Startprobleme

  • Huhuuh liebe Leute,


    Mein Mopet:

    CB750 Sevenfifty RC42 Bj.1997 24tkm

    Mein Problem:

    Seit ca. 1 Monat startet sie manchmal (!) nach längerem Stehen und kalt werden (z.B. einfach über Nacht, dann am nächsten Morgen) erst nach mehrmaligem Durchrödeln (Anlasser laufen lassen) für insgesamt so ca. 1-20 sek pro Mal. Läuft sie dann endlich, läuft sie ganz hervorragend im Stand und unter Last.

    Licht an/aus, kein Effekt. Zündkerzen sind neu (3tkm). Kill-Schalter dran gedacht.


    Ich bin dankbar für Tipps zur Ursachenforschung und Erfahrungen die Ihr damit ev. selbst schon mal hatten.

    :sdanke:

  • hi und :welcome: in Board


    Hat die sevenfifty einen Unterdruckbenzinhahn? :gruebelx:


    Der macht solche Symptome wenn die Membran kaputt ist

    Mitglied 221 im Bol d'or Club e.V.
    Turtle-Hilfe
    "Monty Burns" made by Terpi :)

  • Sie hat einen. War das erste was ich nach dem Kauf bei meiner rausgeschmissen hatte.

  • Hi und Merci vielmals fürs Welcome und Deinen Gedanken.


    Interessant. Die Membran WAR kaputt. Da sprang sie aber einwandfrei an, nur das dann Benzin aus dem Hahn trat. Membran erneuert, keine Inkontinenz mehr. Von daher denke ich ist da ein Zusammenhang fraglich.

    Nur zeitlich passt das leider zusammen. Vor dem Membranwechsel, hatte sie sowas nicht.

    Was schlägst Du vor? Nochmal austauschen? Und wie macht eine kaputte (ich nehme an mit "kaputt" meinst Du undicht) Membran diese Startschwierigkeiten?

  • Wenn die Membran undicht ist öffnet der Benzinhahn nicht oder nicht vollständig. Das gleiche passiert aber auch, wenn mit der Unterdruckleitung etwas nicht stimmt (beschädigt, nicht richtig am Hahn oder Motor aufgesteckt).

  • Hatte ich bei meiner koreanischen Roadwin, zu der Zeit 13 Jahre alt. Unter der Maschine war immer eine Pfütze in der Garage. Da sind feine Bohrungen im Vergaser, die nach aussen durch eine eingepresste Kugel abgedichtet sein sollten und das war ja auch zwölf Jahre lang gut gegangen, aber dann nicht mehr (Stahl in Aluminium...). Dieser spezielle Verschlußdeckel des Vergasers nach unten hin war denn auch nicht mehr als Ersatzteil aufzutreiben. Mein Freundlicher riet mir damals, mir anzugewöhnen, den manuellen Benzinhahn immer zu schließen.

    Ich habe ihm dann den Arm auf den Rücken gedreht und ihn veranlasst, unter erbittertem Protest "ich mache hier die ganze Zeit Mopeds und Rasenmähermotoren" den gerade überholten Vergaser zum zweitenmal auszubauen. Es gibt eine Anleitung im Netz, diese undichten Kugeln mit einem Epoxydharz oder Kaltmetall (ist dasselbe) zu umgeben und wieder dicht zu kriegen. Seitdem läuft meine Maschine wieder wie neu, null Pfütze, und eigentlich ist es egal, ob ich den Benzinhahn zumache oder nicht.


    Also leg' mal 'ne Zeitung unter den Motor und Ständer. Vielleicht ist das Hauptproblem auch bei Deiner Maschine nicht der Unterdruckhahn, sondern eine Undichtigkeit und die Schwimmerkammer ist in den Fällen leergelaufen?

  • Wenn die Membran undicht ist öffnet der Benzinhahn nicht oder nicht vollständig. Das gleiche passiert aber auch, wenn mit der Unterdruckleitung etwas nicht stimmt (beschädigt, nicht richtig am Hahn oder Motor aufgesteckt).

    I see. Wenn der Hahn nicht vollständig öffnet, würde dann die Maschine unter ordentlich Last, d.h. wenn Sie viel Benzin braucht z.B. bei 120km/h den Hahn ganz aufmachen, nicht einen Leistungsknick haben müssen?

    Unterdruckleitung checke ich mal.

    Hatte ich bei meiner koreanischen Roadwin, zu der Zeit 13 Jahre alt. Unter der Maschine war immer eine Pfütze in der Garage. Da sind feine Bohrungen im Vergaser, die nach aussen durch eine eingepresste Kugel abgedichtet sein sollten und das war ja auch zwölf Jahre lang gut gegangen, aber dann nicht mehr (Stahl in Aluminium...). Dieser spezielle Verschlußdeckel des Vergasers nach unten hin war denn auch nicht mehr als Ersatzteil aufzutreiben. Mein Freundlicher riet mir damals, mir anzugewöhnen, den manuellen Benzinhahn immer zu schließen.

    Ich habe ihm dann den Arm auf den Rücken gedreht und ihn veranlasst, unter erbittertem Protest "ich mache hier die ganze Zeit Mopeds und Rasenmähermotoren" den gerade überholten Vergaser zum zweitenmal auszubauen. Es gibt eine Anleitung im Netz, diese undichten Kugeln mit einem Epoxydharz oder Kaltmetall (ist dasselbe) zu umgeben und wieder dicht zu kriegen. Seitdem läuft meine Maschine wieder wie neu, null Pfütze, und eigentlich ist es egal, ob ich den Benzinhahn zumache oder nicht.


    Also leg' mal 'ne Zeitung unter den Motor und Ständer. Vielleicht ist das Hauptproblem auch bei Deiner Maschine nicht der Unterdruckhahn, sondern eine Undichtigkeit und die Schwimmerkammer ist in den Fällen leergelaufen?

    OHA! Das wäre Schiet. aber ne Zeitung zum testen drunter legen kann ich ja erstmal machen. Danke für Eure Posts!

  • Ach, Schiet ... bei meiner Maschine (Korea 2005) gab's halt das Ersatzteil für ca. 1,23 Euro nicht mehr und neue Vergaser für 60+ Euro mit diesem Teil dann auch nicht. Weder diese Einpresskugeln mit Direktkontakt von zwei Metallen unten an einer offenen Maschine, noch das Ersatzteilproblem dürfte bei Honda so problematisch werden. Die Zeitung kann man ruhig mal opfern.

    Wenn bei Dir das Benzin irgendwie aus der Schwimmerkammer flöten geht, dann ist's bestimmt nur eine Dichtung.