Easy Rider im Härtetes

  • Moin


    Ich habs dann mal verschoben :wink1:

    Liebe Grüße


    Harald
    ______________________________________________
    Nie schneller fahren, als der Schutzengel fliegen kann :!:

  • Ist aber kein Werbefilm für Honda :wink:
    Die olle BMW Mystic im Straßentrim hats geschafft und die AT ist auf der Strecke geblieben :D

  • Schöne Tour und interessant zusammengeschnitten.


    Aber der Haupt-Protagonist kann mir echt kein Fünkchen leid tun.


    Mit so einer ausgelutschten Kackmaschine kann man nach Norden, Westen oder Süden fahren aber ganz bestimmt nicht nach Osten.


    Der hätte für diese Tour gescheiter eine alte Yammi XTZ genommen als die Affentwin. Sein Freund war da um Längen weiser.

    Schützt die Wälder - Esst mehr Biber!

  • Wenig naiv, sondern clever!
    Die Tour wurde von einem Fernsehteam begleitet.
    Kann man sich eine bessere Rückendeckung denken?
    Die Finanzierung der Tour dürfte somit auch kein Problem gewesen sein.


    Auch wenn ich mir das Filmchen noch nicht angesehen hab:


    Hut ab für die gelungene Sponsorensuche. :topX:


    Gesendet von meinem Moto G (4) mit Tapatalk

    Man muss nicht immer schreiben, was man denkt.
    Man muss es aber auch nicht immer für sich behalten. :D
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  • Nun hab ich mir den Film mal reingezogen.
    Am ersten Tag gab es Querelen mit der restlichen Reisegruppe?
    Wollten die nicht unentgeltlich als Laiendarsteller mitspielen?


    Was soll ich sagen? Der Protagonist stürzt - rein zufällig,
    wenn der Kamerawagen hinter ihm fährt,
    die Kameraden aber vergessen haben,
    wo der Rückspiegel ist?


    Seine Maschine geht kaputt und schon steht Sergej da, "der die besten Schraubern Sibiriens kennt!"
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


    Natürlich war ein eisernes Gesetz vereinbart:
    "Kranke und Verletzte werden zurück gelassen."

    Dann aber Herzschmerz und tiefe Sorgen um den Freund,
    sodaß man zum Ausleben des Herzschmerzes hinterher fliegen muss.


    Das sieht für mich doch sehr nach hoch willkommener Dramatik aus.


    Abgesehen davon käme eine solche Grundeinstellung für mich nicht in Frage.
    Niemand wird zurück gelassen. Entweder alle oder keiner!



    Ich kann nur den Rat geben,
    sich Verträge mit TV-Produktionsfirmen sehr genau vorher durchzulesen,
    bevor man etwas unterschreibt.


    Ganz schnell hat man am Ende sonst die A-Karte.

    Man muss nicht immer schreiben, was man denkt.
    Man muss es aber auch nicht immer für sich behalten. :D
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  • Ich kann mir nicht vorstellen das eine Produktionsfirma das ganze Equipment stellt, und auch das Drehbuch den Protagonisten überlässt.
    Da wird ne,,spannende,,Geschichte gebastelt die ebenso mit Backpackern möglich wäre, nur ohne Moped.


    Den,,bärtigen Flanellhemden,,wirds gefallen, mit Moped natürlich :wink::D

    Wie nennt man Menschen die Montags gute Laune haben? Rentner:D

  • Ich kann mir nicht vorstellen das eine Produktionsfirma das ganze Equipment stellt, und auch das Drehbuch den Protagonisten überlässt.
    Da wird ne,,spannende,,Geschichte gebastelt die ebenso mit Backpackern möglich wäre, nur ohne Moped.


    Den,,bärtigen Flanellhemden,,wirds gefallen, mit Moped natürlich :wink::D


    Du hast eindeutig zu wenig Vorstellungsvermögen einerseits


    https://de.wikipedia.org/wiki/Long_Way_Round


    andererseits natürlich recht.


    Nur Leute mit dem richtigen Hintergrund haben solche Freiheiten.
    Der große Rest hat Rahmenbedingungen und dramaturgische Vorgaben einzuhalten.
    Da muss man gut aufpassen, damit am Ende eine Win/win-Situation dabei rauskommt.

    Man muss nicht immer schreiben, was man denkt.
    Man muss es aber auch nicht immer für sich behalten. :D
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  • Was heißt hier "wäre" �� - genau das war es am Ende doch - ein (trauriger) "Backpacker ohne Moped" ����


    Mist, ich hätte das Filmchen doch anschauen sollen :)-

    Wie nennt man Menschen die Montags gute Laune haben? Rentner:D

  • Wenn man das Filmchen etwas sacken lässt, werden einem schon verschiedene Sachlagen klarer als beim ersten zugucken.


    Das erste Prob, als sich die grosse Gruppe von Axel trennte, war wahrscheinlich weniger wegem Sponsoring (denn das haben sie 100% schon vorher gewusst) sondern weil die Film Crew nicht primär Kilometer fressen wollte. Sie wollte eine Story mit möglichst vielen Facetten und Zwischenstationen und die anderen Biker wollten nur vorwärts.


    Die Probs an der Russischen Grenze waren auch "hausgemacht" denn einerseits sprechen die Grenzbeamten sauberes Englisch und sämtliche Einreise-Formulare sind ebenfalls in englisch verfasst. Wenn aber Touris mit alten oder schrottigen Fahrzeugen die Grenze übertreten wollen, müssen die Beamten eine Steuer-Kaution erheben. Das sprengt bei manchen uninformierten Touris manchmal schon die Reisekasse und führt oft zu laaaangen Diskussionen, aber man darf damit rechnen, dass man im Laufe der Diskussion ein "günstigeres Angebot" bekommt, weil Beamte in Russland auch Butter aufs Brot brauchen. Aber ich denke, dass ein Filmteam bei dieser Aktion nicht sehr hilfreich sein dürfte. Darum gibt's auch keine Bilder davon, abgesehen davon, dass Grenzübergänge militärischen Status haben und nicht gefilmt werden dürfen.


    Was die Fahrzeugwahl betrifft, dürfte damit bestimmt die Dramatik von Anfang an eingebaut worden sein.
    Was aber den Sergej betrifft, habe ich selbst in der Pusta ganz Ähnliches erlebt. Ich musste nur an einer Tanke warten und Biker ansprechen; ob sie jemand kennen .....
    Mir wurde da, nach einem Ritt über Dünen und Geröll, geholfen.


    So, vielleicht fällt mir später noch was ein .... :D

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  • Zitat

    Mist, ich hätte das Filmchen doch anschauen sollen


    Gibts in der Mediathek.

  • George, ich habe nicht die geringsten Zweifel, dass russische Biker hilfsbereit sind.
    Es geht mir um die erklärende Stimme aus dem "off", welche sehr krumme Balken fix gerade bügelt.
    Damit kenne ich mich gut aus.


    Bezüglich der restlichen Bikergruppe dürfte auch deine Vermutung zutreffen.



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    Einmal editiert, zuletzt von Afrikaans ()

  • Moin, ist zwar ein wenig spät hier zu antworten aber eins mal vorweg, ob ihr in der Gruppe oder allein von Deutschland nach ulaanbaatar fahrt ist wurscht, die km müssen erst mal bewältigt . Ich bin 2014 von Landshut bis Wladiwostok mit meiner alten Transalp ( zu dem Zeitpunkt 20 Jahre alt und 110000km auf der Uhr) allein gefahren. Die Hilfsbereitschaft der Russen im allgemeinen ist einfach unbeschreibbar, ohne diese wäre ich nie in Wladiwostok angekommen. Die Gastfreundschft der russischen Biker ist nochmal eine Nummer für sich. Ich war gut 4 Monate in Russland unterwegs zwr ohne Fernsehteam und Sponsoren , aber die Leistung der Jungs , Respekt, mehr ist dazu nicht zu sagen. Wer mehr wissen will kann sich unter nachstehenden Link informiren http://www.transalpfahrer.de/40609/43001.html .
    Grüße aus Wörth a.d. Isar
    Hartmut

  • Gestern Abend kam der Mist wieder auf SWR.

    Es ist einfach nur zum Kopf schütteln, diese weinerliche, eigenartig anmutende Halbluschi-Attitüde des Herrn Scholl-Poensgen, irgendwie zum Fremdschämen.

    In einem anderem Forum wurde geschrieben, dass die Teilnahme eines TV-Teams der restlichen Gruppe vorher nicht bekannt war. Daher wohl auch deren zeitige Trennung vom Scholl plus Kumpel.

    Das Wartungsbegleitfahrzeug gibt auf, wegen Reifenschaden. Aha. Getriebeausgangslager angeblich nicht zu beschaffen. Sowas ließe sich ggf. auf Maß abdrehen.

    Die Transalp scheint mir kurz vorher erworben und als Verlust einkalkuliert gewesen zu sein. Wenn das Gezeigte das Ergebnis 1,5 Jahren Planung sein soll, da könnte man auch einfach nach dem Volltanken spontan in Richtung Mongolei losgurken.

    Der Typ hat wohl allgemeinen Mitteilungsbedarf, und versucht sich auch an Reiseschreibseleien. Ich denke das war ein Versuch sich die Reise vom SWR finanzieren zu lassen, vermutlich sogar mit deutlichem Überschuß.

    Was wäre denn gezeigt worden, wenn nichts passiert wäre (wie bei den Übrigen 6 oder 8 Leuten, die ohne großes Tamtam angekommen sind und kein TV-Team am Sack hatten)!? Richtig, zwei Dödel die jeden Tag aufs Moped steigen, Kilometer abspulen, nachtanken und sich Abends ins Bett legen.

  • Richtig, zwei Dödel die jeden Tag aufs Moped steigen, Kilometer abspulen, nachtanken und sich Abends ins Bett legen.

    Darauf ließe sich jede Motorradreise reduzieren,

    egal ob von Oer-Erkenschwick nach Castrop-Rauxel oder von Kapstadt nach Alexandria.


    Verkäuflich als Buch, Blog, YouTube-Video oder gar TV-Produktion wird sowas erst durch Drama.


    Den Unterschied zwischen fadem Schrott und kineastischem Highlight

    macht entweder ein fähiger Autor,

    ein bombastisches Budget oder der Zufall des Lebens.


    Diese Gegebenheiten finden sich halt nicht immer. :nixweiss:


    Blöderweise ist der Schrott halt hinsichtlich der Sendegebühr für'n Appel und ein Ei zu bekommen

    und wird entsprechend öfter recycelt.

    :smoke:

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    Man muss es aber auch nicht immer für sich behalten. :D
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