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Thema: Wiederinbetriebnahme der CB Twins der 60er/70er Jahre

  1. #46
    Erfahrener Benutzer Avatar von ricardo
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    Es gab hier im Forum mal jemanden, der das Pleuel auf Kugellager umgebaut hat - leider gibt es keine wirklich passenden kugellager, sodass man beim abdrehen am excenter dann weniger als 1mm wandstaerke zwischen kupplungskorbsbuchse auf der hauptwelle und dem lager hat. Das finde ich persoenlich nicht so gut. Ich spanne die koerbe exzentrisch auf, drehe den exzenter der ja dann zentrisch laeuft wieder rund, buchse den auf, und verwende die originalen Pleuel wieder. Zum Schluss noch die Oelbohrungen nachsetzen...

  2. #47
    alter Sack Avatar von Liberolix
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    Standard Kupplungskorbexcenter eingelaufen - mit Lagerbronze aufbuchsen

    Moin Ricardo,

    klingt gut - wie bekommst Du die Lagerbuchse darauf ohne die zentrische Verlängerung darüber mit abzudrehen?
    Angehängte Grafiken

  3. #48
    alter Sack Avatar von Liberolix
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    .............................. den Kupplungskorb hinten aufbuchsen mit Lagerbronce, die Pleuelstange ausschleifen, und eventuell die Exzentrizität noch etwas vergrößern.
    Dann muss zwar die Bohrung für den Kolben angepasst werden, damit er nicht aufsetzt, aber das könnte sich lohnen, um einen besseren Öldurchsatz zu erreichen.
    ................
    aus "CB250 / 350 Nadellager-Nockenwellenumbau und andere Spielereien" von Ricardo aus 2014


    Hallo Ricardo,

    interessante Idee - wie sind Deine Erfahrungen?

  4. #49
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    Hallo zusammen, mein Name ist Stephan aus Lüneburg (nahe Hamburg) und ich bin neu hier im Forum. Ich habe gerade - nach einer langen Zeit des Liebäugeln - eine CB 250 K4 aus EZ 72 mit Trommelbremse erstanden. Gekauft von einem Händler, der sie aus einer "Sammlung" erworben haben will. Schaut optisch für mich akzeptabel aus. Bei Interesse kann ich gerne ein paar Fotos einstellen. Hat aber eine längere unbekannte Zeit gestanden. Motor ist frei gängig. Ich wollte den Motor mit den üblichen Arbeiten wieder in Betrieb nehmen, d.h. vorab Ölwechsel, alle Filter reinigen / erneuern, Ventile und Zündung einstellen, Vergaser reinigen, Kerzen erneuern, Tank reinigen, Sprit neu usw. Jetzt habe ich in diesem Thread im ersten Post von Ricardo die speziellen Empfehlungen für diesen Motor und alle nachfolgendem gelesen. Leuchtet mir alles ein und werde es daher so in Angriff nehmen.

    Ich habe zwei grundsätzliche Fragen:
    - Lassen sich die genannten Maßnahmen mit einer Demontage "nur bis Zylinderfuß" erledigen // für welche Arbeiten muss der Motor ganz zerlegt werden und ist dies zwingend notwendig bzw. wie hoch ist das Restrisiko?
    - Muss der Motor zwingend aus dem Rahmen (das es einfacher wird ist mir klar...)

    Sollte es darüber hinaus evtl. jemand im HH-Raum für einen Erfahrungsaustausch geben, würde mich das sehr freuen ;-)

    Viele Grüsse
    Stephan

  5. #50
    Erfahrener Benutzer Avatar von ricardo
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    Hi Stephan,

    vieles kannst Du bis zum Zylinderfuß erreichen, aber du willst wirklich unbedingt die untere Motorgehäusehälfte von allem Schlamm befreien, und auch das Getriebe wie die Kurbelwelle im Detail inspizieren. Da stecken normalerweise Unmengen an Ablagerungen drin, die der Motor sonst fröhlich durch den gesamten Ölkreislauf pumpt.
    Und außerdem willst du auch gleich den Simmerring des Getriebeausgangs tauschen - das geht einfach am besten mit Zerlegen des Gehäuses.
    Motor muss definitiv aus dem Rahmen, selbst um den Kopf abzunehmen. Daher ist es kein besonders großer Mehraufwand den Motorenrumpf mit zu öffnen. Das sind lediglich die... 10 oder 15 Schrauben.

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