Stecker was anschliesst, sollte man das gegen die purpurne Leitung schalten - gegen Masse liegt an den Leitungen keine Spannung an.
    Man kann natürlich auch die purpurne Leitung über 'ne Diode (eine der 4 Dioden im Gleichrichter) auf Masse schalten ...






    Meine Maschinen sind alt genug, um selbst zu entscheiden, das macht es manchmal etwas anstrengend, mit ihnen unterwegs zu sein.
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  6. #21
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nepomuk
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    Rrrröchtöch!
    da hab ich etwas zu oberflächlich getextet.
    Sollte natürlich Fusspunkt der Spulen heissen, wenn man den Stecker abgezogen hat. Das sollte man, um Fehlermöglichkeit ab Stecker/batterieseitig auszuschliessen.

  7. #22
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    So,
    ich bin jetzt ein wenig irritiert, aber positiv gestimmt.
    Habe den Birnentrick gegen P gemacht.
    Beide Lampen (21W) leuchten so ziemlich gleich hell, bei Drehzahlerhöhung wird's beidseitig *richtig* hell.
    Habe dann die Spannungen zwischen den Ls und P gemessen, die springen bei ca. 2500/min auf 14V, weiter habe ich jetzt nicht hochgedreht.

    Habe dann nochmal den vermeindlich guten GR drangesteckt - wieder keine Regung.

    Als nächstes messe ich die Strippen nach und besorge mir morgen vom Conni nen Brückengleichrichter.

    Jens

    PS:
    ich habe gerade noch mal die Spannungen schnelltesten wollen (Stecker gesteckt):
    alles im erhöhten Standgas:
    U1: 13,5
    U2: 3-6, habe ich jetzt nicht genau drauf geachtet.
    Dann Lichtschalter an: U1 und U2 0,0V

    Falls das hilft...
    Geändert von jensschumi (26.01.2018 um 16:52 Uhr)

  8. #23
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    Das ist irgendwas ziemlich murksiges drin ...


    Es gab Moppeds, da wurde das Fahrlicht direkt von der Spule 2 gespeist (mit Wechselspannung - das ist der Glühlampe ja egal) - ob es das bei Honda auch gegeben hat

    Dann wären die 12 Volt an der zweiten Spule (und mit 'ner 35W-Lampe im Scheinwerfer auch bei Drehzahl nicht über 14 Volt) ok.
    Aber warum beide Spannungen beim Einschalten des Lichts dann mit 0 angezeigt werden, erklärt das nicht






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  9. #24
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    Habe grad nochmal die beiden Schlatpläne in #10 verglichen. Bei der Version mit Regler hat der Lichtschalter keinen Schaltkontakt für die zweite Stufe, gelbweiss ist an der großen Steckerleiste (ist im Scheinwerfer natürlich keine Leiste, nur im Schaltplan so gezeichnet) direkt auf gelb verbunden (2 + 3 von oben).

    Prüf mal Deinen Lichtschalter, ob er wirklich für gelb und gelbweiss einen separaten Schaltkontakt hat, der in keiner Stellung 'ne Verbindung zu einem der übrigen Kontakte hat.

    Und prüf bitte auch noch mal, wie sich die Ladespannung verhält, wenn Du direkt an der LiMa gelb und gelbweiss zusammenschaltest und direkt zum Gleichrichter führst.






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  10. #25
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    Zitat Zitat von olaf-frankfurt Beitrag anzeigen

    Es gab Moppeds, da wurde das Fahrlicht direkt von der Spule 2 gespeist (mit Wechselspannung - das ist der Glühlampe ja egal) - ob es das bei Honda auch gegeben hat
    Es gab auch mal nen Buckligen, der hiess Quasimodo.
    Der kommt in diesem Film nicht vor - kann man akzeptieren oder nicht…
    Bei Honda gibt's den Käse AC/DC immer noch bei 3.Welt-125ern.
    Hier haben wir 70er Jahre Böcke, die in Sachen Generator/Bordspannung nicht direkt mit den 80er-Jahren-Eimern vergleichbar sind, also… bitte keine Bibelzitate, keine Kontoauszüge, bringt hier nix. Stromläufe hat er gepostet. Skizze machen, ab dafür.
    --------
    Ich hab gestern schon geschrieben, dass in der UK-Version statt Lichtschalter eine Steckbrücke in den Kabelbaum eingepflegt ist.
    War das missverständlich geschrieben? wenn ja, sorry.
    --------
    Es ist nicht hilfreich, gebetsmühlenartig von „Ladespannung” zu schreiben, wenns um erst mal um Schaltungsanalyse und Durchklingen von Verbindungen geht.
    Gebetsmühlenartiges Wiederholen von falscher Vorgehensweise führt dazu, dass ziemlich viele Leute beim Fehlersuchen erst mal an die Wand laufen, muss nicht sein.

    Nochmal für dich, lieber Olaf, ganz alleine für dich: als E-Techniker mess ich Spannungsabfälle auf Leitungen. Auf automotiven Leitungen dürfen nur wenige mV abfallen, sonst… Leitung zu dünn designt oder in Dezennien abgefault oder irgendwo Kontaktwiderstand durch Korrosion ungut erhöht. Nur für Zweifler an der Theorie: abgeschnippelte Leitungen oder versehentlich gezogene Brücken oder gefallene Sicherungen … sind Leitungen mit unzulässig erhöhtem Widerstand im T*T*TΩ-Bereich, an denen trotz vernachlässigbarem Stromfluss eine saumässig hohe Spannung abfällt. Auf den ersten Moment irre, aber…Elektrofuzzis ticken so. ;-)
    kapiert? Das Handling mit der undefinierten Grösse „Ladespannung” und undefinierten Ladezuständen „voll!” der Batterie … hat was von Voodoo-Zauber.
    Die fehlende „Ladespannung” hängt irgendwo im Leitungswerk - wobei - hab ich vergessen weil viel intuitiv geht - vor dem Gleichrichter natürlich im AC-Messbereich gemessen wird oder - hab ich vergessen weil viel intuitiv geht - am Innenwiderstand des Generators. Die Klemmenspannung des Generators unter Last mess ich an der ersten zugänglichen Stelle (Stecker). Wenn ok, dann vergess ich den Generator, dann steht der Motor notfalls still, bis ich mit Fehlersuche und Reparatur fertig bin! Weil:
    Ich kann - wenn ich mir den Motorlauf sparen will - am Generatorstecker 13 bis 15 Veff AC oder DC einspeisen und an der Mopette messen und reparieren, bis der Arzt kommt.
    Mit einem ordentlichen Labornetzteil hab ich sogar einstellbare Strombegrenzung und kanns mal folgenlos „blitzen” lassen - und das kommt auch bei auf der Wetterseite bemoosten Elektrofuzzis hin&wieder vor… ;-)

    Anmerkung: das war nicht die angedrohte Epistel, die werd ich nach der letzten Blamage noch mal peinlichst editieren :-)

  11. #26
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    Zitat Zitat von Nepomuk Beitrag anzeigen
    Bei der ohne Regler ist die gelbe Regler-Zuleitung frei und die zweite Generatorspule geht wg Dauerlicht und somit fehlendem Schalter über eine eingesteckte Brücke auf den Gleichrichter

    Bei der mit Regler geht die zweite Generatorspule übern Lichtschalter.

    Ist in den Schaltplänen aber anders dargestellt ...

    Mit Regler: Kabel gebrückt.
    Ohne Regler: mit Schalter.



    Aber wahrscheinlich liest Du Schaltpläne auch anders






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  12. #27
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nepomuk
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    Zitat Zitat von jensschumi Beitrag anzeigen

    ich habe gerade noch mal die Spannungen schnelltesten wollen (Stecker gesteckt):
    alles im erhöhten Standgas:
    U1: 13,5
    U2: 3-6, habe ich jetzt nicht genau drauf geachtet.
    Dann Lichtschalter an: U1 und U2 0,0V

    Falls das hilft...
    Das interpretiere ich als Schluss im Bereich Kabelbaum / Schalter gegen Masse, Strom läuft über die beiden Dioden im Gleichrichter (zeichne in der Skizze zwischen A2 und Schalter ein Massezeichen ein, dann hast du einen Fehler, der die von dir beschriebenen Werte ungefähr erzeugen würde). Der zieht dauernd die Spannung u2 runter, bei Schalterbetätigung u1 und u2. Spannung war ja beim Lampentest da. Gute Nachricht: der Generator überlebt die Schwitzkur. Das liegt daran, dass Kennlinie des Generators recht weich ist, das ist die „Regelung” der Mopette. Man macht das mit einem erhöhten „Magnetischen Widerstand” wie bei einem steinalten Schweissgenerator, da wird nix allzu heiss.

    Bau schnell um auf UK-Version d.h. mit Steckbrücke statt Verbindung zum Lichtschalter, der ev vorhandene Regler stört da erst mal garnicht. Bei Erfolg ist das Gelump am Lenker schuld. Wenn nicht, Fehler im KB von Ort der Steckbrücke zu Generatorstrecke.

  13. #28
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nepomuk
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    Zitat Zitat von olaf-frankfurt Beitrag anzeigen

    Ist in den Schaltplänen aber anders dargestellt ...
    Tja, wo du recht hast, hast du recht.
    Hab nen Screenshot gemacht ohne „UK” … und nicht bedacht, dass der andere Stromlauf nicht zwingend die EU- oder D-Ausführung darstellt. Wieder etwas oberflächlich…
    Mit der Historie des Lichtzwangs bei den Tommys weiss ich auch nichts verbindliches.
    OK.
    Bei der Fehlersuche gilt aber vermutlich trotzdem: du kannst als Schalterersatz eine quasi-serienmässige Steckbrücke machen … oder eine Dauerverbindung am Generatorstecker.
    Letzteres dürfte den Fehler, wenn ich recht habe, eliminieren.
    Ich würd aber trotzdem nach dem Fehler im Kabelbaum suchen, weil ja nicht zwingend nur eine einzige Leitung angescheuert ist. Das ist halt eine Frage der künftigen Zuverlässigkeit des Gerätes.

  14. #29
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    Hallo Leute,

    bitte nicht wundern, daß im Moment nichts von mir kommt.
    Nachdem ich die Erkältung eigentlich durch hatte, bliebe eine ätzende Schlafstörung - die macht mich jetzt fertig...

    Melde mich mit Ergebnissen, sobald ich das Meßgerät wieder halten kann ;-)

    Gruß
    Jens

  15. #30
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nepomuk
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    Hallo,
    gute Besserung.
    Ich bin mit neuer Skizze und Anleitung auch im Verzug.

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