Staudurchfahrung legalisieren: JETZT!

  • Wie ich weiter oben schon angemerkt habe,
    fahre ich gelegentlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko an stehenden Autoschlangen vorbei.


    Und zwar mit geringstem Tempo und nur zu dem Zweck,
    nicht ständig den Fuß auf den Boden stellen zu müssen
    und kuppeln und schalten zu müssen.
    Das ist nämlich recht beschwerlich und lästig.
    Besonders, wenn noch das Wetter passt: Heiß, nass oder windig.


    Aber letztlich hab ich doch die Wahl getroffen,
    welches Fahrzeug ich gerade nutze und sollte daher den Ball flach halten,
    wenn ich "Sonderrechte" benutze.
    Wenn ich also wie beschrieben mich langsam durch Lücken im stehenden Verkehr schiebe,
    macht vielleicht einer von Tausend Autofahrern absichtlich die Lücke eng,
    der Rest stört sich nicht an meinem Benehmen.


    Wahrgenommen werden die Kasper, die im dritten Gang (oder heulender Variomatik) durch die Lücken preschen
    und hupen und sich anderweitig aggressiv gebären.
    Da kann ich die PKW-Führer gut verstehen, weil solche Zweiradfahrer Rüpel sind,
    die das Eigentum Anderer (subjektiv empfunden) gefährden.

    Man muss nicht immer schreiben, was man denkt.
    Man muss es aber auch nicht immer für sich behalten. :D
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    Einmal editiert, zuletzt von Afrikaans ()

  • Siehste mal. Und wenn die petition erfolg hat, dann darste auch hupend, und grölend an den dosen vorbei, in die staufreie freiheit düsen. Ganz legal.


    Irgendwann wacht eh einer ausm schlechten traum auf, und startet ne petition dagegen.


    Das deo deines nachbarn stinkt dir? Mach ne petition.
    Es is dir nachts zu dunkel? Mach ne petition.


    Petition, partition, selektion...sind doch eh alle am durchdrehn. :roll1:

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  • Bei uns wird in der Töfffahrschule u.A. auch eine Disziplin gelehrt die "Spurgasse" heisst.


    Keine Ahnung ob das in D auch so heisst und ob ihr das auch übt!?


    Da wird aufs Langsamfahren im Stau trainiert. Ich habe das bis zur Vergasung geübt und meiner Meinung nach beherrsche ich es annehmbar.


    Selbstredend stehe ich bei Staus niemals am Ende an weil die Gefahr von Hinten übersehen und zerquetscht zu werden, empfinde ich als real. Dagegen bin ich phobisch.


    Also fahre ich mit der Spurgassentechnik brav und langsam (wenn möglich links) an der Kolonne vorbei. Aber ausgezogene Linien sind für mich TABU und wenn dann rechts kein Platz ist ............. Ja, dann stehe ich auch an. :oops:


    Mit den Augen weit vorausblickend suche ich weiter Vorne eine Lücke wo ich mich z.B. vor dem Gegenverkehr reinflüchten kann. Und dann noch weiter Vorne und noch weiter Vorne und ....... auf einmal stehe ich zuvorderst in der Kolonne.
    Welch ein Wunder!
    Und das wiederholt sich dann bei jedem Lichtsignal und vor jedem Kreisverkehr. :D


    Wurde bisher selten behindert und noch nie erwischt und bin damit alt geworden. Warum sollte ich den Jungen dies vorenthalten und ihnen den Spass mit einer Legalisierung nehmen??? :roll1::roll1::roll1:

    Schützt die Wälder - Esst mehr Biber!

  • Das Problem ist das elendige Gegeneinander. Warum ist das -ich kann hier nur für Frankreich sprechen- woanders kein Problem? Die Franzosen fahren wie die Verrückten, gerne auch gegen die Einbahn, die Polizei ebenso (die unterscheiden sich nur in Klamotten und Farbe vom Mopped...), wer in der falschen Spur ist wird rein gelassen usw. Die Leute sind da anscheinend auch höflicher, in Monte Carlo hat mich die Motorrad-Polizistin erst mal ermahnt, vor dem Fragen (nach dem wEg) erst mal zu grüßen... Ich verstehe es nicht, wenn ich mit dem PKW festsitze, warum soll einer mit Moped, Bike nicht vorfahren können, sofern er dabei andere nicht gefährdet? Wo ist da das Problem?

  • Mit einem Wort?


    Missgunst.


    Vorstandsmitglied im Zentralrat der Empörten

    Man muss nicht immer schreiben, was man denkt.
    Man muss es aber auch nicht immer für sich behalten. :D
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  • Deutschland ist zu überreguliert, zu erfolgreich, zu fleissig. Sind aber eh massive Bemühungen im Gange das Zivilisationsniveau auf den Durchschnittswert hinzutrimmen.

  • Deutschland ist zu überreguliert, zu erfolgreich, zu fleissig. Sind aber eh massive Bemühungen im Gange das Zivilisationsniveau auf den Durchschnittswert hinzutrimmen.


    Dem würde ich zustimmen.
    Allerdings verregulieren sich die deutschen selbst das leben. Gegenseitig.
    Jetz suchen 80millionen ihr letztes stück freiheit auf der autobahn.
    Ein tempolimit wär das ende jeder regierungswilligen partei.


    Und was, soll sich der satte, anerkennung suchende, deutsche kaufen, ausser n schnelles auto.
    Deutsch darf er nich sein.
    Stolz darf er nich haben.
    Wut macht ihn zum wutbürger.
    Haus hat er schon.
    Für ne jacht is zu wenig wasser da.
    Fliegen is auch reglementiert.
    Fleisch wird ihm vergrault. Schmeiss den grill weg.
    Rauchen wurde ihm ausgetrieben.
    Tee is krebserregend. Milch ungesund.


    Ja nu. Freie fahrt. Das is alles was ihm geblieben is.
    Wer ihm das auch noch nimmt, spielt mit dem feuer. :ablach:

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  • Pfff, täglicher Stau auf dem Weg zum Arbeitsdienst,
    um dort grad so viel Kohle zu verdienen,
    dass man sich die Leasingraten für das Auto leisten kann,
    dass man braucht, um zur Arbeit zu kommen.


    Nein, er ist nicht zu blöd,
    dieses Hammerrad zu sehen,
    er ist nur zu feige,
    aus der Reihe zu tanzen.


    Was würden dann die Andern sagen?



    :groel:

    Man muss nicht immer schreiben, was man denkt.
    Man muss es aber auch nicht immer für sich behalten. :D
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  • Is doch egal was die anderen sagen. Man lebt doch nicht für die anderen, sondern für sich.


    Und wenn mein Nachbar einen Thermomix kauft (wobei ich bis heute nicht dahintergestiegen bin, was das Ding kochen kann, was ich nicht kann ),
    dann gönn ich ihm das und gut is. Muss mir deswegen aber nicht auch einen kaufen.


    Neiddebatten sind mir fremd. Genauso wie mir egal ist, was andere Leute von mir sagen.


    Und ja, ich drängel mich auch langsam und vorsichtig durch den Stau durch, alleine schon deshalb,
    weil mein luftgekühlter Einzylinder mir sonst den ***** brutzelt, und irgendwann ausgeht und sagt : Jetzt will ich nicht mehr.
    Und den dann wieder anzukicken, ist fast unmöglich.


    Meistens vermeide ich aber Staus auf der Autobahn, indem ich einfach keine Autobahn fahre, is mir zu unentspannt.
    Meine Karre ist auch nicht dafür ausgelegt.


    Bezüglich Online Petition : Unterschreibe ich grundsätzlich nicht.

    2 Mal editiert, zuletzt von Yolande ()

  • Afrikaans
    Sein wir fair.
    Wer sich seinen traum vom eigenen haus erfüllt hat, steckt im hamsterrad fest, bis die hütte abgezahlt is.
    Und danach bleibste drin, damit das haus nich zerfällt.
    Und wenn die arbeit abwandert, fährste ihr hinterher. Dein leben lang.
    Dazu brauchste n auto. Ein zuverlässiges.
    Am besten auf pump. Und das hamsterrad dreht sich schneller.
    Manche fahren nur nach hause, um zu pennen, um sich danach auch gleich wieder auf den weg zu machen.


    Freie strassen wären ne erleichterung. Aber wie soll das gehn, wenn immer mehr zum pendeln gezwungen sind.
    Haus aufgeben, und damit alles aufgeben, nach berlin ziehen? Alle?


    Umso verwerflicher is die forderung, ausgerechnet von freizeitfahrern, nach freier bahn.
    Ein schlag ins gesicht der pendler.



    Ich hab nich die geringste ahnung, was ein thermomix macht.
    Wahrscheinlich ein veganes, wahnsinnig gesundes (nach heutigem stand ;) ) kochgerät.


    Aber wenn mir jemand neid vorwirft.
    Geh ich davon aus, das er sich wünscht(!), es wäre so.

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    Einmal editiert, zuletzt von thodi ()

  • Ich halte es nicht für unfair, auf die Zwänge hinzuweisen, die sich viele Menschen selber schaffen, indem sie sich (an)treiben lassen, anstatt gegen den Strom zu schwimmen.


    In der Freizeit Motorrad fahren und zur Maximierung dieser "Freiheit" freie Fahrt, laxenTÜV, etc. zu fordern, ist eine der Schrullen, auf die ich gerne mit dem Finger zeige.
    Luxussorgen von Wohlstandsbürgern.




    Vorstandsmitglied im Zentralrat der Empörten

    Man muss nicht immer schreiben, was man denkt.
    Man muss es aber auch nicht immer für sich behalten. :D
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  • Tja und dann kommt noch mein Senf dazu. :al:


    Es gibt noch eine weitere Variante der Deutschen Pendler!


    Und die entfliehen ganz einfach dem ganzen Verkehrsinfarkt.


    Die wohnen und arbeiten von Sonntag Abend bis Freitag Abend im Ausland. Auch bei uns in CH.


    In der CH wohnen und leben sie zumeist sehr bescheiden und haben oft auch nicht das Verlangen sich an ihrem Wohnort zu integrieren. Sie gelten dann oft als Aussenseiter und Assis. Da sind vom Akkordgipser über Forscher bis zu den Aerzten alle Berufe dabei.


    Die Wochenenden verbringen sie gerne zuhause bei ihren Familien und können so ihr Häuschen und ihr Umfeld in D behalten. Und natürlich vermissen sie den täglichen Wahnsinn auf der D-AB überhaupt nicht.

    Schützt die Wälder - Esst mehr Biber!


  • Na man kann auch mit dem strom schwimmen.
    Zumindest wenn man in der lage is , auch mal die geschwindigkeit zu drosseln, wärend die anderen sich abstrampeln, um ne zeitlang an der spitze zu schwimmen. :D


    Die luxussorgen unserer wohlstandsbürger kenne ich von meiner schwester.
    Es war immer schön auf der terrasse zu grillen.


    Aber das gejammer über die 5 autos vorm nachbarhaus.
    Den riesigen rasensprenger, den sie nich haben kann, weil ihr brunnen nich genug wasser dafür liefert.
    Ja. Sie haben einen neuen bohren lassen.
    Ja. Inzwischen stehn auch fünf autos vor ihrem haus. Mamma, pappa, kinder.
    Und es is immernoch nich alles da was die nachbarn haben.


    Ich konnte es nichmehr hören. Schade. War anfangs immer schön....


    Hippo
    Mich wollten sie auch schon für 2 monate auf montage in die schweiz schicken.
    3 mann, ein zimmer. Schon damals war ich zu alt für so ne schei...e.
    Wir haben uns auf ne betriebsbedingte kündigung geeinigt.


    Nix gegen die schweiz. Aber dann als tourist. :D

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  • Ob Haus oder Wohnung ist doch egal, irgendwo hausen muss man ja, und bei der Mietpreisexplosion in den Hauptstädten ist Eigenheim oft die sachlich begründete Alternative.
    Ich bezweifle, ob ich mir in 20 Jahren in HH ne Bude leisten könnte, also an den adw gezogen, Eigenheim.
    Hier ist der Reiz weniger die Terasse, sondern der riesige Keller mit Garage, wo der Herr Florian entspannt schrauben kann (/8er Benz, Modellbau, Honda Shadow).
    Ich hab mal in der Tiefgarage in HH den Unterboden vom alten Benz erneuert, alten Rost abgekratzt und mit meiner Spezialmische zugesaut. Gut gegen den Rost, schlecht für das zwischenmenschliche Verhältnis zum Hausmeister... gott ist der ausgeflippt... ich dachte er massakriert mich :-)
    Wie sagt man, Live's a bitch and then you die...