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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Karpaten Tour 2012



Lotsche
09.05.2012, 16:23
unsere Sommer Tour 2012

die Planung steht zu 90%

http://maps.google.com/?ie=UTF8&dirflg=h&t=h&hl=de&saddr=49.81029,8.59900&daddr=47.24301,15.59853+to:46.68616,16.91156+to:46 .19368,18.88283+to:45.66396,21.52371+to:45.51349,2 2.61876+to:45.47414,23.15931+to:45.43945,23.62839+ to:45.59312,23.64596+to:45.79272,24.14565+to:45.75 767,24.57278+to:45.17712,24.68515+to:45.42329,25.2 4556+to:45.96155,24.74409+to:46.91083,26.09111+to: 47.25572,25.69603+to:47.79364,25.83060+to:47.70917 ,24.42389+to:47.71057,24.31729+to:47.81448,24.0630 2+to:47.97200,23.69700+to:49.80969,8.60240&f=q&om=1&ll=47.49989,17.36506&spn=4.6564,17.5321&geocode=FXIL-AId2DWDAA%3BFQLf0AIdwgPuAA%3BFdBfyAIdyAwCAQ%3BFRDc wAIdDiEgAQ%3BFdjGuAId_mxIAQ%3BFRJ7tgIdiCJZAQ%3BFVz htQIdDmJhAQ%3BFdpZtQIdZopoAQ%3BFSCytwIdCM9oAQ%3BFd C9ugId8m5wAQ%3BFeY0ugIdbPN2AQ%3BFSBZsQIdXqp4AQ%3BF boatQIdeDeBAQ%3BFU5RvQIdmpB5AQ%3BFW7NywIdZh6OAQ%3B FagQ0QIdHheIAQ%3BFehF2QIdyCSKAQ%3BFfL71wId0q10AQ%3 BFWoB2AIdag1zAQ%3BFVCX2QIdLCxvAQ%3BFaD-2wIdaJZpAQ%3BFRoJ-AIdIEODAA&source=embed

72201


Die Tourplanungen für das Jahr 2012 liegen im Bereich von Rumänien, Bulgarien, der Ukraine, Ungarn, der Slowakei, Tchechien und Österreich.


Wie bereits im Jahr 2011 wollen meine Freunde und ich die südlichen Karpaten erkunden. 2011 bewegten wir uns von Norden kommend, bis zur Ukraine. Dieses Jahr werden wir über Ungarn im Süden Rumäniens in die Karpaten eintauchen und deren Verlauf Richtung Norden folgen. Dabei werden wir auch auf die zwei höchsten Straßen der Karpaten stoßen - hoffentlich schneefrei!-:




Die Transalpina

Mit einer Gesamtlänge von ca. 150 km und Maximalhöhe von 2.145m über dem Meeresspiegel geht es durch das Urdele Parang Gebirge. Die Transalpina - auch DN67C - ist eine der spektakulärsten Straßen der Karpaten. Die Straße verbindet Novaci, südlich von Parang Gebirge, mit Sebes im Norden.

Die Geschichte dieser Straße, von den Einheimischen "Drumul Regelui" (Straße der Könige) genannt, ist unklar. Angeblich sollen römische Legionen diese in den Kriegen mit den Dakern errichtet haben. Der weitere Ausbau soll von den Deutschen während des Ersten und Zweiten Weltkriegs aus militärischen Gründen erfolgt sein. Im Jahr 2011 wurde diese spektakuläre Straße als moderne Teerstraße neu eröffnet.

Die Transfogarascher Hochstraße

Im Süden beginnt die Nationalstraße DN 7C sieben Kilometer nordwestlich der Stadt Pitești und führt zunächst nach Arefu, wo die eigentliche Transfogarascher Hochstraße beginnt. Von Arefu aus führt sie an der Burgruine Poenari (eine ehemalige Festung von Vlad III. Drăculea) und dem Vidraru-Stausee vorbei in einen sehr kurvenreichen und steilen Abschnitt.

Auf der Höhe von 2042 m über dem Meeresspiegel gelangen wir in einem fast 900 m langen Tunnel. Danach windet sich die Straße in vielen Serpentinen hinunter nach Siebenbürgen. Hier wird die Transfogarascher Hochstraße auch als „Straße in die Wolken“ bezeichnet, weil sie im Bâlea-Tal in die gelegentlich über Siebenbürgen hängenden Wolken zu führen scheint. Nach ca. 90 Kilometern und dem Passieren von zwei Felsdurchbrüchen endet die Transfogarascher Hochstraße an der Einmündung zur Nationalstraße DN 1.

Die Transfogarascher Hochstraße wurde im Auftrag des kommunistischen Diktators Ceaușescu aus militärischen Gründen gebaut und nach viereinhalb jähriger Bauzeit im Jahr 1974 eröffnet. Zeitzeugen behaupten, dass der Bau an die 400 Menschenleben gekostet haben soll.



Beide Straßen liegen sehr hoch und es kann natürlich sein, dass die eine oder andere, ja sogar beide, in unserer Reisezeit noch wegen Schnee gesperrt sind – das wäre äußerst schade!!!
Aber wir werden sehen „der Weg ist das Ziel!“ oder „viele Wege führen nach Rom!“ – zu dieser Teilstrecke ist auch ein Plan B und C vorhanden.



Interessant hierzu sind auch Tourenberichte, wie z. B. der in der Ausgabe des TOURENFAHRER - JANUAR 2012 oder der MOTORRAD 09/2012.

Afrikaans
09.05.2012, 16:51
Na dann viel Spass in den Karparten. :clap:

Die Transalpina sollte dieses Jahr hoffentlich fertig geteert sein.
Letztes Jahr war das nicht so, stattdessen Baustellenabschnitte mit Schotter oder heißem klebrigen Asphalt.
Dafür gab es noch direkte Blicke auf Blumenfelder am Straßenrand,
dieses Jahr werdet ihr vermutlich nur noch Betoneinfassungen statt Wildbächen sehen.:wink:

Die Transfagarasan war letztes Jahr im August auf der Südseite eine Panzerteststrecke,
wer weiß, wo dieses Jahr der Teer gut und wo schlecht ist :nixweiss:

Heißer Tipp:
Auf keinen Fall die Transfagarasan am Samstag/Sonntag befahren,
wenn die Rumänen Sommerferien haben.

Yolande
09.05.2012, 16:59
Ich wünsch euch ne schöne Reise- hatten wir letztes Jahr auch dort :)

edit : Der heisse Tipp is wirklich gut. Selten so ein Gedränge gesehen :o

heinzii
09.05.2012, 18:04
Nach meine Informatione ist die Dn 66 bis Petrosani fast fertig - das ist ca. die 1. Hälfte von Simera Vechte - Hatek - Petrosani, 2. Hälfte sind wir nicht gefahre und können dazu nichts sagen.

Tipp:

Visiu de Suse:
die Wasser-Tal-Bahn - in der Nähe vom Bahnhof ist eine bikerfreundliche Pension. Der Zug fährt um 9.00 Uhr ab.

Bercau:
die Schlamm-Vulkane kann man sich ansehen - kein Muß!

Sapanta:
Der lustige Friedhof dagen ein Muß - sind ca.. 150 km von Visiu de Suse weg.

ansonsten kucks du hier (http://www.karpatenwilli.com/) für weitere Informationen

Beste rollende Grüße

heinzii

Lotsche
28.06.2012, 10:22
zurück der Sommer Tour 2012

die GPS Aufzeichnung
4426km und 72,5 Stunden Fahrzeit

Ländergrenzen:
Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien, Slovakei, Tschechei

http://img820.imageshack.us/img820/3172/hctour2012.jpg

Wir haben die Tour mal unter dem Punkt "Lebenserfahrung" abgehakt, nie mehr mit dem Mopet nach Rumänien

intressant war auf alle Fälle die Gegend, die Leute etc. aber das haben die Straßenverhältnisse und Wetter wieder genullt :(

was wir nur krass fanden, war der unterschied zwischen den Leuten die nix haben und mit dem Pferdefuhrwerk rum gefahren sind und denjenigen die etwas Geld hatten und ein Auto hatten bis hin zum Nachtclubbesitzer mit nem S5 und dann die Benzin Preise .. puhhh
wenn man bedenkt was ein "normaler" Rumäne im Monat verdient, dann ist der bei einmal volltanken ja 1/4 von seinem Monatsgehalt los .. daher sollte man mal überlegen was bei uns der Sprit im Verhältniss kostet und einfach nur froh sein, dass man sich das so leisten kann.

aber Bran haben wir uns etwas schöner vorgestellt genau wie die Straße am Izvorul Muntelui Stausee :) auf der Karte sah die Geil aus, aber bei Regen war das schon übel ;)
und dann war ja leider auch noch die Transfogarascher Hochstraße gesperrt wegen einer Lawine

aber die geilste Strecke war um den Lacul Oaşa See !!!!!!! davon gibts auch nen Video .. und alles neu geteert .. hrrrr hrrr hrrrr BOMBE .. das hat einiges gut gemacht

aber ein Wunder der Technik was das Material heute alles aushält, kein Felgenbruch, kein Achsbruch usw. und es hat richtig oft üble Schläge gegeben aber nicht nur so ein bissel, sondern immer so 40*40cm und gute 10cm Tief und wenn es mal keine Schlaglöcher gab, haben die paar in den Asphalt gefräßt

mal sehen wo es nächstes Jahr hingeht ..

Afrikaans
28.06.2012, 10:36
Wir haben die Tour mal unter dem Punkt "Lebenserfahrung" abgehakt, nie mehr mit dem Mopet nach Rumänien

Widerspruch!

Das Urteil hat Rumänien nicht verdient.:nono:

ingobohn
28.06.2012, 12:20
Wir haben die Tour mal unter dem Punkt "Lebenserfahrung" abgehakt, nie mehr mit dem Mopet nach Rumänien

Gründe?
(außer Benzinpreis, Reich/Arm-Gefälle)

Afrikaans
28.06.2012, 13:06
Das falsche Mopped! :D

Nee, mal im Ernst:

Jeder hat das Recht, sich selbst eine Meinung zu bilden.
Ferner darf Jeder auch seine Meinung wieder ändern. :D

Für meine nächste Reise in die Karparten muss das passende Motorrad auch erst noch beschafft/aufgebaut werden.
Eine 600 RR schließe ich mal von vornherein aus. :wink:

Mit einer Straßenmaschine muss man bedauerlicherweise auf den Straßen bleiben.
Die rumänischen Straßen sind mit dem Gewohnten aus Deutschland nicht zu vergleichen.
Harte Winter und glühendheiße Sommer nagen am Asphalt und so starrt man ständig auf den Belag,
um nicht zu stürzen. Auch der Fahrstil der Rumänen ist gewöhnungsbedürfig!

Heisst für mich:

Ein Grashüpfer muss es sein,
um von den asphaltierten Straßen fort zu kommen.
Dann dürften sowohl die Nachtclubbesitzer, als auch die Schlaglöcher seltener werden. :D

Bloß gegen das Wetter ist mir noch kein Gegenmittel eingefallen. :nixweiss:

olaf-frankfurt
28.06.2012, 14:02
Hi,
auch Senf dazugeben will ...


... nie mehr mit dem Mopet nach Rumänien ...

:gruebelx:

Ich denke doch, dass in 10 Jahren in Rumänien vieles anders (und wahrscheinlich auch einiges besser) sein wird als heute. Ich entdecke auf jeder Tour Neues und auch immer wieder Schönes, auch wenn ich an Orte (bzw. Regionen) fahre wo ich schonmal war. Da werde ich nichts auf "nie wieder" setzen.

Die Strassenverhältnisse fand ich so fürchterlich auch nicht, ähnliches hab insbesondere in Spanien und Portugal (abseits der Touristengegenden) auch schon erlebt - auch Schlaglöcher in denen man problemlos halbe Wildschweine hätte versenken können. Und auch alles mit 'ner CM 400T bewältigt, ohne dass es mir die Freude am Fahren ernsthaft getrübt hätte.
Wie sich sowas mit 'ner RR fährt :nixweiss:


:wavey: